Wikipedia:Review/Kunst und Kultur
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Maurice Utrillo
Maurice Utrillo (* 26. Dezember 1883 in Paris; † 5. November 1955 in Dax) war ein französischer Maler. Er war der Sohn von Suzanne Valadon, selbst eine bekannte Malerin, und einem unbekannten Vater. Den Nachnamen hatte er von dem katalanischen Maler Miquel Utrillo, der offiziell die Vaterschaft für ihn übernahm. Seine Signatur Maurice Utrillo V. verweist allerdings auch auf den Nachnamen der Mutter, die lebenslang für ihn prägend blieb und mit der er gemeinsame Ateliers führte. […] Utrillos Motive waren vor allem die häufig menschenleeren Gassen und Gebäude des Montmartre, so dass er auch als „Maler des Montmartre“ bezeichnet wird.
Utrillos Bilder sind seit diesem Jahr gemeinfrei (jedenfalls in D/A/CH), deswegen bin ich schon seit einigen Monaten dabei, den Artikel auszubauen, weil sowas im Kunstbereich erst richtig Spaß macht, wenn man den Artikel auch ordentlich bebildern kann. Obwohl der Maler und der Stil seiner vielfach nachgeahmten Montmartre-Szenen recht bekannt sind, hat mir der Artikel mehr Schwierigkeiten bereitet als meine letzten Kunst-Artikel. Zum einen gibt es (zumindest in deutscher Sprache) kein aktuelles Standardwerk über Utrillo, so dass ich den Artikel aus diversen recht alten Veröffentlichungen zusammenpuzzlen musste. Zum anderen ist das Werk nahezu unüberschaubar groß, und es gibt, anders als bei den meisten Künstlern, keine begrenzte Anzahl von Hauptwerken.
Das sieht man auch am Bildbestand auf Commons, wo fleißige Uploader zwar seit Jahresbeginn eine dreistellige Anzahl von Bildern eingestellt haben, aber die stammen zum Großteil aus Auktionen von Privatsammlungen und sind damit gerade nicht die am häufigsten ausgestellten oder publizierten Bilder, zum Teil sieht man ihnen auch als Laie an, dass sie künstlerisch eher zweitklassig sind (was für den Großteil des Spätwerks gilt). Utrillo hat halt sein Leben lang viel und schnell für den Verkauf gemalt. Deswegen habe ich mich bei der Bebilderung weitgehend an Werke aus öffentlichen Museen gehalten. Und weil sich bei Utrillo neben der Datierung von weißer und farbiger Periode (die wieder jeder Kunstwissenschaftler unterschiedlich vornimmt) auch keine rechten Werkgruppen bilden lassen, habe ich ein paar häufige Motive herausgegriffen, um das Werk zu veranschaulichen.
Wegen diesen Randbedingungen hätte man den Artikel auch völlig anders schreiben und ganz andere Bilder zeigen können. Trotzdem bin ich natürlich gespannt, ob Ihr noch Anregungen habt, was man ergänzen, ändern oder völlig anders machen sollte. Vielleicht tut ja jemand auch noch Quellen auf, die mir bislang verborgen geblieben sind, oder findet weitere Bilder, die unbedingt in den Artikel sollten. Ziel wäre irgendwann die Kandidatur, um das Thema für mich abzuschließen. Artikel zu Einzelwerken lohnen sich bei Utrillo aus meiner Sicht überhaupt nicht. Viele Grüße! --Magiers (Diskussion) 11:00, 25. Jan. 2026 (CET)
- Hallo Magiers,
- ich habe mal angefangen die Angaben im Artikel mit den Eintrag beim AKL zu vergleichen und werde hier im Folgenden ein paar Anregungen geben.
- 1. Nach der Heirat seiner Mutter 1896 wächst U. in Pierrefitte auf und besucht dort und in Paris Schulen (bis 1900). Eine anschließende Banklehre scheitert. 1905 zieht die Familie oberhalb von Montmagny in ein Haus auf der Butte Pinson (das bereits von dir erwähnte Landhaus) und vieleicht "schob" sich deswegen erst 1906 "eine weiße Fassade ins Bild". Die Lokalität Pierrefitte findet sich dann ja auch ebenso in deinem Kapitel "Impressionistische Anfänge" wie das Landhaus auf zwei Bildern. Er malte also anfangs Motive aus der Gegend in der er aufwuchs, aber das lese ich so klar nicht aus deinen Zeilen zu seinen Anfängen heraus und vielleicht erscheint es auch dir erwähnenswert.
