Walter Pass

österreichischer Musikwissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Walter Pass (* 22. Jänner 1942 in Feldkirch, Vorarlberg; † 7. März 2001 in Tullnerbach, Niederösterreich)[1] war ein österreichischer Musikwissenschaftler.

Pass studierte an der Wiener Musikakademie Musikerziehung, Dirigieren, Klavier und Gesang (1960–1964). Ein Jahr später belegte er auch Musikwissenschaft an der Universität Wien und schloss sein Studium mit dem Dr. phil. ab. Am dortigen musikwissenschaftlichen Institut wurde er bereits 1964 Assistent, seine Habilitation erfolgte 1973.

Anschließend wurde ihm von 1974 bis 1977 ein Stipendium für Forschungen in Rom gewährt. Als Nachfolger von Franz Zagiba lehrte er seit 1981 ältere Musikgeschichte als ordentlicher Professor an der Wiener Universität.

Grabstätte von Walter Pass

Pass wurde am Hernalser Friedhof (Gruppe 24, Nummer 24) in Wien bestattet.

Werke

  • Musik und Musiker am Hof Maximilians II. Schneider, Tutzing 1980.
  • Europa im Zeitalter Mozarts. Böhlau Verlag, Köln/Wien 1995, Reprint 2014.
  • mit Gerhard Scheit, Wilhelm Svoboda: Orpheus im Exil. Die Vertreibung der österreichischen Musik 1938–1945. Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1995, ISBN 3-85115-200-X.
  • Bekenntnis zur österreichischen Musik in Lehre und Forschung. Vom Pasqualatihaus, Wien 1996.
  • Mittelalterliche Musiktheorie in Zentraleuropa. Schneider, Tutzing 1998.
  • mit Monika Fink (Hrsg.): Straussiana 1999. Studien zu Leben, Werk und Wirkung von Johann Strauss (Sohn). Hans Schneider, Tutzing 2002.

Einzelnachweise

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