Walter Döpp

deutscher Botaniker From Wikipedia, the free encyclopedia

Walter Döpp (* 19. Februar 1901 in Weidenau (Sieg); † 1. Juli 1963 in Marburg) war ein deutscher Botaniker. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „Döpp“.

Döpp wurde 1927 an der Universität Marburg zum Dr. phil. promoviert und habilitierte sich dort 1932. Nach seiner Zeit als Privatdozent wurde er 1938 außerordentlicher Professor und war von 1943 bis 1945 Professor für Blütenpflanzen und Phytopathologie an der Technischen Hochschule Dresden. 1933 trat Döpp in die SA ein und unterzeichnete das Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler. 1937 wurde in Marburg sein aus der Ehe mit der 1933 promovierten und späteren Professorin für Biologiedidaktik Anna-Berta „Aenne“ Döpp (* 1908 in Reigersfelde in Oberschlesien), geborene Woesler, stammender Sohn Dietrich Döpp geboren, der Chemiker wurde und 1976 ordentlicher Professor in Duisburg, 1941 ebenfalls in Marburg der Sohn Siegmar Döpp.[1] Nach 1945 lehrte Walter Döpp wieder an der Universität Marburg, wo auch Aenne Döpp-Woesler ihre Lehrtätigkeit begonnen hatte, bevor sie 1972 Professorin in Gießen wurde.

Schriften

  • Untersuchungen über die Entwicklung von Prothallien einheimischer Polypodiaceen, Jena 1927 (= Diss. Marburg 1927)
  • Cytologische und genetische Untersuchungen innerhalb der Gattung Dryopteris, 1939
  • Dryopteris Filix - Mas, 1961

Einzelnachweise

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