Volker Oldenburg

deutscher literarischer Übersetzer From Wikipedia, the free encyclopedia

Volker Oldenburg (* 1966 in Hannover) ist ein deutscher literarischer Übersetzer.

Leben und Werk

Oldenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Hamburg und am University College London. Sein Studium schloss er mit einer Arbeit über Bilder des Monströsen in der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts ab.[1] 1998 legte er mit dem Roman Spätsommer von Larry Ebmeier seine erste Literaturübersetzung vor, die im selben Jahr im MännerschwarmSkript Verlag erschien.

Oldenburg hat Romane, Erzählungen und Sachtexte zahlreicher Autorinnen und Autoren übersetzt, darunter Colum McCann, Christopher Isherwood, Oscar Wilde, Diane Oliver, John Preston, Steven Buoro, T Cooper und John Haskell. Besondere Beachtung fanden seine Übersetzungen der Romane des britischen Schriftstellers David Mitchell, dessen belletristisches Werk er bis dato vollständig ins Deutsche übertragen hat. Für seine „herausragenden, spielerisch einfallsreichen“ Mitchell-Übersetzungen wurde er 2020 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.[2]

Oldenburg ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ). Er lebt in Hamburg und Utrecht.

Auszeichnungen

Übersetzungen (Auswahl)

Hörspiele

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI