Valisera

Berg in der Silvretta in Vorarlberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Valisera ist ein 2716 m hoher Berg und Felsgipfel in der Silvretta im österreichischen Bundesland Vorarlberg.[1][2]

Schnelle Fakten
Valisera
links der Bergkamm der Valisera, rechts die Ritzenspitzen
links der Bergkamm der Valisera, rechts die Ritzenspitzen
Höhe 2716 m ü. A.
Lage Österreich
  • Vorarlberg
    • Bezirk Bludenz
      • St. Gallenkirch
Gebirge Silvretta, Heimspitz-Valisera-Gruppe
Dominanz 5,32 km Isentällispitz
Schartenhöhe 300 m Matschuner Jöchli
Koordinaten 46° 57′ 40″ N,  57′ 21″ O
Valisera (Vorarlberg)
Valisera (Vorarlberg)
Typ Felsgipfel
Gestein Granatglimmerschiefer, Amphibolit, Hornblendegneis (ostalpine kristalline Zentralalpen)
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Heimspitz-Valisera-Gruppe vom Schafberg
Valisera im Winter von der Nova Stoba aus

Lage

Politisch liegt der Berg in der Gemeinde St. Gallenkirch. Der Berg gehört zur Heimspitz-Valisera-Gruppe, einer Untergruppe der Silvretta. Südlich liegt das Vergaldatal, das fast zur Gänze eine Ruhezone im Sinne des Naturschutzes ist. Die Felswände nach Süden werden Edelweißwände genannt. Nach Norden führt das Valiseratal, ein rechtes Seitental des Gargellentals, hier befindet sich die Weißzone Valisera. Nordöstlich liegt das Skigebiet Silvretta Montafon, genauer das Teilgebiet Nova, deren Valiserabahn ist nach dem Berg Valisera benannt, die Bergstation ist jedoch fast drei Kilometer vom Gipfel entfernt und hat mit dem Berg nichts direkt zu tun.[1]

Die Valisera ist der höchste Berg in einer Kette, von West nach Ost besteht die Kette aus dem Schmalzberg, einem 1,4 km langen Grat, der Mittagspitze, der Valisera, der Zwischenspitze und der Heimspitze.[1]

Die Schartenhöhe beträgt rund 300 m, die Scharte liegt am Grat Richtung Kuchenberg und heißt laut Karte der Schweiz Matschuner Jöchli, nicht zu verwechseln mit dem Muntschuner Joch, das liegt weiter nördlich und tiefer.[3][2]

direkte Umgebung
Schmalzberg Valiseratal Skigebiet Nova
Taleingang ins Vergaldatal Heimspitze
hinteres Vergaldatal

Geologie

Das Festgestein gehört zum ostalpinen Silvretta-Seckau Deckensystem, es dominieren Orthogneise und Metabis Ultrabasite.[4]

Naturschutz

Die Felswände und Hänge im Süden, Südwesten und Westen dürfen ganzjährig nicht betreten werden.[5] Die andere Hälfte nach Norden und Nordwesten (Valiseratal) darf vom 1. November bis zum 30. April nicht betreten werden.[6]

Einzelnachweise

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