- 2. Laut AKL lebten Utrillo, Utter und Valadon abweichend zu den Angaben im Artikel bereits ab 1909 in einer gemeinsamen Atelierwohnung auf dem Montmarte. Sie wurden später La trinité maudite genannt und unter diesem Titel finden sich auch einige Bücher.
- 4. Utrillo war gemeinsam mit Valadon und Utter auf der Île d'Ouessant und 1913 auf Kreta. Entstanden bei diesen beiden Aufenthalten auch bekannte Bilder?
- 5. Spricht etwas dagegen, die Datei mit dem Potrait Utrillos anstelle des Bildnis´ von Valadon einzubinden?
- 6. Utrillo war im Ersten Weltkrieg kriegsuntauglich.
- 7. 1917 zeigt die Galerie Bernheim-Jeune erstmals Bilder von ihm. 1918 wieder in Paris, übernimmt Utter den Verkauf der Bilder von Utrillo und Valadon. Utter gelingt es, einen Vertrag mit der Galerie Bernheim-Jeune abzuschließen. Aus dem Erlös von Utrillos Bildern kaufen Valadon und Utter die Burg in Saint-Bernard, wo sich Utrillo nach einem Selbstmordversuch erholt. War dies der Versuch sich an der Steinmauer den Kopf einzuschlagen oder gab es mehrere Versuche?
- 8. Zwischen dem Eintrag zur Aufnahme in die Ehrenlegion 1929 und der Heirat 1935 findet sich im AKL noch die Formulierung "Er wendet sich dem Christentum zu, lässt sich taufen."
- 9. Nach Heirat mit Lucie Umzug nach Angoulême
- 10. Lucie Valore kauft kurz vor Beginn des 2. WK das Haus in La Vésinet, wohin sie sich zurückziehen.
- 11. 1947 führt Utrillo anlässlich einer Ausstellung in der Galerie Pétridès (später Ersteller des WV?) 22 Gouachen aus, die als Vorlage für Lithographien zur Illustration von Francis Carcos Montmartre vécu par Utrillo (Editions Pétridès, Paris, 1947) dienen. Unter Carcos Artikel fand ich noch den Verweis auf eine Romanbiographie zu Utrillos
- Utrillo. Grasset, Paris 1956.
- deutsch: Maurice Utrillo. Legende und Wirklichkeit. List Verlag, München 1961. (übersetzt von N. O. Scarpi) Daneben fand ich noch ein weiters Buch Francis Carcos, La Légende et la vie d'Utrillo, Paris, Éditions Bernard Grasset von 1928
- Utrillo. Grasset, Paris 1956.
- Beide Bücher werden bereits im Abschnitt Rezeption erwähnt (habe es erst jetzt gesehen), aber das Utrillos Gouachen als Vorlage für die Lithographien dienten fehlt.
- 12. 1948/49 entwirft er das Bühnenbild für Gustave Charpentiers Oper Louise.
- 13. 1955 wird Utrillo die Goldmedaille der Stadt Paris verliehen.
- 14. Interessant fand ich, dass sich Utrillo und Lucie Pauwels schon kannten, bevor der belgische Bankier Robert Pauwels 1933 starb. Lucie Pauwels arbeitete als Schauspielerin und Schriftstellerin und nach 1918 begannen Pauwels und sie, Bilder von Utrillo und Valadon zu sammeln und freundeten sich mit den beiden an.
- 15. Mehrfach findet sich im Artikel die Bezeichnung Butte, die mir nicht geläufig ist. Ich fand nun im Artikel zu Suzanne Valadon die folgende Formulierung: "(frz. butte – „Hügel“, gemeint ist der Montmartrehügel)", die ich sehr griffig finde.
