Werner Fauser

deutscher Architekt und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Werner Fauser (* 8. August 1928 in Gingen an der Fils; † 20. Dezember 2022[1]) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.[2]

Universität Passau, 1981

Werdegang

Werner Fauser praktizierte als Zimmerer in Stuttgart und studierte an der Stuttgarter Staatsbauschule, u. a. bei Paul Bonatz, Paul Schmitthenner und Heinz Wetzel und wechselte anschließend an die TH München, u. a. bei Franz Hart (1948–56).[3] Nach dem Diplom arbeitete er bei Josef Wiedemann (1956–57).[4] Werner Fauser wurde 1957 neben Günter Hönow als zweiter Nachwuchsarchitekt für den Entwurf eines Einfamilienhauses im Hansaviertel ausgewählt.[5] Fauser lehrte als Professor an der Fachhochschule München. Ab 1960 gehörte er zur sogenannten „Gruppe 5“ – Hubert Caspari, Friedhelm Amslinger, Peter Biedermann und Werner Böninger – die sich zusammengeschlossen hatte, um an Architekturwettbewerben teilzunehmen.[6] Zwischen 1967 und 1974 arbeitete er mit Herbert Kriegisch zusammen. Für die Zeitschrift DETAIL bildete er u. a. gemeinsam mit Hans-Friedrich Baeßler (1925–17[7]) über Jahrzehnte die Redaktion.[8] Er war Mitglied im BDA.

Bauwerke

Erweiterung Haus Kusser, Aicha vorm Wald
Gymnasium Pullach

Auszeichnungen und Preise

Schüler und ehemalige Mitarbeiter

Literatur

  • Bund Deutscher Architekten Bayern (Hg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985, ISBN 978-3-7991-6266-1.
  • Karl Kroupa (Bearb.): Werner Fauser: Gebautes, Ungebautes: ein Werkbericht aus vier Jahrzehnten. Katalog zur Ausstellung in der Fachhochschule München, Fachbereich Architektur, Juni 1994. Fachhochschule, München 1994, ISBN 3-920034-04-X.
  • Fachhochschule München, Fachbereich Architektur (Hg.): Werner Fauser. Gebautes / Ungebautes. Ein Werkbericht aus vier Jahrzehnten. Schriftenreihe, München 1994 mit einem Beitrag von Rüdiger Möller

Einzelnachweise

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