Werner Issel

deutscher Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Werner Issel (* 11. Juni 1884 in Buxtehude; † 16. November 1974 in Bad Sachsa; vollständiger Name: Werner Ludwig Otto Issel) war ein deutscher Architekt, der sich vor allem dem Industrie- und Kraftwerksbau widmete.

Familie

Werner Issel war ein Sohn des Baugewerkschullehrers und Lehrbuchautoren Hans Issel und dessen Ehefrau. Hans Issel unterrichtete von 1892 bis 1898 an der Baugewerkschule Idstein. Während dieser Zeit ging sein Sohn in Idstein zur Schule. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Issel erneut einige Zeit in Idstein. Zeitweise spielte er mit dem Gedanken, sich in dieser Stadt, die er immer als seine eigentliche Heimatstadt ansah, dauerhaft niederzulassen.[1]

Beruf

Issel wird zu den bedeutendsten Architekten des Industriebaus im 20. Jahrhundert gezählt. Von 1906 bis 1966 entwarf er Industrie- und Kraftwerksbauten für sich rasant wandelnde technische Anforderungen. Er begann seine Berufslaufbahn 1906 bei der Bauabteilung der AEG in Berlin. Seit 1915 führte er mit Walter Klingenberg, dem Bruder des AEG-Kraftwerks-Ingenieurs Georg Klingenberg, ein Planungsbüro in Berlin, das er später allein leitete. In den 1920er und 1930er Jahren realisierte er zahlreiche Kraftwerksbauten. Nach 1945 verlegte er sein Planungsbüro zunächst nach Wiesbaden und später nach Bad Sachsa. Er plante weitere Kraftwerke und Industrieanlagen, vor allem Chemiefabriken.

Bauten und Entwürfe

Kraftwerk Heegermühle, Entwurf von Klingenberg und Issel
Dieselkraftwerk Cottbus
Kraftwerk Klingenberg (1951)
Kraftwerk und Schwelwerk Gölzau

(unvollständig)

Literatur

Commons: Werner Issel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Werner Issel. In: archINFORM.
  • Rolf Schultze, Joachim Goericke: Werner Issel. Auf den Internetseiten Dessau – Die grüne Stadt an Mude und Elbe. Rubrik Die alten Dessauer, publiziert am 6. November 2012; abgerufen am 21. Mai 2017

Einzelnachweise

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