- So, dass soll es erst einmal gewesen sein. Schau` mal, was du von diesen Angaben mit für den Artikel verwendest. Ich wünsche weiterhin viel Spaß an der Artikelarbeit und verbleibe mit den besten Grüßen--Yeti-Hunter (Diskussion) 12:57, 8. Feb. 2026 (CET)
- Hallo Yeti-Hunter, erst mal vielen Dank für das Review. Das AKL ist in jedem Fall noch eine gute Idee für eine neuere Quelle. Ich muss mal schauen, was ich davon auch in den anderen Büchern wiederfinde. Es wird aber noch etwas dauern, bis ich eine detailliertere Rückmeldung geben kann. Viele Grüße! --Magiers (Diskussion) 17:42, 4. Feb. 2026 (CET)
- Ich fange mal mit einzelnen Punkten an:
- 1. Ich habe zur Jugend einiges ergänzt. Es ist richtig, dass man hier auf den Abbruch von Schule und Lehrstelle eingehen sollte. Das war sicher prägend für den weiteren Lebensweg. Montmagny und Pierrefitte-sur-Seine scheinen mir keine unterschiedlichen Wohnorte gewesen zu sein. Das war das Landhaus von Mousin, das mal da, mal dort verortet wird (die beiden Orte liegen direkt nebeneinander), aber man kann den Namen Pierrefitte natürlich hier schon fallenlassen. Mit der Fassade meint Werner wohl eher die künstlerische Entscheidung, statt Landschaften erstmals Häuser ins Zentrum der Bilder zu stellen (und die Inschrift "Vins" ist natürlich vielsagend für den Trinker Utrillo).
- Hallo Magiers, ich lese nun im Abschnitt die folgenden Sätze: "Früh machte er erste Erfahrungen mit Alkohol. Im Jahr 1896 wurde er auf ein Pariser Internat geschickt, das Collège Rollin (heute Collège-lycée Jacques-Decour). Als er die dritte Klasse wiederholen sollte, ging er mit 16 Jahren ohne Abschluss ab." Besonders der letzte Satz hinterlässt bei mir ein Fragezeichen, denn Drittklässler assoziere ich weder mit einem Alter von 16 Jahren noch mit Alkoholproblemen. Was ich mir aber gut vorstellen kann, ist das Utrillo zum dritten Mal eine Klasse wiederholen sollte und die Schule dann schmiss. Das ein Sechzehnjähriger zu viel Alkohol konsumiert erscheint dagegen sehr plausibel. Vielleicht kannst du ja noch etwas Licht in die Causa "trinkender, sechzehnjähriger Drittklässler" bringen? Vielen Dank auf jeden Fall schon einmal für die viele Arbeit die du in den Artikel über die Monate gesteckt hast.--Yeti-Hunter (Diskussion) 11:42, 9. Feb. 2026 (CET)
- Die "dritte Klasse" ist eine französische Zählung, siehe Bildungssystem in Frankreich#Sekundarstufe I (Collège). Das habe ich jetzt auch in einer französischen Publikation bestätigt gefunden, die die Troisième explizit benennt. Vielleicht ist es weniger missverständlich, wenn ich das im Deutschen "Tertia" nenne. --Magiers (Diskussion) 11:56, 9. Feb. 2026 (CET)
- Vielen Dank, da lerne ich bei diesem Review über den Maler gleich noch etwas darüber, wie das französische Bildungssystem strukturiert ist. ;-) Was hälst du von der kleinen Ergänzung: "...ging er mit 16 Jahren ohne" Mittelschulabschluss ab.? Das bringt die Höhe des (nicht)Abschlusses dem deutschen Leser evtl. etwas näher als der Verweis auf Tertia.--Yeti-Hunter (Diskussion) 12:53, 9. Feb. 2026 (CET)
- Dann hakt vielleicht jemand nach, warum nur ohne den Abschluss und hat er einen anderen? Er hätte ja wohl an der Schule auch weiterführend das Abitur machen können. Ich würde dann lieber einen Link auf das französische Bildungssystem setzen, dann kann der Leser die Bezeichnung nachschlagen. --Magiers (Diskussion) 13:25, 9. Feb. 2026 (CET)
- Vielen Dank, da lerne ich bei diesem Review über den Maler gleich noch etwas darüber, wie das französische Bildungssystem strukturiert ist. ;-) Was hälst du von der kleinen Ergänzung: "...ging er mit 16 Jahren ohne" Mittelschulabschluss ab.? Das bringt die Höhe des (nicht)Abschlusses dem deutschen Leser evtl. etwas näher als der Verweis auf Tertia.--Yeti-Hunter (Diskussion) 12:53, 9. Feb. 2026 (CET)
- 2. Die Beziehung zwischen Valadon, Utter und Utrillo habe ich jetzt auch etwas ausführlicher gemacht. Von dem "ersten echten Montmartre-Atelier" schreibt Courthion, aber so ganz klar ist mir auch nicht, was er damit meinte. Ich denke, das Atelier in der Rue Cortot war eher das seiner Mutter (die hat anscheinend auch während ihrer vorigen Ehe dort gearbeitet) und Utrillo immer nur vorübergehend dort. Aber ich nehme den missverständlichen Satz einfach mal raus.
