Vantoux

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Schnelle Fakten
Vantoux
Vantoux (Frankreich)
Vantoux (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Metz
Kanton Le Pays messin
Gemeindeverband Metz Métropole
Koordinaten 49° 8′ N,  14′ O
Höhe 174–258 m
Fläche 2,45 km²
Einwohner 823 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 336 Einw./km²
Postleitzahl 57070
INSEE-Code
Schließen

Vantoux ist eine französische Gemeinde mit 823 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Metz.

Geographie

Vantoux liegt vier Kilometer nordöstlich von Metz am Bach Vallières auf einer Höhe zwischen 171 und 258 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 2,45 km². Auf dem Gemeindegebiet von Vantoux kreuzen sich die Autobahnen A 4, A 314 und A 315.

Geschichte

Die Ortschaft gehörte früher zum Bistum Metz.[1] Ältere Ortsbezeichnungen sind Vantous (1128), Ventol (1147), Vantoux (1158) und Vantox (1226).[2]

Im Dorf steht eine Kapelle im romanischen Baustil aus der Zeit des beginnenden 11. Jahrhunderts. Die Bartholomäuskapelle gehörte früher zum Kirchspiel Mey, kam aber in Privatbesitz. Während der 1880er Jahre wurde das Gebäude als Remise genutzt.[2]

Das Gemeindewappen zeigt das Wahrzeichen des Ortes namens „La Croix Louve“.[3]

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Landkreis Metz im Bezirk Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Wein-, Obst- und Gemüseanbau.[1] Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des Département Moselle.

Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Der Ort trug 1915–18 und 1940–44 den eingedeutschten Namen Wanten.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920072019
Einwohner314310517474725808931823

Siehe auch

Literatur

  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch. Metz 1874, S. 87 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Belege

Related Articles

Wikiwand AI