Volker Stöckel

deutscher Leichtathlet From Wikipedia, the free encyclopedia

Volker Stöckel (* 4. März 1945 in Prag) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet.

Sportliche Karriere

Volker Stöckel startete von 1961 bis 1966 für den TV 1860 Fürth und von 1967 bis 1971 für den TSV 1860 München. Danach wechselte er zur LG Erlangen. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 1968 gewann er mit der 4-mal-400-Meter-Staffel den Titel.[1] Im Sommer siegte die Münchener 4-mal-100-Meter-Staffel bei den Deutschen Meisterschaften 1968, wobei außer Volker Stöckel auch Martin Jellinghaus bei beiden Staffelerfolgen dabei war.[2] Ein Jahr später bei den Deutschen Meisterschaften 1969 wurde Stöckel Zweiter im 100-Meter-Lauf hinter Gert Metz.[3]

Volker Stöckel trat von 1968 bis 1971 bei insgesamt fünf Wettbewerben im deutschen Nationaltrikot an. Bei den Europameisterschaften 1969 in Athen erreichte die 4-mal-100-Meter-Staffel mit Manfred Knickenberg, Günther Nickel, Gerhard Wucherer und Volker Stöckel in 40,0 Sekunden den dritten Rang in ihrem Vorlauf. Im Finale verbesserte sich das Quartett auf 39,6 Sekunden und belegte den sechsten Platz.[4]

Volker Stöckel war gelernter Bankkaufmann.

Literatur

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 1172

Fußnoten

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