- 4. Wird in der Literatur auch erwähnt, aber die Reisen waren nicht besonders stilbildend. Er hat dann halt mal andere Motive gemalt in seinem immergleichen Stil. Es gibt z.B. die Commons:Category:Paintings of Bretagne by Maurice Utrillo. Ich würde mich bei den Abbildungen wegen des begrenzten Platzes aber weitgehend auf die Montmartre-Bilder beschränken, weil typischer.
- Wie aus der Bezeichnung des vierten Abschnitts ja schon hervorgeht handelt es sich bei den Motiven die du detaillierter aufführst um eine Auswahl und mir ist bewusst, dass bei Reviews und Kandidaturen zum Teil schon angemerkt wurde, dass die Artikel sehr üppig bebildert sind. Ich finde es aber trotzdem schade, wenn die Bilder aus der Bretagne komplett außen vor wären. Oder lass es mich anders formulieren- ohne die Anmerkung zu den Reisen im AKL und deinen Verweis darauf, dass wir bei commons sogar eine Kategorie mit Bildern haben, in welcher eben nicht die sehr oft thematisierten Szenen in und um Montmartre oder die Kathedralenmotive enthalten sind, wären mir diese durch die Lappen gegangen. Habe gerade beim Anschauen der Versionsgeschichte gesehen, dass du im Abschnitt Leben einen Satz zu den Reisen und den dabei entstandenen Bildern eingefügt hast (EN12).--Yeti-Hunter (Diskussion) 13:20, 9. Feb. 2026 (CET)
- Es ist halt die Frage, wohin sollen die Bilder. Als einzige Bilder im Lebensabschnitt geben sie erstmal ein falsches Bild vom Werk, für die späteren Abschnitte sind sie eigentlich zu untypisch und so als eigene Werksgruppe werden sie auch nirgends besprochen. --Magiers (Diskussion) 14:49, 9. Feb. 2026 (CET)
- Wie aus der Bezeichnung des vierten Abschnitts ja schon hervorgeht handelt es sich bei den Motiven die du detaillierter aufführst um eine Auswahl und mir ist bewusst, dass bei Reviews und Kandidaturen zum Teil schon angemerkt wurde, dass die Artikel sehr üppig bebildert sind. Ich finde es aber trotzdem schade, wenn die Bilder aus der Bretagne komplett außen vor wären. Oder lass es mich anders formulieren- ohne die Anmerkung zu den Reisen im AKL und deinen Verweis darauf, dass wir bei commons sogar eine Kategorie mit Bildern haben, in welcher eben nicht die sehr oft thematisierten Szenen in und um Montmartre oder die Kathedralenmotive enthalten sind, wären mir diese durch die Lappen gegangen. Habe gerade beim Anschauen der Versionsgeschichte gesehen, dass du im Abschnitt Leben einen Satz zu den Reisen und den dabei entstandenen Bildern eingefügt hast (EN12).--Yeti-Hunter (Diskussion) 13:20, 9. Feb. 2026 (CET)
- 5. Es spricht natürlich nichts dagegen. Die Fotografie wurde ja erst vor zwei Tagen hochgeladen. Dazu gibt es auf das bisher im Artikel verwendete Foto einen Löschantrag, so dass ich es auch gleich ersetzt habe. Das Bild von Utrillo mit glasigen Augen im Bademantel (?), der einen Aperitif eingeschenkt bekommt ist ja eine wunderbare Illustration seines Alkoholkonsums. ;)
- Diese kleinen Details in dem Bild sind mir erst aufgrund deines Hinweis` aufgefallen. ;-) Danke!
- 6. Die Info habe ich jetzt auch hineingequetscht.
