Wacker Thun

Schweizer Handballverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Wacker Thun ist ein Schweizer Handballverein aus Thun im Berner Oberland. Der Verein spielt in der Sporthalle Lachen in Thun, die ein Fassungsvermögen von rund 2000 Plätzen hat.

Schnelle Fakten
Wacker Thun
Voller Name Wacker Thun
Spitzname(n) Wacker
Gegründet11. August 1961[1]
Vereinsfarben Grün, Weiss
Halle Sporthalle Lachen
Plätze 2000 Plätze
Präsident Schweiz Andreas Kübli
Geschäftsführer Schweiz Marco Schär
Trainer Schweiz Remo Badertscher
Liga Quickline Handball League
2024/25
Rang 8. Platz
Nat. PokalFinale
Websitewww.wackerthun.ch
Heim
Auswärts
Grösste Erfolge
NationalSchweizer Meister
2013, 2018
Schweizer Cupsieger
2002, 2006, 2012, 2013, 2017, 2019
EHF Challenge Cup
2005
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Geschichte

Wacker Thun ist ein Handballverein mit einer langen Tradition. Seit 30 Jahren spielt er in der Nationalliga A der Swiss Handball League und erreicht immer wieder Spitzenresultate. Das Fundament des Vereins stellen die Breitensportler dar, das Aushängeschild des Vereins ist die erste Mannschaft. Im Fokus der Vereinsarbeit liegt auch die Jugendförderung, und daher bildet der Verein über alle Altersstufen verteilt über 150 Jugendliche aus. Dazu kommen die verschiedenen Mannschaften in den Breitensportgefässen, welche jedem Sportler die Möglichkeit bieten, Teil von Wacker Thun zu sein.

Über alle Stufen wird mit den Partnervereinen TV Steffisburg und DHB Rotweiss Thun zusammengearbeitet. Neben vielen Handballmannschaften verfügt Wacker Thun über ein 30-köpfiges ehrenamtliches TV-Team, welches unter dem Label wackerTV Liveübertragungen produziert sowie Interviews und Zusammenfassungen veröffentlicht.

Wacker Thun gewann zwei Mal den Schweizer Meistertitel in der obersten Spielklasse der Männer (Saisons 2012/13 und 2017/18). Als einzige Schweizer Clubmannschaft gewann Wacker Thun den EHF Challenge Cup (2005). In den Saisons 2013/14 und 2018/2019 spielte Wacker in der Champions League. Die Thuner triumphierten in den Jahren 2002, 2006, 2012, 2013, 2017 und 2019 im Schweizer Cup.

Am 17. Juli 2021 wurde auf Entscheid des Regionalen Führungsorgans Thun Plus in Absprache mit der Stadt Thun aufgrund eines Hochwassers des nahe gelegenen Thunersees die Sporthalle Lachen kontrolliert geflutet.[2] Die Thuner mussten sich eine alternative Spielstätte suchen und wurden in Spiez fündig (ABC-Halle). Das erste Heimspiel in der Ausweichhalle fand am 1. September 2021 gegen die Kadetten Schaffhausen (21:24) statt. Wacker Thun kehrte am 6. Februar 2022 zurück in die Sporthalle Lachen.

Weitere Informationen Schweizer Meister 2018, Jubelszenen nach gewonnenem Berner Derby ...
Schweizer Meister 2018
Jubelszenen nach gewonnenem Berner Derby
Cupsieg 2019
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Grösste Erfolge

National

  • Schweizer Meister 2013, 2018
  • Vize-Schweizer-Meister 2003, 2012, 2015
  • Sieger Cup 2002, 2006, 2012, 2013, 2017, 2019

International

Kader Saison 2025/26

(Stand: 19. März 2022)
Mannschaftsbild (Saison 2022/2023)

(Stand: 23. August 2025)

Nr. Nat. Name Position Geburtsjahr Grösse Seit
1SchweizSilvan FürstTorhüter 2005 195 2025
12SchweizLeo EbnerTorhüter 2004 187 2025
16SchweizMarc WinklerTorhüter 1988 185 2007
2SchweizNils StettlerKreisläufer 2002 189 2025
4SchweizGabriel FelderFlügel rechts 1998 180 2018
5SchweizJoshua BaumannFlügel rechts 2005 180 2023
6SchweizNils KienerFlügel rechts 2004 187 2024
8SchweizFlavian RömerRückraum Mitte 2003 185 2022
10DeutschlandJonathan BuckRückraum 1999 192 2024
15SchweizYanic BaumannRückraum 2003 184 2022
17SchweizDamien GuignetRückraum links 1997 180 2017
18SchweizYannick SchwabKreisläufer 2000 190 2020
20SchweizCedric ManseRückraum Mitte 1997 181 2022
21SchweizNino GruberFlügel links 1997 187 2019
25SchweizLeandro RömerRückraum Mitte 2004 184 2024
26SchweizRon DelheesRückraum rechts 1995 197 2018
28SchweizGregory LädrachFlügel links 2005 187 2025
31DeutschlandBenjamin MeschkeKreisläufer 1991 198 2023
34KroatienAnte GadžaRückraum Mitte 1992 195 2024
TSchweizRemo BadertscherTrainer 1982 175 2015
T Kroatien Slavko Ćorluka Co-Trainer 2023

