Verena Huber
Schweizer Innenarchitektin, Publizistin und Kunstlehrerin
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Verena Huber (* 1938 in Basel) ist eine Schweizer Innenarchitektin, Publizistin und Kunstlehrerin. Sie lebt in Zürich und pflegt zahlreiche internationale Kontakte, auch im Alter von weit über 80 Jahren organisiert sie noch Reisen z. B. nach Georgien und Skandinavien.[1]
Leben und Werk
Verena Huber wuchs im Haus Huber von Paul Artaria und Hans Schmidt in Riehen auf. Nach Gymnasium und Vorkurs besuchte sie die Fachklasse für Innenausbau an der Kunstgewerbeschule Zürich bei Willy Guhl, welche sie 1961 abschloss. Davor absolvierte sie ein Praktikum in der Wohnhilfe bei Reni Trüdinger. Diese Zusammenarbeit prägte Verena Huber stark, und es entstand eine lebenslange Freundschaft zwischen den beiden Frauen. 1967 gründete sie ihr eigenes Innenarchitekturbüro.[2]
Verena Huber unterrichtete von 1980 bis 2003 an der Architekturabteilung der Zürcher Hochschule in Winterthur. Als Fachjournalistin schrieb sie für verschiedene Fachzeitschriften und stand als Präsidentin Fachvereinigungen vor. Seit 2004 widmet sie sich freien Projekten. 2020 initiierte sie das Archiv Innenarchitektur Schweiz (ai-s), im Jahr darauf wurde zu diesem Zweck ein Verein gegründet. 2022 erhielt Verena Huber den Schweizer Grand Prix Design.[3]
Literatur
- Franziska Müller: Einfachheit als Tugend in: Hochparterre: Zeitschrift für Architektur und Design, Bd. 2, 1989, Heft 11, S. 36–44 (archiviert in E-Periodica).