- 7. Ich habe den Vorfall, als er gegen die Mauer gerannt ist, noch etwas geändert. Die meisten Quellen verorten den in ein Polizeirevier. Ob das wirklich als Suizidversuch zu werten ist, ist möglicherweise fraglich. Wahrscheinlich war er einfach sturzbetrunken und unzurechnungsfähig, aber ich habe das auch ergänzt. Die Details zu den Verkäufen möchte ich nicht unbedingt übernehmen, aber interessant ist, dass Valadon und Utter die Geschäfte für ihn führten.
- 8. Zur Hinwendung zum Christentum und der späten Taufe habe ich jetzt auch eine Quelle gefunden. Damit ist wohl die Aussage bei den Kathedralen-Bildern, er sei immer ein gläubiger Katholik gewesen, zumindest ungenau, und ich streiche sie.
- 9. Angoulême ist jetzt auch erwähnt.
- 10. und der Umzug nach La Vésinet datiert.
- 11. Die Gouachen finde ich nicht besonders erwähnenswert. Dass damals Bilder über SW-Lithografien gedruckt wurden, halte ich für ziemlich üblich.
- 12. Oper ist eingebaut.
- 13. Ich weiß nicht, wie bedeutend die Medaille ist, wenn man sie anscheinend auch für hohe Geburts- und Ehejubiläen erhält, aber ich habe sie mal unter Rezeption aufgenommen.
- 14. Ich habe jetzt auch einen Satz zur Vorgeschichte drin. Laut Warnod ging sogar der ganze Eheplan von Utrillos Mutter aus. Ich hatte eigentlich von dem unvorteilhaften Porträt her gedacht, sie könne die Frau als Rivalin um ihren Sohn nicht leiden. ;)
- 15. Die "Butte" kommt jetzt nur noch in Bildtiteln oder Zitaten vor. Da ist der Einschub vermutlich etwas sperrig, deswegen habe ich es an einer Stelle vorgezogen übersetzt.
- In jedem Fall hat es dem Lebensabschnitt gutgetan, dass ich ihn auf Deine Anregung hin noch mal durchgearbeitet habe. Da waren doch viele Details, die bei Courthion oder meiner Zusammenfassung von ihm unter den Tisch gefallen sind. Ich muss zugeben, dass mich der Lebenslauf meistens weniger interessiert als das Werk, weswegen ich dazu neige, ihn ziemlich knapp abzuhandeln.
- Viele Grüße! --Magiers (Diskussion) 16:07, 9. Feb. 2026 (CET)
- 16. Im Rahmen von Restitutionen von NS-Raubkunst habe ich zwei Fälle gefunden die Utrillos Werke betreffen. Das in den Medien präsentere war dabei das Werk Carrefour à Sannois, welches 1940 beschlagnahmt worden war um es der Sammlung Görings zuzuführen.[1] Etwas detaillierter heißt es zu dem Raub in Johannes von Lintigs Fachartikel[2] dazu, dass dieses Bild Teil der Sammlung des Pariser Kunsthändlers Georges Bernheim war, dessen Wohnung jedoch im Dezember 1940 durch den Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR) geplündert worden war. Noch detaillierter steht es bei Christie´s. 2004 ersteigerte die Stadt Sannois, die ja aufgrund der Heilstätte und später des Museums ihre Verbindung zu Utrillo hatte bei Sotheby´s für 111244€ das Werk.[3] Da Restitutionen aus öffentlichen Sammlungen wohl nach französischem Recht nicht so einfach möglich sind, musste dafür erst ein Gesetz geschaffen werden (um die Restitution von Utrillos Werk geht es im dritten Artikel). Mit Eglise de Pont-Saint-Martin (Loire Atlantique) wurde ein weiteres Werk Utrillos restituiert.[4] Ich finde diese beiden Restitutionen erwähnenswert, zeigen sie doch dass diese immer wieder ein Thema sind und sein werden. Was sagst du dazu, mit erwähnen oder nicht? Abgesehen davon, vielen Dank für die viele Arbeit die du alleine heute noch in den Artikel gesteckt hast. Soweit wie ich das beurteilen kann, bekommen die Leser mit ihm das geballte Wissen auf dem Silbertablett präsentiert. --Yeti-Hunter (Diskussion) 17:35, 9. Feb. 2026 (CET)
- Daniel Chollet: Die Stadt Sannois restituiert auf Empfehlung der CIVS ein Gemälde von Utrillo. In: www.civs.gouv.fr, 5. April 2024.
