Vigousse

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Vigousse ist eine Schweizer satirische Wochenzeitschrift, die jeden Freitag herauskommt. Das teils gedruckt teils digital erscheinende Blatt wird von andern Medien unabhängig produziert. Es ist inhaltlich unabhängig, insofern kein Konzern-Management oder Eigner-Firmengruppe Vorgaben macht. Sitz der Redaktion ist in Lausanne.[1] Die zur Wirtschaftlichkeit notwendigen hors-séries und Jahresausgaben Das Beste aus ... tragen den Namen Vigousse international.

Die Welschschweizer Zeitschrift erscheint seit Dezember 2009. Sie wurde vom Cartoonisten Thierry Barrigue, der lange für die Zeitung Le Matin arbeitete, zusammen mit dem Schriftsteller und Archäologen Laurent Flutsch und dem Komiker und Drehbuchautor Patrick Nordmann gegründet.[2] In der Anfangszeit war Nordmann neben Barrigue Co-Chefredaktor; 2013 schied er aus dem Redaktionsteam aus.

Die satirische Zeitschrift kommentiert mit französischen Texten und mit Zeichnungen politische und kulturelle Ereignisse und Entwicklungen in der Schweiz und aktuelle internationale Fragen.

Zu den Autoren und Illustratoren, die regelmässig am Inhalt von Vigousse mitwirken, zählen die Zeichnerin Coco, der Naturwissenschaftler Sebastian Dieguez, die Grafiker von Plonk et Replonk, der Zeichner Mix & Remix (Philippe Becquelin) und die Comiczeichnerin Bénédicte Sambo. Die Satirezeitschrift ist ein bedeutendes Schweizer Medium für die Publikation neuer Karikaturen.

Ein langjähriger Zeichner der Vigousse, der Cartoonist Pierre-Olivier Comment, beruflich bekannt unter dem Zeichnernamen Pitch Comment, gewann den mit 1000 SFr dotierten Swiss Cartoon Award 2025 mit seiner politischen Karikatur Poutine teste l'OTAN. Auch der zweite Platz des Wettbewerbs ging an einen Zeichner der Vigousse, Philippe Baumann (Künstlername Debuhme) für den Cartoon «Accord de paix à Gaza», der ebenfalls erstmalig in Vigousse erschien. Fast alle 267 eingereichten Cartoons des jährlich seit 2023 stattfindenden Wettbewerbs sind bis 22. Februar 2026 in der Ausstellung Gezeichnet 2025 im Museum für Kommunikation Bern zu sehen.[3]

Einzelnachweise

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