Wehrsoldgesetz

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Das Wehrsoldgesetz (WSG) regelt in Deutschland den Bezug von Geld- und Sachleistungen für Soldaten im Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz (Freiwilliger Wehrdienst) oder dem Vierten Abschnitt des Soldatengesetzes (Wehrübung).

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Basisdaten
Titel:Gesetz über die Geld- und Sachbezüge der Soldaten, die auf Grund der Wehrpflicht Wehrdienst leisten
Kurztitel: Wehrsoldgesetz
Abkürzung: WSG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Wehrrecht, Besoldungsrecht
Fundstellennachweis: 53-1
Ursprüngliche Fassung vom: 30. März 1957
(BGBl. I S. 308)
Inkrafttreten am: 1. April 1957
Letzte Neufassung vom: Art. 16 G vom 4. August 2019
(BGBl. I S. 1147, 1158)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
1. Januar 2020
(Art. 34 G vom 4. August 2019)
Letzte Änderung durch: Art. 5 G vom 22. Dezember 2025
(BGBl. I Nr. 370 vom 29. Dezember 2025)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
teilweise rückwirkend ab 1. Januar 2024
(Art. 20 Abs. 2 G vom 22. Dezember 2025), teilweise rückwirkend ab 1. Januar 2025
(Art. 20 Abs. 3 G vom 22. Dezember 2025), ansonsten 1. Januar 2026
(Art. 20 Abs. 1 G vom 22. Dezember 2025)
GESTA: H006
Weblink: Text des Gesetzes
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.
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Leistungen

Der Wehrdienstleistende kann im Rahmen des WSG folgende Leistungen erhalten:

Anpassung im November 2015

Mit der Neufassung des Unterhaltssicherungsgesetzes (USG) wurde auch das Wehrsoldgesetz zum 1. November 2015 geändert.[1][2][3]

Insbesondere entfiel zum 1. November 2015 der Leistungszuschlag nach dem Wehrsoldgesetz. Dafür wird seit dem 1. November 2015 der Verpflichtungszuschlag gemäß § 10 Abs. 3 USG gezahlt.[4] In der Folge wurde auch die Zentralverfügung B2-1320/0-0-1 „Verpflichtungsmöglichkeiten für Reservistinnen und Reservisten“ überarbeitet.[5]

Einzelnachweise

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