Vivienne Causemann

deutsche Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Vivienne Causemann (* 6. September 1995 in Herrenberg) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Werk

Vivienne Causemann wurde 1995 in Herrenberg als Maren Vivienne Causemann geboren. Von 1996 bis 2000 lebte sie in Windhoek, Namibia. Sie arbeitet am Theater und im Film auf Deutsch, Englisch, Französisch, Österreichisch und Schwäbisch. Nach dem Abitur in Tübingen studierte Causemann 2013–2015 Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien und begann dann Studien der Philosophie, Musikwissenschaft und Psychologie. Seit 2024 führt sie ihr Studium am Max Reinhardt Seminar berufsbegleitend fort. Causemann spielte bereits als Jugendliche Theater. Von 2017 bis 2019 und wieder seit 2024 ist sie freischaffende Schauspielerin. Von 2019 bis 2024 war sie Ensemblemitglied des Vorarlberger Landestheaters. Seit 2024 hatte sie Gastengagements am Theater Gütersloh,[1] dem TD Berlin und den Vereinigten Bühnen Bozen[2].

Theaterengagements (Auswahl)

  • 2017 Tanz-Café Schweigepflicht[3] nach Sonja Schiff, im Werk X in Wien, Regie: Thomas Desi, Rollen: Diverse (Ensemble)
  • 2017 Beet.Sympf.Fünf[4] im Off-theater in Wien, Regie: Ernst Kurt Weigel, Rolle: Performerin (Ensemble)
  • 2018 Eskalation Ordinär von Werner Schwab, im Zimmertheater Tübingen, Regie: Fanny Brunner, Rolle: Alte Frau (Nebenrolle)
  • 2019 Vevi[5] von Erica Lillegg, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Bérénice Hebenstreit, Rolle: Vevi (Titelrolle). Es wurde auf Ländle TV gestreamt.[6]
  • 2020 Woyzeck[7] von Georg Büchner, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Tobias Wellemeyer, Rolle: Marie (weibliche Hauptrolle)
  • 2020 Tasso nach Goethe[8], im Vorarlberger Landestheater, Regie und Fassung: Milena Fischer, Rolle: Leonore (Ensemblehauptrolle)
  • 2021 König Ödipus von Sophokles, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Johannes Lepper, Rolle: Iokaste (weibliche Hauptrolle)
  • 2021 Frida – Viva la Vida[9] von Leopold Huber, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Maria Lisa Huber. Das Solostück tourt durch den deutschsprachigen Raum.[10][11][12]
  • 2022 Die Heilige Johanna der Schlachthöfe[13][14] von Bertolt Brecht, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Bérénice Hebenstreit, Rolle: Johanna Dark (Titelrolle)
  • 2022 King Kong Vivienne[15] von Vivienne Causemann und Fanny Brunner, im Vorarlberger Landestheater. Das Solostück tourt durch den deutschsprachigen Raum und hatte Gastspiele am TD in Berlin[16], im Dschungel in Wien, im Theater Praesent in Innsbruck[17] und am Schlachthaustheater in Bern.[18]
  • 2022 Alice im Wunderland[19] von Lewis Carroll, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Danielle Fend-Strahm, Rolle: Alice (Titelrolle)
  • 2023 The Black Rider[20] von Robert Wilson/Tom Waits/William S. Burroughs, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Johannes Lepper, Rolle: Stelzfuß (Hauptrolle)
  • 2023 Atlas streikt[21][22] nach Ayn Rand, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Niklas Ritter, Rolle: Dagny Taggart (Hauptrolle)
  • 2024 Gier[23] von Sarah Kane, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Bella Angora, Rolle: C (Ensemble)
  • 2024 Beauty Queen[24] von Martin McDonagh, Regie: Anja Jemc, Max Reinhardt Seminar, eingeladen zum Hin und Weg Festival, Rolle: Mag Folan (Co-Hauptrolle)
  • 2025 Rechnitz (Der Würgeengel)[25] von Elfriede Jelinek, im Vorarlberger Landestheater, Regie: Bérénice Hebenstreit, Rolle: Ensemblehauptrolle
  • 2025 Alice im Wunderland[26][27], Theaterfassung von Peter Siefert nach Lewis Carroll in den Vereinigten Bühnen Bozen, Regie: Fanny Brunner, Rolle: Alice (Titelrolle)
  • 2026 Piksi-Buch [28] von Barbi Marković, Bühnenfassung von Bérénice Hebenstreit und Anita Buchart im Teata Wien, Regie Bérénice Hebenstreit, Rolle: Ensemble

Filmografie (Auswahl)

  • 2017 Licht, österreich-deutscher Film, Regie: Barbara Albert, Produktionsfirma NGF und LOOKS, Rolle: Anna
  • 2019 Missing People,[29] Regie: Béla Tarr für die Wiener Festwochen, Aufgabe: Produktionsassistentin
  • 2021 Ich und die Anderen, Regie: David Schalko, Rolle: Gudrun
  • 2024 Life is about losing everything (internationaler Doku-Spielfilm),[30] Regie: Stefan Ramírez Pérez, Benjamin Ramírez Pérez, Rolle: Sylvia Plath als Zombie. Dabei hat sie sich den Transatlantic Dialect erarbeitet.
  • 2025 The Thin Line (Kurzfilm), Regie: Jaki dell’Oro, Rolle: Viktoria. Der Film erhielt den Generationen Filmpreis.[31]
  • 2025 Die Bestatterin – Tote leben länger, Fernsehfilm, Produktion: ARD Degeto, Regie: Lydia Bruna, Rolle: Wanda

Auszeichnungen

  • 2023 Anerkennungspreis des Kunst- und Kulturpreises der Vorarlberger Nachrichten[32][33][34]
  • 2023 STELLA*23 Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie „Herausragende Produktion für Jugendliche“ für King Kong Vivienne[35][36]
  • 2024 Falter Kulturcharts – Die 10 besten Theaterstücke des Jahres 2024. Platz 4 für King Kong Vivienne[37]

Einzelnachweise

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