Via Turonensis

Pilgerweg in Frankreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Via Turonensis ist der nördlichste Jakobsweg durch Frankreich. Ihren Namen hat sie wegen ihres Verlaufs durch die Stadt Tours. Nach Aussage des Pilgerführers im Liber Sancti Jacobi aus der Mitte des 12. Jahrhunderts beginnt die Via Turonensis in Orléans, heute wird jedoch Paris als Startpunkt angesehen.

Die historischen Jakobswege in Frankreich

Insgesamt nennt dieser Pilgerführer vier solcher Startpunkte: Neben Orléans waren es Vézelay, Le Puy-en-Velay und Arles. 1998 hat die UNESCO diese „Wege der Jakobspilger in Frankreich“ als Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Die drei nördlichen Wege vereinigen sich in Ostabat zu einem einzigen Weg. Der Weg aus Arles trifft erst in Puente la Reina, also in Spanien, auf den Hauptstrom.

Verlauf

Varianten

Chartres

Zwischen Paris und Tours:

RambouilletChartresBonnevalChâteaudunCloyes-sur-le-LoirFrétevalVendômeLavardinMontoire-sur-le-LoirSaint-Jacques-des-GuéretsChâteau-Renault

Angoulême

Zwischen Châtellerault und Bordeaux:

ChauvignyNouaillé-MaupertuisCharrouxSaint-Maurice-la-ClouèreCivrayRuffecSaint-Amant-de-BoixeAngoulêmeBourg-CharenteCharmantAignes-et-PuypérouxMontmoreau-Saint-CybardCressac-Saint-GenisAubeterre-sur-DronneCoutrasLa Sauve

Gironde-Mündung

Ab Saintes gibt es eine Variante über Mortagne-sur-Gironde, Talmont-sur-Gironde und Soulac-sur-Mer; ab hier folgt man der Voie de Soulac (Hourtin, Lacanau, Sainte-Hélène) oder dem Ufer der Gironde bis Bordeaux.

Bildergalerie

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