Wederath

Ortsteil von Morbach From Wikipedia, the free encyclopedia

Wederath ist ein Dorf im Hunsrück und ein Ortsbezirk der verbandsfreien Gemeinde Morbach im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz.

Schnelle Fakten Gemeinde Morbach ...
Wederath
Gemeinde Morbach
Wappen der ehemaligen Gemeinde Wederath
Koordinaten: 49° 52′ N,  10′ O
Höhe: 473 (465–508) m ü. NHN
Einwohner: 220 (31. Dez. 2010)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 31. Dezember 1974
Postleitzahl: 54497
Vorwahl: 06536
Wederath (Rheinland-Pfalz)
Wederath (Rheinland-Pfalz)
Lage von Wederath in Rheinland-Pfalz
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Geographie

Wederath liegt nördlich der Hunsrückhöhenstraße.

Geschichte

Am 31. Dezember 1974 wurde der bis dahin selbstständige Ort Wederath in die neu gebildete Gemeinde Morbach eingegliedert.[1]

Politik

Wederath ist gemäß Hauptsatzung einer von 19 Ortsbezirken der Gemeinde Morbach. Er wird politisch von einem Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher vertreten.[2]

Der Ortsbeirat von Wederath besteht aus fünf Mitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsvorsteher als Vorsitzendem.[3]

Friedhelm Schneider wurde am 3. September 2024 Ortsvorsteher von Wederath.[4] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 58,12 % gegen den bisherigen Amtsinhaber durchgesetzt.[5]

Sein Vorgänger Dieter Blatt hatte das Amt seit 2014 ausgeübt.[6][7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Zwischen Wederath und der Hunsrückhöhenstraße befindet sich der Archäologiepark Belginum, ein archäologisches Museum. Das Museum zeigt Funde der bedeutenden eisenzeitlichen Gräberfelder von Wederath und das Alltagsleben der provinzialrömischen Bevölkerung im antiken Belginum, einer an der Hunsrückhöhenstraße gelegenen römischen Siedlung (Vicus).

Literatur

  • (Josef) Erich Gill: Wederath: Orts-Chronik (= Schriftenreihe Ortschroniken der Arbeitsgemeinschaft für Landesgeschichte und Volkskunde des Trierer Raums, Heft 2). Verlag Michael Schiffer, Trier 1957 (57 Seiten).

Einzelnachweise

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