- Johannes von Lintig: Ein Parlamentsgesetz zur Restitution von NS-Raubkunst aus staatlichen Sammlungen in Frankreich Die Fallstricke des französischen Kulturgutschutzrechts. In: www.jura.uni-bonn.de, 2022.
- unbekannt: Un tableau de Maurice Utrillo restitué au légataire du marchand d’art juif spolié par les nazis en 1940. In: www.ouest-france.fr, 31. Mai 2022.
- unbekannt: On proposal from the CIVS, the Prime Minister decides the restitution of a painting by Utrillo. In: www.civs.gouv.fr, 4. April 2024.
- Vielen Dank auch für diesen Hinweis. Restitution ist ein Thema, was ich gar nicht auf dem Schirm hatte. Und man kann ja sogar von beiden Gemälden Bilder zeigen. Zum zweiten hat die französische Wikipedia sogar einen eigenen Artikel, allerdings nur einen besseren Stub: fr:Église de Pont-Saint-Martin. --Magiers (Diskussion) 20:04, 9. Feb. 2026 (CET)
- 17. Aus der numismatischen Perspektive ist evtl. noch eine Bronzemedaille interessant. Diese wurde 1962 von der staatliche französische Münzprägeanstalt Monnaie de Paris herausgegeben und war von fr:Raymond Corbin gestaltet worden. Als Name für diese Medaille fand ich noch Maurice Valadon Utrillo Statue Les Dons Du Ciel. Ob das numismatisch gesehen Relevanz hat, können evtl. die Spezialisten sagen.--Yeti-Hunter (Diskussion) 21:59, 9. Feb. 2026 (CET)
- Da kann ich schlecht einschätzen, wie relevant so eine Prägung ist. Heute hat man ja das Gefühl, dass Sammlermünzen massenhaft hergestellt werden. Und die einzelnen Münzen sind ja auch nicht besonders wertvoll (). Da würde ich also sagen, die Medaille müsste in der Utrillo-Literatur erwähnt werden, um ihre Bedeutung für die Rezeption Utrillos zu belegen. Oder es sollte zumindest weiterführende Artikel geben wie etwa zu Maurice Utrillo (Rose). --Magiers (Diskussion) 10:13, 10. Feb. 2026 (CET)
- Hallo Magiers, ich habe heute nachgeschaut, ob es Skulpturen, Büsten oder ähnliches von Maurice Utrillo gibt- Fehlanzeige. Somit scheint mir die von Raymond Corbin gestaltete Bronzemedaille mit seinem Konterfei eine der wenigen, wenn nicht die einzige Darstellung Utrillos zu sein, die nicht gemalt, gedruckt oder fotografiert ist. Abgesehen davon findet sich unter dem Lemma Medaille auch die Formulierung, dass eine Medaille zwar:"keine Zahlungsmittelfunktion besitzt, sondern u.a. als Sammlerobjekt sowie Ehren- und Verdienstauszeichnung dient." Das diese Le Dons Du Ciel Medaillen im Vergleich zu den Werken Utrillos keinen annähernd so hohen Wert besitzen tut aus meiner Sicht ihrem künstlerischen Wert und ihrer Funktion als Ehren- und Verdienstauszeichnung keinen Abbruch. Zwei Details zu ihr verdeutlichen evtl. den Unterschied zur zugebenermaßen etwas überspitzt dargestellten "Wald-und Wiesenmedaille", welche Kleinkleckersdorf anlässlich des dreizigjährigen Jubiläums des Schützenvereins hat machen lassen. Zum Einen wäre da mit Raymond Corbin ein Künstler, dessen Entwürfe mehrfach ausgewählt worden waren, millionenfach auf den Umlaufmünzen des französischen Francs unters Volk gebracht zu werden. Es handelt bei ihm also um einen anerkannten Fachmann und Künstler, der aus Sicht der französischen Wikipedianer so relevant ist, dass es über ihn einen Artikel gibt. Zum anderen wurde die Medaillen, noch einmal überspitzt formuliert, nicht im lokalen Pokal-und Medaillenshop aus dem Rohling gefräst, von dem auch der lokale Kegelclub seine Pokale bezieht, sondern sie wurden von der staatliche französische Münzprägeanstalt Monnaie de Paris geprägt. Abschließend möchte ich dir noch