Werenberg
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Werenberg, auch Wehrenberg geschrieben, ist der Name eines niedersächsischen Theologengeschlechts.
Familienmitglieder
- Lütke Werenberg († 1591)
- Jacob Werenberg (1547–1610), Diakon an St. Petri zu Hamburg, ⚭ mit Anne Meier
- Bernhard Werenberg (1577–1643), geboren in Treia (Holstein); zunächst Rektor in Spandau in der Mittelmark, danach Rektor in Hadersleben im Herzogtum Schleswig und ab 1613 Professor für Oratorik, Ethik, Geschichte und Politik am Akademischen Gymnasium Hamburg; seit Mai 1615 ⚭ mit Margarethe Langemann, Tochter des Hamburger Kaufmanns Bernhard Langemann
- Jacob Werenberg (1616–1681), Pastor zu Amelinghausen
- Jacob Philipp Werenberg (1655–1705), Pastor zu Amelinghausen (Tochter Johanna Ottilie ⚭ Barthold Rhüden, Erster Domherr zu Bardowick)
- Jacob Werenberg (1616–1681), Pastor zu Amelinghausen
- Jacob Werenberg (1582–1623), lutherischer Theologe, geboren am 13. Januar 1582 in Treia (Holstein); Studium in Helmstedt, anschließend Magister und Adjunkt der Philosophischen Fakultät in Wittenberg; 1609 Diakon an St. Petri in Hamburg, 1613 Pastor an der Maria-Magdalenen-Kirche in Hamburg und später Professor der Logik und Metaphysik am Akademischen Gymnasium Hamburg; 1610 in Wittenberg ⚭ mit Maria Gesner, Tochter des Theologen D. Salomon Gesner; sie ⚭ nach seinem Tod den Diakon Heinrich Janichius an der Hamburger Katharinenkirche ein.
- Paul Werenberg (1620–1650), Diakon an der Stadtkirche zu Eulenburg; geboren am 26. September 1620 in Hamburg; Studium in Leipzig, 1643 Magister und anschließend Habilitation, 1646 Assessor der Philosophischen Fakultät; 1650 Diakon an der Stadtkirche zu Eulenburg, wo er bereits am 10. August 1650 verstarb, er ⚭ eine Tochter des altenburgischen Hofrats Paul Helfrichs.
- Heinrich Jonathan Werenberg (1651–1713), lutherischer Theologe und Urenkel Philipp Melanchthons mütterlicherseits; geboren am 10. Dezember 1651 in Eulenburg, wo sein Vater Paul Werenberg Prediger war; Kindheit in Hamburg und Eulenburg; 1670 Disputation in Leipzig, 1673 Magister; 1687 Pastor und Superintendent in Jüterbock; 1697 Pastor an der Nikolaikirche in Lüneburg und später Superintendent der lüneburgischen Kirche. ⚭ 1) mit einer 1693 verstorbenen ersten Ehefrau (Name unbekannt); ⚭ 2) am 30. Oktober 1694 mit Johanne Marie Remigien aus Halle, Tochter des Magdeburger Hofrats D. Johann Joachim Remigius; ⚭ 3) mit Anne Catharine Dreier aus Wismar, Tochter eines schwedischen Tribunalsrats. Heinrich Jonathan Werenberg starb am 3. Juni 1713 in Lüneburg.
- Johann Samuel Werenberg (1695–1715), geboren am 29. Oktober 1695; Herausgeber einer Schrift seines Vaters in Leipzig 1714; starb am 28. April 1715 in Lüneburg als Kandidat des Predigeramtes.
- N.N.
- N.N.
- Johann George Werenberg (* 1702), Professor an der Ritterakademie zu Lüneburg.
- Heinrich Jonathan Werenberg (1651–1713), lutherischer Theologe und Urenkel Philipp Melanchthons mütterlicherseits; geboren am 10. Dezember 1651 in Eulenburg, wo sein Vater Paul Werenberg Prediger war; Kindheit in Hamburg und Eulenburg; 1670 Disputation in Leipzig, 1673 Magister; 1687 Pastor und Superintendent in Jüterbock; 1697 Pastor an der Nikolaikirche in Lüneburg und später Superintendent der lüneburgischen Kirche. ⚭ 1) mit einer 1693 verstorbenen ersten Ehefrau (Name unbekannt); ⚭ 2) am 30. Oktober 1694 mit Johanne Marie Remigien aus Halle, Tochter des Magdeburger Hofrats D. Johann Joachim Remigius; ⚭ 3) mit Anne Catharine Dreier aus Wismar, Tochter eines schwedischen Tribunalsrats. Heinrich Jonathan Werenberg starb am 3. Juni 1713 in Lüneburg.
- Paul Werenberg (1620–1650), Diakon an der Stadtkirche zu Eulenburg; geboren am 26. September 1620 in Hamburg; Studium in Leipzig, 1643 Magister und anschließend Habilitation, 1646 Assessor der Philosophischen Fakultät; 1650 Diakon an der Stadtkirche zu Eulenburg, wo er bereits am 10. August 1650 verstarb, er ⚭ eine Tochter des altenburgischen Hofrats Paul Helfrichs.
- Thomas Werenberg, dritter Sohn des Diakons Jacob Werenberg und der Anne Meier; über sein weiteres Leben ist nichts Näheres bekannt.
- Bernhard Werenberg (1577–1643), geboren in Treia (Holstein); zunächst Rektor in Spandau in der Mittelmark, danach Rektor in Hadersleben im Herzogtum Schleswig und ab 1613 Professor für Oratorik, Ethik, Geschichte und Politik am Akademischen Gymnasium Hamburg; seit Mai 1615 ⚭ mit Margarethe Langemann, Tochter des Hamburger Kaufmanns Bernhard Langemann
- Jacob Werenberg (1547–1610), Diakon an St. Petri zu Hamburg, ⚭ mit Anne Meier
Literatur
- Werenberg, ein Nieder-Sächsisches Geschlecht. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 55, Leipzig 1748, Sp. 344. (Familienartikel, anschließend Personenartikel)