Walther Preik
deutscher Bildhauer
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Leben und Werk
Preik absolvierte von 1947 bis 1950 eine Lehre als Steinmetz und studierte von 1950 bis 1953 an der Fachschule für angewandte Kunst in Wismar und dann bis 1958 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Nach dem Diplomabschluss übersiedelte er nach Waren[1] und war er seitdem freischaffend tätig.
Sein umfangreiches Werk umfasst Plaketten, Kleinplastiken, Brunnenplastiken, Gedenk- und Mahnmale. Dabei arbeitete er mit verschiedenen Materialien, darunter Naturstein, Gips, Bronze und andere Metalle, Emaille, aber auch Holz und Kunststoff. Zahlreiche Tierfiguren, Fabelgestalten und Denkmale stehen im öffentlichen Raum nordostdeutscher Städte, vor allem in seinem Wohnort Waren.
Von 1993 bis zu seinem Tod arbeitete er gemeinsam mit seinen Söhnen Jan und Ole Preik in der Rechtsform Preik GmbH.
Ehrungen
- 1969: Fritz-Reuter-Preis des Bezirks Neubrandenburg
- 1978 und 2012: Richard-Wossidlo-Kulturpreis der Stadt Waren (erster Preisträger)[2][3]
- 1981: Johannes-R.-Becher-Medaille in Silber
- 1982: Verdienstmedaille der DDR
Werkbeispiele
Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur[4]; weitere:
- 1960/1961, Ehrenmal Trauernde Mutter, Waren (Müritz)[5]
- 1964, Büste Mecklenburger Landarbeiter, Agroneum (Alt Schwerin)
- 1965, Fuchs (Bronze), Neubrandenburg
- 1965, Haubentaucher (Bronze), Tierpark Berlin
- 1967, Hundekugel (Bronze), Neubrandenburg
- 1968, Kormorane (Bronze), Waren (Müritz)
- 1969, Zwei Kiebitze auf einer Stange (Bronze, Höhe 2,20 m; Guss in Lauchhammer; Neubrandenburg, Innenhof des damaligen Verwaltungszentrums)[6]
- 1972, Der Mensch in der Natur; Wandbild, Kupferätzung und Bronze, 4,00 × 1,50 m; Entwurf mit Werner Schinko; techn. Ausführung durch Schinko und den VEB Lauchhammer; Waren, Eingangshalle des damaligen VEB Wellpappenwerk[7]
- 1974, Lütt Matten, de Has (Bronze), Waren (Müritz)
- 1975, Windhunde (Bronze), Schwerin
- 1981, Gänsebrunnen (Bronze), Bützow[8]
- 1981, Oskar Picht (Bronze), Waren (Müritz)
- 1982, Büste Johann Heinrich Voß (Bronze), Penzlin
- 1982, Lilienthal-Denkmal (Polyester-Kunstharz), Anklam
- 1984, Mahnmal auf dem Jüdischen Friedhof Waren (Müritz) (Stele aus Travertin)
- 1985, Die Wölfin (Bronze), Waren (Müritz)
- 1988, Greifenbrunnen (Bronze), Anklam
- 1989, Büste Heinrich Schliemann (Bronze), Waren (Müritz)[9]
- 1989, Wölfin (Bronze), Neubrandenburg (unter Denkmalschutz)
- 1996, Trojanisches Pferd (Holz), Ankershagen
- 1996, Löwenfigur (Bronze), Schwerin
- 2000, Spökenbrunnen (Bronze), Penzlin
- 2006, Fuchs (Bronze), Penzlin[10]
- 2009, Dreibeiniger Hase (Bronze), Penzlin[11]
- Tanzender Elefant, Anklam und Waren (Müritz)
- Haubentaucher (1965)
- Kormorane (1968)
- Lütt Matten, de Has (1974)
- Windhunde (1975)
- Gänsebrunnen (1981)
- Lilienthal-Denkmal (1982)
- Greifenbrunnen (1988)
- Eule (2018)
- Wildschwein (rasende Sau)
Ausstellungen (unvollständig)
- 1967/1968, 1972/1973, 1977/1978 und 1987/1988: Dresden, VI. Deutsche Kunstausstellung und VII., VIII. und X.Kunstausstellung der DDR
- 1972, 1974, 1979 und 1984: Neubrandenburg, Bezirkskunstausstellungen
- 1973: Berlin, Treptower Park „Plastik und Blumen“
Literatur
- Preik, Walther. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 722
