Verapaz-Spitzmaus

Art der Gattung Rotzahnspitzmäuse (Sorex) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Verapaz-Spitzmaus (Sorex veraepacis) ist ein mit mehreren disjunkten Populationen im südlichen Mexiko und in Guatemala verbreitetes Säugetier in der Gattung der Rotzahnspitzmäuse. Der Name bezieht sich auf den Fundort des Typusexemplars im Hochland Verapaz in Guatemala.[1] Die früher als Unterarten gelisteten Taxa Sorex chiapensis und Sorex mutabilis sollten laut genetischen Studien als Arten anerkannt werden.[2]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Verapaz-Spitzmaus
Systematik
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Insektenfresser (Eulipotyphla)
Familie: Spitzmäuse (Soricidae)
Unterfamilie: Soricinae
Gattung: Rotzahnspitzmäuse (Sorex)
Art: Verapaz-Spitzmaus
Wissenschaftlicher Name
Sorex veraepacis
Alston, 1877
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Verbreitung
Verbreitungsgebiet der Verapaz-Spitzmaus

Merkmale

Dieser mittelgroße Gattungsvertreter wird ohne Schwanz 67 bis 78 mm lang, die Schwanzlänge beträgt 45 bis 57 mm und das Gewicht liegt bei etwa 6 g. Es sind 14 bis 16 mm lange Hinterfüße und etwa 5 mm lange Ohren vorhanden. Der ganze Körper ist mit schwarzbraunem Fell bedeckt, wobei die Unterseite leicht heller erscheint. Der Schwanz hat dieselbe Farbgebung. Diese Spitzmaus hat eine leicht abgeflachte Hirnschale am Schädel und der Schnauzenteil (Rostrum) ist etwas länger als bei Sorex ibarrai. Die für die Gattung typischen roten Zähne sind vorhanden. Im Oberkiefer liegen neben den Schneidezähnen je fünf einspitzige Zähne. Dabei sind die ersten beiden am größten. Nach einem kleineren Dritten folgt ein etwas größerer Vierter und der Fünfte ist winzig.[2]

Verbreitung und Lebensweise

Laut einem Werk von 2018 sollte nur die oben genannte Population im Hochland der Sierra de los Cuchumatanes zur Art zählen. Das Gebiet liegt auf 2650 bis 3350 Meter Höhe und ist mit Nebel- und Wolkenwäldern bedeckt. Die IUCN rechnet auch weiter westlich und nördlich verbreitete Populationen dazu und listet alle als nicht gefährdet (least concern).[3] Die Spitzmaus bewohnt die dicke Laubschicht. Die Fortpflanzung findet überwiegend in der Regenzeit statt.[2]

Einzelnachweise

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