Vasilios Intzes

griechischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Vasilios Charalambous Intzes (griechisch Χαραλάμπους Βασίλειος Ιντζές; * 1929 in Strymoehori, Serres; † 11. September 2018) war ein griechischer Politiker der Enosis Kendrou (EK) und der Panellinio Sosialistiko Kinima (PASOK), der unter anderem Mitglied des Parlaments sowie von 1981 bis 1985 im Kabinett Andreas Papandreou I Minister für Nordgriechenland war.

Leben

Vasilios Charalambous Intzes absolvierte ein Studium des Maschinenbaus und Elektrotechnik. Er wurde 1963 für die 1961 von Georgios Papandreou[1] und Sophoklis Venizelos[2] gegründete Zentrumsunion EK (Enosis Kendrou) erstmals Mitglied des Parlaments (Voulí ton Ellínon), dem er als Vertreter der Präfektur Serres bis 1967 angehörte.

Nach dem Ende der Militärdiktatur im Juli 1974 trat Intzes der am 3. September 1974 von Andreas Papandreou[3] gegründeten Panhellenischen Sozialistischen Bewegung PASOK (Panellinio Sosialistiko Kinima) bei, wobei er selbst an der Gründung der PASOK in Serres beteiligt war. Er wurde bei der Wahl am 17. November 1974 für die wieder Mitglied des Parlaments und gehörte diesem nach seinen Wiederwahlen am 20. November 1977, am 18. Oktober 1981 sowie am 2. Juni 1985 bis zum 2. Juni 1989 an. Er war fünfmal Sekretär des Präsidiums des griechischen Parlaments und gehörte zudem dem Zentralkomitee (ZK) der PASOK als Mitglied an.

Nach dem Sieg der PASOK bei der Parlamentswahl am 18. Oktober 1981 wurde Vasilios Intzes am 21. Oktober 1981 in das Kabinett Andreas Papandreou I berufen und bekleidete in diesem bis zum 5. Juni 1985 den Posten als Minister für Nordgriechenland.[4][5][6]

Literatur

  • Koula Papadakē-Kakarē: Prosopikotētes apo ton politiko kosmo tēs Hellados. Archēgoi kommatōn - hypourgoi - hyphypourgoi - genikoi grammateis - nomarches kai dēmarchoi, 2. Auflage, Athen 1975

Einzelnachweise

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