Werner Kirschbaum
deutscher Pianist, Komponist und Dirigent
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Ausbildung
Kirschbaum erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Nach dem Studium der Musik- und Theaterwissenschaft an der Musikhochschule Köln studierte er Klavier bei Eva-Maria Kaiser-Jühe, dem argentinischen Pianisten und Komponisten Diego Feinstein und dem Pianisten Rudolf Buchbinder.[1]
Musikalisches Werk
Sein Klavierspiel wie auch seine Kompositionen basieren auf der Freien Improvisation. Neben den konventionell gespielten Stücken im Stil des Free-Jazz gibt es in seinem Repertoire auch Stücke, in denen er mit Schlagen, Zupfen und anderen Techniken im Inneren des Klaviers mit den „Klangreserven des Instrumentes“ experimentiert. Seine synthetisch generierten Zuspielstücke, teilweise nach harmonischer, aber auch perkussiver Vorlage, fordern die Fähigkeit des Pianisten, musikalisch spontan auf verschiedenen Ebenen virtuos zu reagieren. In seinem Orchesterwerk Phönix (2014) sind die Stimmen für Sinfonie-Orchester konkret notiert, dazu spielt der Pianist in Form Freier Improvisation. Als Dirigent des Rock-Requiems sowie Rock/Jazz-Musicals praktiziert er eine eigene Dirigiertechnik. Mit internationalen Konzerten, u. a. mit Günter Heinz, Lou Grassi, Roland Graeter, Matthias Schubert, Sven Pollkötter, präsentiert er immer wieder sich verändernde Kompositionen, vorzugsweise nach Notations-Konzept – grafisch und auch konkret – mit Improvisations-Freiheiten für die Musiker.
Hochschullehrer in Kassel
Einspielungen
- Ragtime (1986)
- Uraufführungen (1987)
- it´s piano (1997)
- gesture (1998)
- piano ... more than (1999)
- phoenix (2015)