Volkslanglauf

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Als Volkslanglauf werden Breitensport-Veranstaltungen im Skilanglauf bezeichnet – ähnlich den Volksläufen im Laufsport. Typischerweise sind die zurückzulegenden Distanzen dieser Wettkämpfe relativ groß, so dass es sich um Skimarathons handelt. Neben dem sportlichen spielen bei diesen Veranstaltungen auch der gesundheitliche Aspekt sowie das gemeinschaftliche Erlebnis eine gewisse Rolle.

Start des Frauenrennens beim Wasalauf 2006

Bei vielen dieser Wettkämpfe gibt es getrennte Läufe in der klassischen und der freien Technik. Häufig werden auch unterschiedliche Distanzen angeboten.

International sehr bekannte Volkslangläufe sind der Wasalauf in Schweden, das Birkebeinerrennet in Norwegen, der Marcialonga in Italien, der Engadin Skimarathon in Graubünden, der König-Ludwig-Lauf in Oberammergau, der Dolomitenlauf in Tirol, der Jizerská padesátka in Tschechien oder noch die Transjurassienne in Frankreich.

Seit 1978 sind die in ihrem Land jeweils bedeutendsten Volkslangläufe in der Worldloppet-Serie organisatorisch zusammengefasst. Seit dem Jahr 2015 gehören 20 Volkslangläufe weltweit dieser Serie an. Weitere derzeit 15 bedeutende europäische Volksläufe sind in der Euroloppet-Serie vereint. In der deutschsprachigen Region gehören Skadi Loppet, Kammlauf (Deutschland), Koasalauf, Ganghoferlauf (Österreich), Gommerlauf (Schweiz) und Gsieser-Tal-Lauf (Italien) dazu.

Literatur

  • Egon Theiner, Chris Karl: Skilanglauf: Geschichte, Kultur, Praxis. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2002, ISBN 3-89533-371-9

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