Walter Stierli

Schweizer Unternehmer From Wikipedia, the free encyclopedia

Walter Stierli (* 13. Februar 1948, heimatberechtigt in Luzern) ist ein Schweizer Unternehmer und Fussballfunktionär.

Stierli war Gründungsmitglied der «FC Luzern-Innerschweiz AG» und führte die Aktiengesellschaft auf eine solide finanzielle Basis. Er ist Präsident des Verwaltungsrates und Chief Executive Officer seiner in Kriens ansässigen Firma «S & P Group AG» (vormals «Stierli + Partner AG»), die sich im Versicherungswesen betätigt.[1][2]

Stierli gründete 1980 den Club 200, eine Gönnervereinigung für den FC Luzern.[3] Im Oktober 2005 wurde Stierli zum Präsidenten des Fu gewählt.[4] Besondere mediale Aufmerksamkeit erhielt er, als er im Barrage-Spiel am 13. Juni 2009 gegen den FC Lugano nach einem Petardenwurf gegen den Schiedsrichter einschritt und die eigenen Anhänger dazu aufrief, damit aufzuhören.[5]

Im April 2012 gab Stierli seinen Rücktritt als Präsident des FC Luzern per Ende Saison 2011/2012 bekannt, ein Jahr früher als geplant.[6] Im Mai 2012 wurde er zum Ehrenpräsident des Vereins gewählt. Stierli erhielt zeitgleich auch die Ehrennadel der Stadt Luzern.[7]

Im Oktober 2014 gab Stierli bekannt, sein Verwaltungsrats-Mandat bei der FCL-Holding per Ende Jahr 2014 abzugeben.[8] Stierli gab an, über die sportliche und finanzielle Situation des Fussballvereins frustriert zu sein, dessen neue Klubphilosophie er nicht mehr mittragen wollte.[9] Für Stierlis Aktienpaket von 25 Prozent wurde ab 2015 ein Investor gesucht.[10] Mitte Jahr 2016 verzichtete der chinesischen Investor Yunfeng Gao nach Verhandlungen auf die Übernahme des freien Aktienpakets von Stierli.[11]

Einzelnachweise

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