Wiesener Forst

gemeindefreies Gebiet im Landkreis Aschaffenburg in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Wiesener Forst ist ein 20,19 km² großes gemeindefreies Gebiet und eine Gemarkung im Landkreis Aschaffenburg und liegt im nördlichen Teil des bayerischen Spessarts. Das Gebiet ist komplett bewaldet.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
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Wiesener Forst
Deutschlandkarte, Position des gemeindefreien Gebiets Wiesener Forst hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 7′ N,  20′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Aschaffenburg
Höhe: 521 m ü. NHN
Fläche: 20,19 km²
Einwohner: 0 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 0 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: AB, ALZ
Gemeindeschlüssel: 09 6 71 461
Lage des gemeindefreien Gebiets Wiesener Forst im Landkreis Aschaffenburg
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Gemeindefreies Gebiet

Gemarkung

Gemeindefreies Gebiet Wiesener Forst
Gemarkung Wiesener Forst

Die Gemarkung Wiesener Forst ist deckungsgleich mit dem gemeindefreien Gebiet Wiesener Forst. Sie hat eine Fläche von 20,174 km² und ist in 76 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 265440,84 m² haben.[2] Die Gemarkung ist unbewohnt.[3]

Geographie

Lage

Der Forst liegt unmittelbar an der nördlich verlaufenden Grenze zu Hessen. Er umschließt fast vollständig die namensgebende Gemeinde Wiesen. Der höchste Punkt im gemeindefreien Gebiet befindet sich knapp unterhalb des Gipfels der Schindershöh auf 521 m ü. NHN, der niedrigste liegt an der jungen Kahl knapp unterhalb der Kahlquellen auf 288 m ü. NHN. Weitere markante Berge sind die Erkelshöhe (517 m) und der Greifenberg (483 m). Im nördlichen Teil des Forstes liegt eine Exklave von Wiesen, in der sich der Campingplatz am Wiesbüttsee befindet.

Berge

Berggipfel, die vollständig im Wiesener Forst liegen, sind (nach Höhe sortiert):

Weitere Informationen Name des Berges, Höhe in Meter ...
Name des Berges Höhe in Meter
Erkelshöhe517
Sonnberg513
Eselshöhe489
Brustberg486
Greifenberg483
Birkberg480
Rehberg471
Horst458
Steinberg439
Koppe436
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Nachbargemeinden

Gemeinde
Biebergemünd
Gemeinde
Kleinkahl
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Gemeinde
Flörsbachtal
Schöllkrippener Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
Gemeinde
Heinrichsthal
und
Heinrichsthaler Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
Gemeinde
Wiesen
und
Frammersbacher Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
und
Markt
Frammersbach

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Eine der beiden Kahlquellen
Ruine der Birkberghütte
  • Der Ursprung des Flusses Kahl liegt im westlichen Teil des Forstes. Die unter Naturschutz stehenden Kahlquellen gehören zu den größten Quellen im Spessart.
  • Auf der linken Hangseite im Birklersgrund befinden sich am Fuße des Birkberges (480 m ü. NHN) die Ruinen einer Glashütte (Birkberghütte). Wegen ihrer besonderen Form wurde der 1765 erbaute und knapp zehn Meter lange Schmelzofen auch „Schmetterlingsofen“ genannt. Die Glasmanufaktur wurde von französischen Großunternehmern gegründet. Bei Ausgrabungen im Jahr 1979 wurden die noch heute sichtbaren Mauerreste freigelegt. In einer Karte von 1769 ist die Birkberghütte als „Schmelz Hütten“ eingezeichnet.[4]
  • An der Kreuzung der historischen Handelsstraßen Eselsweg und Birkenhainer Straße liegt der Dr.-Karl Kihn-Platz im Norden des gemeindefreien Gebietes.

Verkehr

Siehe auch

Einzelnachweise

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