Val Curnera

Seitental des Vorderrheintals im Schweizer Kanton Graubünden From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Val Curnera, auch «Curneratobel» genannt, ist ein Seitental des Vorderrheintals im Schweizer Kanton Graubünden.

Schnelle Fakten
Val Curnera
Cavradischlucht/Curneratobel mit Staumauer, links der Piz Máler

Cavradischlucht/Curneratobel mit Staumauer, links der Piz Máler

Lage Surselva, Graubünden, Schweiz
Gewässer Lai da Curnera
Gebirge Lepontinische Alpen
Geographische Lage 697356 / 166515
Val Curnera (Kanton Graubünden)
Val Curnera (Kanton Graubünden)
Höhe 1527 bis 3019 m ü. M.
Länge 10 km[1]
Fläche 18 km²[1]
Flora waldlos
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Val Curnera. Historisches Luftbild von Werner Friedli (1964)

Beschreibung

Das Tal liegt südöstlich des Oberalppasses, südlich des Dorfes Tschamut in der Gemeinde Tujetsch. Es gilt als oberstes Seitental der Surselva.[1] Westlich liegt das Val Maighel, im Osten das Val Nalps mit dem Stausee Lai da Nalps.

Im Curneratobel wurde in den 1960er Jahren die Mauer des Stausees Lai da Curnera errichtet, eine Anlage der Kraftwerke Vorderrhein. Die wichtigsten Flüsse – beide speisen den Stausee mit ihrem Wasser – sind der Rein da Curnera und der Rein da Maighels. Aus dem Tal fliesst der Rein da Curnera.

Das Tal oberhalb des Stausees

Vom Gletscher am südlichen Talabschluss zwischen Piz Borel (2951 m ü. M.) und Piz Blas (3019 m ü. M.) ist abgesehen von einigen Firnresten und einem kleinen Stück am Piz Blas kaum mehr etwas übrig.[1][2]

Das Tal weist eine hohe Mineralienvielfalt auf (diverse Quarze, Hämatit, in geringen Mengen auch Gold und Silber).[3][4] Die Cavradischlucht am Talausgang ist bekannt für Mineralien aus Rutil und Hämatit. Einheimische Strahler bauen die Mineralien in kleinen Steinbrüchen ab.[5]

Commons: Val Curnera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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