Bekannte ehemalige Spieler (Auswahl)

Saisonrückblick in der SHL/NLA

Weitere Informationen Saison, Rang ...
Saison Rang Europacup Ereignis
1992/934.1. Europacupteilnahme
1993/943.-
1994/957.Abschied Martin Rubin nach Dormagen
1995/967.-
1996/975.Suik Huong Lee wird Wacker-Spieler
1997/983.-
1998/995.City Cup 1/4 Final-
1999/005.-
2000/015.-
2001/024.1. CH-Cup-Sieg
2002/032.Cup Winners Cup 3. RundeMartin Friedli ist Torschützenkönig
2003/043.EHF Cup 3. Runde-
2004/053.Challenge Cup FinalChallenge Cup Sieger
2005/063.EHF Cup 1/8 Final2. CH-Cup-Sieg
2006/073.Cup Winners Cup 1/8 Final-
2007/085.Challenge Cup Runde 3-
2008/096.Rücktritte Suik Huong Lee und Sven Zbinden
2009/108.-
2010/114.Rücktritt Sandro Badertscher und Abschied Claudio Badertscher nach Gossau SG
2011/122.Challenge Cup Final3. CH-Cup-Sieg, Challenge Cup 2. Platz
2012/131.1. CH-Meister-Titel, 4. CH-Cup-Sieg, MVP Lukas von Deschwanden, Topscorer Lukas von Deschwanden, Bester Torhüter Andreas Merz, Trainer des Jahres Martin Rubin, 1. eigene Live-TV-Übertragung durch das ehrenamtliche TV-Team
2013/145.Champions League GruppenphaseCH-Cup Halbfinal, MVP Lukas von Deschwanden
2014/15 4. Challenge Cup 1/4 Final
2015/16 2. EHF Cup Runde 2 Trainer des Jahres Martin Rubin, Bester U-21-Nachwuchsspieler Lenny Rubin, Publikumsliebling Reto Friedli, Topscorer Lukas von Deschwanden
2016/174.EHF Cup 2. Runde5. CH-Cup-Sieg, Publikumsliebling Viktor Glatthard
2017/181.EHF Cup Gruppenphase2. CH-Meister-Titel, Publikumsliebling Nicolas Raemy, MVP Lukas von Deschwanden
2018/2019 3. Champions League Gruppenphase 6. CH-Cup-Sieg, im Play-off-Halbfinal ausgeschieden gegen Pfadi Winterthur, Best-of-5 mit 3:1
2019/2020 Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie
2020/21 5. Play-off-Viertelfinal

Ausgeschieden gegen HC Kriens-Luzern, Best-of-5 mit 3:2, Martin Rubin verlässt Wacker Thun und schliesst sich BSV Bern an

2021/22 3. Play-off-Halbfinal

Ausgeschieden gegen Pfadi Winterthur, Best-of-5 mit 3:2, Nicolas Suter beendet seine Karriere

2022/23 6. Play-off-Viertelfinal

Ausgeschieden gegen Pfadi Winterthur, Best-of-5 mit 3:1

2023/24 8. Play-off-Viertelfinal

Ausgeschieden gegen Kadetten Schaffhausen, Best-of-5 mit 3:1, Nicolas Raemy verlässt Wacker Thun, ebenso Max Dannmeyer und Rohat Sahin, neu zur 1. Mannschaft stossen Niels Kiener, Martin Kocich, Jonathan Buck und Leandro Römer

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wackerTV

Logo des wackerTV

WackerTV ist eine Abteilung für Videoproduktion und Streaming des Vereins. Die Inhalte werden über handball.asport.tv gestreamt. Alle Mitglieder beteiligen sich dabei ehrenamtlich an den Übertragungen bei Wacker Thun. Einzelne Produktionen werden vom Schweizer Radio und Fernsehen, von MySports, TV24, Sport1 Schweiz oder ausländischen Fernsehanstalten ausgestrahlt.

Als Personen für den Liveticker gesucht wurden, entstand die Idee der Fernsehübertragung.[3]

Das Projekt startete im Dezember 2012. Im ersten Livestream wurde am 17. April 2013 das Nationalliga-A-Finalrundespiel Wacker Thun gegen Pfadi Winterthur übertragen.[4]

Im Jahr 2015 gewann wackerTV in der Kategorie WebTV-Portale des World Media Festivals den Preis in Silber.[4]

Produktionen

Weitere Informationen Veranstaltung, Auftraggeber ...
Veranstaltung[5][6]AuftraggeberBeginn
HeimspieleWacker Thun17. April 2013[4]
Internationale HeimspieleDHB Rotweiss Thun15. November 2014
RA TurnierBSV Bern Muri2014
Yellow CupYellow Winterthur
Spiel der RundeSwiss Premium League
Schweizer Cup (Männer und Frauen)SHV
Heimspiele der NationalmannschaftenSHV
Handball-Cupfinal 2021 Bern, live SRF zwei SHV 8. Mai 2021
Handball-Playoffs, live Sport1 SHV 15. Mai 2021
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Commons: Wacker Thun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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