Verbandsgemeinde Ulmen

Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Verbandsgemeinde Ulmen ist eine Gebietskörperschaft im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Ulmen sowie 15 weitere Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Ulmen. Das Gebiet der Verbandsgemeinde umfasst einen Abschnitt der Vulkaneifel.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Verbandsgemeinde Ulmen
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Ulmen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 12′ N,  59′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Fläche: 146,96 km²
Einwohner: 11.237 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Verbandsschlüssel: 07 1 35 5003
Verbandsgliederung: 16 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Marktplatz 1
56766 Ulmen
Website: www.ulmen.de
Bürgermeisterin: Sandra Hendges-Steffens (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Ulmen im Landkreis Cochem-Zell
KarteSchmittAlf
Karte
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Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Stadtmitte von Ulmen mit dem Ulmener Maar
Fliegerhorst Büchel
Staatsbad und Kurort Bad Bertrich

Die Bundesautobahn 48 und die Bundesstraßen 257 und 259 führen durch das Gebiet. Überörtlich bekannt sind neben der Stadt Ulmen mit dem Ulmener Maar, den Ulmener Burgen und dem Jungferweiher der Fliegerhorst Büchel und der Kurort Bad Bertrich.

Geographie

Naturräumlich gehört das Gebiet der Verbandsgemeinde zu den Landschaften Ueßbachbergland, Mittleres Ueßbachtal, Unteres Ueßbachtal, Gevenicher Hochfläche und Müllenbacher Riedelland.

Benachbarte Kommunen sind die Verbandsgemeinden Kelberg, Kaisersesch, Cochem, Zell (Mosel), Traben-Trarbach und Daun.

Verbandsangehörige Gemeinden

Weitere Informationen Ortsgemeinde, Stadt, Fläche (km²) ...
Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Alflen 13,42 820
Auderath 6,19 665
Bad Bertrich 8,71 1.020
Beuren 10,63 436
Büchel 12,84 1.240
Filz 3,11 82
Gevenich 7,12 700
Gillenbeuren 4,70 254
Kliding 5,27 218
Lutzerath 23,70 1.510
Schmitt 2,71 120
Ulmen, Stadt 28,62 3.432
Urschmitt 6,61 208
Wagenhausen 1,80 63
Weiler 7,32 267
Wollmerath 4,06 202
Verbandsgemeinde Ulmen 146,82 11.237
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(Einwohner am 31. Dezember 2024)[1]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Ulmen; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

JahrEinwohner
18154.365
18356.113
18716.398
19057.318
19398.112
19508.238
JahrEinwohner
19619.053
19709.780
19879.555
199710.830
200511.053
202411.237

Politik

Verbandsgemeinderat

Verbandsgemeinderatswahl 2024
Beteiligung: 67,2 % (-0,1 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,0
19,3
18,5
12,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
± 0,0
−2,3
−4,2
+6,6

Der Verbandsgemeinderat Ulmen besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der hauptamtlichen Bürgermeisterin als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:

Weitere Informationen Wahl, SPD ...
WahlSPDCDUFDPFWGFWBWGRGesamt
20245145428 Sitze[3]
20196156128 Sitze[4]
2014816428 Sitze
20097163228 Sitze
200461703228 Sitze
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  • FWG = Freie Wählergruppe der Verbandsgemeinde Ulmen e. V.
  • FWB = Freie Wählergruppe Büchel e. V.
  • WGR = Wählergruppe Dr. Bangert

Bürgermeister

Sandra Hendges-Steffens (CDU) wurde am 1. Januar 2026 Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Ulmen.[5] In der Stichwahl am 28. September 2025 hatte sie sich mit 51,86 % gegen den Einzelbewerber Ulrich Laux durchgesetzt, nachdem im ersten Wahlgang am 7. September keiner der ursprünglich drei Bewerber eine ausreichende Mehrheit erreicht hatte.[6]

Ihr Vorgänger Alfred Steimers (CDU) hatte das Amt zum 1. Januar 2010 von Hans-Werner Ehrlich übernommen, der es seit 1993 ausübte. Bei der Direktwahl am 24. September 2017 war Steimers mit einem Stimmenanteil von 83,6 % für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt worden.[7][8] Bei der Direktwahl 2025 trat Alfred Steimers nicht erneut an.

Einzelnachweise

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