Volker Knörr

deutscher Kommunalpolitiker (CDU) From Wikipedia, the free encyclopedia

Volker Knörr (* 13. Mai 1976 in Waldsee)[1][2] ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU) und seit dem 19. November 2025 Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises in Rheinland-Pfalz.

Volker Knörr (2024)

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur[3] studierte er bis zum Jahr 2000 auf Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Universität Koblenz-Landau. Nach Stationen an Schulen in Böhl-Iggelheim, Bobenheim-Roxheim, Dannstadt-Schauernheim und Dudenhofen wurde er 2012 Konrektor und 2020 Schulleiter der Adolf-Diesterweg-Realschule plus in Ludwigshafen-Oggersheim.[4][5][6] Im November 2025 trat er nach seiner Wahl zum hauptamtlichen Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises sein neues Amt an.[7]

Politik

Sein kommunalpolitisches Engagement für die CDU begann 2009.[4] Nachdem er zunächst Erfahrungen im Ortsgemeinderat seines Wohnortes Waldsee gesammelt hatte, wurde Knörr bei den Kommunalwahlen 2014 in den Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Rheinauen und in den Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises gewählt.[8] Auf Kreisebene wurde er 2017 zunächst ehrenamtlich Beigeordneter mit der Zuständigkeit Abfallwirtschaft und übernahm dann ab Juli 2024 als Erster Beigeordneter die Geschäftsbereiche Schule, Kultur und Sport.[4] Im Dezember 2024 folgte die fast einstimmige Nominierung zum CDU-Kandidaten für die Nachfolge der bisherigen Landrats Clemens Körner.[3] Bei der Stichwahl am 16. März 2025 setzte er sich mit einem Stimmenanteil von 57,6 % gegen eine Kandidatin der SPD durch, nachdem bei der Direktwahl am 23. Februar 2025 keiner der ursprünglich fünf Bewerber eine ausreichende Mehrheit erzielt hatte.[9][10] Mit Wirkung zum 19. November 2025 trat er seine achtjährige Amtszeit an.[11][12] Wegen seiner Landratstätigkeit legte er im Dezember 2025 seine Mandat im Verbandsgemeinderat Rheinauen nieder.[13]

Privates

Volker Knörr ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.[8] Zu seinen privaten Interessen zählen Handball, wandern und Aktivitäten im Karnevalsverein Waldsee.[2]

Einzelnachweise

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