Volker Zota

deutscher Journalist und Physiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Volker Zota (* 1969) ist ein deutscher Journalist und Physiker. Er ist seit 2017 Chefredakteur von heise online und seit 2023 der Magazine c’t, c’t Fotografie und Mac & i.

Leben

Volker Zota wurde 1969 geboren. Nach seiner Schulzeit am Konrad-Adenauer-Gymnasium studierte er ab 1989 Physik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und promovierte 1998 mit einer Dissertation über die Infrarotstrahlung von Galaxienkernen.

Anschließend schlug er den Weg in den Fachjournalismus ein und begann noch im selben Jahr als Redakteur bei der in Düsseldorf erscheinenden Computerzeitschrift PC Intern von Data Becker. Zum 1. Juli 2000 wechselte Zota zum Heise-Verlag nach Hannover, um dort als Redakteur für die c’t zu arbeiten.[1] Bereits ein Jahr später übernahm er als leitender Redakteur das neu gegründete Ressort „Audio/Video“. In dieser Funktion legte er seinen Fokus verstärkt auf den Ausbau digitaler und audiovisueller Formate.

Eine Newsticker-Meldung Zotas über das Kopierprogramm AnyDVD vom 19. Januar 2005 führte zu einer Auseinandersetzung mit der deutschen Musikindustrie, die darin eine Förderung von Raubkopien sah. Der Rechtsstreit mündete 2010 im „Heise-Urteil“ des Bundesgerichtshofs, einer medienrechtlichen Grundsatzentscheidung zugunsten des Verlags.[2]

Im März 2017 wurde er zunächst zum stellvertretenden Chefredakteur von heise online berufen, bevor er am 1. September desselben Jahres offiziell die Chefredaktion des Nachrichtenportals übernahm.[3] Im Zuge einer Neustrukturierung der Führungsriege der Heise Gruppe im Juni 2023 wurde er dann Teil der neuen übergeordneten Chefredaktion heise medien. Seitdem leitet er in einer Doppelspitze zusammen mit Torsten Beeck die Redaktionen von heise online, heise+, c’t mit vier Ressorts sowie c’t Fotografie und Mac & i.[4]

Seit 2020 ist Zota Jurymitglied für den Deutschen Journalistenpreis in der Kategorie IT & Kommunikation.[5]

Publikationen

  • Modellierung der Infrarotstrahlung von Galaxienkernen unter Berücksichtigung von ISO-Beobachtungen. Bonn 1998, DNB 954651707 (139 S., Dissertation).

Einzelnachweise

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