Wedeco
deutsches Unternehmen zur Herstellung von Wasseraufbereitungsanlagen mit Sitz in Herford
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Die Wedeco AG war ein deutsches Unternehmen zur Herstellung von Wasseraufbereitungsanlagen mit Sitz in Herford. Es beschäftigte 800 Mitarbeiter in 17 Ländern. Mittlerweile wird Wedeco als Marke durch Xylem genutzt.
| Wedeco AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0005141808 |
| Gründung | 1976 |
| Auflösung | 2005 |
| Auflösungsgrund | Übernahme |
| Sitz | Herford |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 800[2] |
| Umsatz | 144 Mio. EUR (2002)[2] |
| Website | www.wedecoag.com |
Geschichte
Wedeco wurde 1976 durch Horst Wedekamp und Werner Klink gegründet.[3][4] Das Unternehmen wurde im Oktober 1999 an der Frankfurter Börse gelistet. Es notierte seit März 2000 im SDAX und stieg kurze Zeit später (September 2000) in den MDAX auf.[5] Mit Verkleinerung des MDAX im März 2003 schied das Unternehmen aus dem MDAX aus und wechselte stattdessen in den TecDAX.[6] Für 200 Millionen Euro übernahm der amerikanische Mischkonzern ITT 2004 100 % aller Anteile an Wedeco.[2] Wedeco ging in ITT auf und wird seitdem als Marke genutzt. Im Rahmen einer Aufspaltung gelang diese Marke 2011 an Xylem.
Wedeco hatte Niederlassungen in 17 Ländern[2], darunter die Niederlande, Ungarn, Spanien, Frankreich und die Schweiz.[4]
Vorstandsvorsitzender des Unternehmens war lange Zeit Gründer Werner Klink, kurz vor der Übernahme wurde er 2004 durch seinen Stellvertreter Christoph Dicks abgelöst.[2] Im Zuge der Übernahme wurde 2005 der zuvor bei ITT tätige Andre Dhawan Vorstandsvorsitzender.
Produkte
Das Unternehmen stellte Anlagen zur Wasseraufbereitung mittels UV-Strahlung und Ozon-Oxidation her.
Weblinks
- wedecoag.com ( vom 16. Februar 2007 im Internet Archive)
- Über Wedeco, auf: xylem.com, abgerufen am 5. Oktober 2023
- Wedeco-Produkte, auf: xylem.com, abgerufen am 5. Oktober 2023
- ITT Wedeco GmbH, auf: northdata.de, abgerufen am 5. Oktober 2023
- Peter Steinert: Herforder Unternehmen ist Technologieführer in der Abwasseraufbereitung, Neue Westfälische, 18. September 2018