eine Beobachtung mit dir teilen. Als ich mir die Bilder auf der Münze genauer betrachtete, fielen mir auf der Seite, auf der sein Geburts-und Todesjahr zu lesen ist, vier, feine Linien auf, die alle mehr oder weniger von unten rechts ausgehen. Ich erinnerte mich bei der Recherche gelesen zu haben, dass Utrillo wohl oft solcher Art Hilfslinien genutzt haben soll, damit er die Perspektive- die Proportionen in seinen Werken korrekt malen konnte. Wenn ich mit meiner Interpretation nicht verkehrt liege, dann finde ich das eine sehr subtile Reminiszenz auf Utrillos Arbeitsweise. In einem Punkt muss ich dir allerdings recht geben- als Beleg für die Medaille taugen meine Links nicht. Die Staatliche Münzsammlung hatte aber anlässlich einer Werkschau zu Corbin im Jahr 1988 den Ausstellungskatalog "Raymond Corbin : dessins, médailles, sculptures" herausgegeben. Falls ich in diesem einen Vermerk auf die "Utrillo" Medaille finde, würde ich sie im Abschnitt Rezeption mit aufführen. Mit den besten Grüßen --Yeti-Hunter (Diskussion) 17:02, 10. Feb. 2026 (CET)
- Dass Corbin relevant wäre, glaube ich auch. Aber was das für diese spezielle Medaille heißt, ist mir ohne Kontext nicht klar: War das eine Auftragsarbeit? Zu welchem Ereignis? Gibt es von der Art viele Medaillen oder ist sie eine Besonderheit? Sie wird eben, etwa im Unterschied zur Goldmedaille der Stadt Paris, nicht in der Literatur erwähnt. Die Pariser Straße z.B. habe ich auch lange vergeblich gesucht (vor allem den so naheliegenden Bezug zu einem Gemälde von Utrillo zieht leider niemand und von dem Gemälde finde ich auch kein qualitativ akzeptables Foto) und musste dann auf irgendwelche Verwaltungsquellen zurückgreifen, aber von der gibt es wenigstens hübsche Fotos und es kommen viele Menschen mit ihr in Kontakt. --Magiers (Diskussion) 20:15, 10. Feb. 2026 (CET)
- Ja, es ist schade das es vom Gemälde La Rue Muller à Montmartre kein gutes Bild gibt, was du zur Veranschaulichung hättest einbinden, warum gerade dieser Fußgängerweg in Rue Maurice Utrillo umbenannt worden ist. Vielleicht solltest du zumindest die Existenz des Bildes erwähnen? Was die Medaillen der Monnaie der Paris angeht, so gibt diese immer wieder Medaillen zu bekannten Größen heraus. Aktuell findet man auf deren Webseite Einträge zu Medaillen zu Beethoven , Eiffel , Cezanne, die Gebrüder Renault , Philippe Lebon , Pasteur , Moreau , Antoine de Saint-Exupery, Jean de la-Fontaine , Vauban und Alfred Sisley . Utrillos Name ist auf der Rückseite der Medaille Rue Saint Vincent à Montmartre neben dem Bruants, Renoirs, Verlains, Forains, Allais´, Courtelines, Apollinaires, Carcos und Dorceles´ zu finden. Dargestellt wird auf dieser Seite das Wirtshaus Le Lupin Agile, das Utrillo ja ebenfalls gemalt hat. Dies zur Einordung welche Perönlichkeiten auf Medaillen geprägt werden. ich werde auf jeden Fall den Katalog zur Corbin Ausstellung über die Fernleihe anfordern und mal reinschauen, ob die Utrillo Medaille dort aufgeführt wird.--Yeti-Hunter (Diskussion) 11:22, 11. Feb. 2026 (CET)
- Aber es steht bisher noch bei keinem der Genannten die Medaille im Artikel, oder? Ich würde mir also an Deiner Stelle nicht zu viel Aufwand mit der Suche machen. Meiner Meinung nach wäre es auch mit gutem Beleg bestenfalls eine Kann-Erwähnung. --Magiers (Diskussion) 11:50, 11. Feb. 2026 (CET)
- Jetzt habe ich doch mal die Gegenüberstellung von Straße und Gemälde probiert. Im Text will ich ohne Vorgabe aus der Literatur nichts dazu schreiben, aber die Bilder sprechen ja für sich selbst. --Magiers (Diskussion) 19:49, 11. Feb. 2026 (CET)
