Werner Ellermann
Brigadegeneral a.D. der Bundeswehr
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Werner Ellermann (* 2. Februar 1928 in Dortmund; † 2017[1]) war ein deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.
Leben
Ellermann wurde am 28. Januar 1944 Luftwaffenhelfer und war ab dem 26. Februar 1945 im Reichsarbeitsdienst. Vom 2. April bis 22. September 1945 war er in französischer Kriegsgefangenschaft.[2]
Am 2. Juli 1956 trat Ellermann als Offizieranwärter beim Flugabwehr-Lehrbataillon der Heeresflugabwehrtruppe in Rendsburg in die Bundeswehr ein und besuchte von Januar bis Juli 1957 die Heeresoffizierschule II in Husum sowie von Juli bis Dezember 1957 die Flugabwehrschule Rendsburg. Im Januar 1958 wurde er Zugführer im Flugabwehrbataillon 2 in Unna und bereits im Februar 1958 stellvertretender Batteriechef der Flugabwehrbatterie 210 in Unna. Im Juni 1959 verlegte die Batterie nach Fürstenau. Ab April 1961 war er Batteriechef der Flugabwehrbatterie 30 in Celle.[2]
Von Oktober 1962 bis September 1964 absolvierte Ellermann den 5. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[3] Danach war er Generalstabsoffizier Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der 3. Panzerdivision in Buxtehude, ab April 1967 G 3 op des I. Korps in Münster, von Oktober 1968 bis September 1970 Bataillonskommandeur des Flugabwehrlehrbataillons 3 in Rendsburg, danach G 3 im Hauptquartier der Alliierten Landstreitkräfte Schleswig-Holstein und Jütland, ab April 1973 G 3 des I. Korps in Münster, ab Dezember 1978 Chief Current Operations in der Operations Division im Supreme Headquarters Allied Powers Europe der NATO in Mons in Belgien, ab Juli 1977 Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, ab Oktober 1978 Assistent Chief of Staff Operations/Intelligence im Hauptquartier Allied Command Baltic Approaches der NATO in Karup in Dänemark[2] und ab Oktober 1983 Kommandeur Verwendungslehrgänge an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.[4.1]
Im Oktober 1985 wurde Ellermann zum Brigadegeneral ernannt und stellvertretender Divisionskommandeur der 3. Panzerdivision in Buxtehude. Am 11. März 1988 folgte im Uwe Richardsen[4.2] und Ellermann wurde mit Ablauf jenes Monats in den Ruhestand versetzt.[5]
Auszeichnungen
- 1982: Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland[2]
Siehe auch
Schriften
- Die grundlegenden deutschen Überlegungen zur Abwehr einer Invasion in Frankreich. Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg 1962.
Literatur
- Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 1, Adam – Fuhr. Biblio-Verlag, Osnabrück 1998, ISBN 978-3-7648-2492-1, S. 469–470.