Valsariaceae
Familie der Ordnung Valsariales
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Die Valsariaceae sind eine Familie der Schlauchpilze, die alleine die Ordnung Valsariales bilden.
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Valsaria insitiva auf Hartholzzweigen | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Ordnung | ||||||||||||
| Valsariales | ||||||||||||
| Jaklitsch, K.D. Hyde & Voglmayr | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Valsariaceae | ||||||||||||
| Jaklitsch, K.D. Hyde & Voglmayr |
Merkmale
Die Valsariaceae besitzen ein echtes oder unechtes Stroma, sie bilden perithecienähnliche Fruchtkörper, die eingesenkt, hervorbrechend oder oberflächlich auf der Borke der Wirtspflanzen sind. Die Öffnung, das Ostiolum, ist mit haarförmigen Strukturen, den Periphysen versehen. Das Hamathecium, das Gewebe zwischen den Schläuchen hat echte Periphysen. Die Schläuche selber sind zweiwandig, normalerweise ohne einer deutlichen Verlängerung (fissituniat) beim Aufplatzen. Sie besitzen ein kurzes Stielchen und haben meist sechs bis acht, manchmal auch vier Sporen. Diese sind dunkelbraun, elliptisch bis fast spindelförmig, zweizellig mit einem dunklen meist nicht eingeschnürtem Septum und knospen auf Nährmedien. Die Nebenfruchtform ist in der Natur koelomycetisch ausgebildet, auf Nährmedien können auch hyphomyecetische Formen ausgebildet werden. d. h. die Konidienträger liegen frei. Die Konidien werden an Phialiden gebildet, aber auch an kleinen Haken oder durch Knospung. Sie sind einzellig, durchscheinend und glatt.[1][2]
Lebensweise
Systematik und Taxonomie
Die Familie Valsariaceae und gleichzeitig die Ordnung der Valsariales wurde 2015 von Walter Michael Jaklitsch, Kevin David Hyde und Herrmann Voglmayr erstellt und beschrieben.[3][1] Zurzeit (Stand Juni 2022) zählen folgende drei Gattungen zur Familie:[4][2]
- Bambusaria mit einer Art
- Myrmaecium mit 3 Arten
- Valsaria mit 140 Arten