- habe ich hochgeladen, falls eine Verwendung gewünscht ist: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Maurice_Utrillo_Rue_Muller_a_Montmartre.jpg --~2026-96286-9 (Diskussion) 15:45, 12. Feb. 2026 (CET)
- Danke, aber ist das nicht die gleiche Datei wie diese hier: Datei:Maurice Utrillo - Rue Muller à Montmartre (ca. 1908).jpg? Jetzt habe ich die Qual der Wahl. :) Ich steige mal auf die neue Datei um, weil sie bei gleicher Auflösung größer ist. --Magiers (Diskussion) 16:47, 12. Feb. 2026 (CET)
- doch ist gleich, ist doch nett, wollten in 2 Tagen 2 Helfer helfen (schmunzel), lasse mein Bild wieder löschen... --~2026-96286-9 (Diskussion) 17:01, 12. Feb. 2026 (CET)
- Kein Problem. War ja nett gemeint. :) --Magiers (Diskussion) 17:04, 12. Feb. 2026 (CET)
- doch ist gleich, ist doch nett, wollten in 2 Tagen 2 Helfer helfen (schmunzel), lasse mein Bild wieder löschen... --~2026-96286-9 (Diskussion) 17:01, 12. Feb. 2026 (CET)
- Danke, aber ist das nicht die gleiche Datei wie diese hier: Datei:Maurice Utrillo - Rue Muller à Montmartre (ca. 1908).jpg? Jetzt habe ich die Qual der Wahl. :) Ich steige mal auf die neue Datei um, weil sie bei gleicher Auflösung größer ist. --Magiers (Diskussion) 16:47, 12. Feb. 2026 (CET)
- Ja, es ist schade das es vom Gemälde La Rue Muller à Montmartre kein gutes Bild gibt, was du zur Veranschaulichung hättest einbinden, warum gerade dieser Fußgängerweg in Rue Maurice Utrillo umbenannt worden ist. Vielleicht solltest du zumindest die Existenz des Bildes erwähnen? Was die Medaillen der Monnaie der Paris angeht, so gibt diese immer wieder Medaillen zu bekannten Größen heraus. Aktuell findet man auf deren Webseite Einträge zu Medaillen zu Beethoven , Eiffel , Cezanne, die Gebrüder Renault , Philippe Lebon , Pasteur , Moreau , Antoine de Saint-Exupery, Jean de la-Fontaine , Vauban und Alfred Sisley . Utrillos Name ist auf der Rückseite der Medaille Rue Saint Vincent à Montmartre neben dem Bruants, Renoirs, Verlains, Forains, Allais´, Courtelines, Apollinaires, Carcos und Dorceles´ zu finden. Dargestellt wird auf dieser Seite das Wirtshaus Le Lupin Agile, das Utrillo ja ebenfalls gemalt hat. Dies zur Einordung welche Perönlichkeiten auf Medaillen geprägt werden. ich werde auf jeden Fall den Katalog zur Corbin Ausstellung über die Fernleihe anfordern und mal reinschauen, ob die Utrillo Medaille dort aufgeführt wird.--Yeti-Hunter (Diskussion) 11:22, 11. Feb. 2026 (CET)
- Dass Corbin relevant wäre, glaube ich auch. Aber was das für diese spezielle Medaille heißt, ist mir ohne Kontext nicht klar: War das eine Auftragsarbeit? Zu welchem Ereignis? Gibt es von der Art viele Medaillen oder ist sie eine Besonderheit? Sie wird eben, etwa im Unterschied zur Goldmedaille der Stadt Paris, nicht in der Literatur erwähnt. Die Pariser Straße z.B. habe ich auch lange vergeblich gesucht (vor allem den so naheliegenden Bezug zu einem Gemälde von Utrillo zieht leider niemand und von dem Gemälde finde ich auch kein qualitativ akzeptables Foto) und musste dann auf irgendwelche Verwaltungsquellen zurückgreifen, aber von der gibt es wenigstens hübsche Fotos und es kommen viele Menschen mit ihr in Kontakt. --Magiers (Diskussion) 20:15, 10. Feb. 2026 (CET)
- Hallo Magiers, ich habe heute nachgeschaut, ob es Skulpturen, Büsten oder ähnliches von Maurice Utrillo gibt- Fehlanzeige. Somit scheint mir die von Raymond Corbin gestaltete Bronzemedaille mit seinem Konterfei eine der wenigen, wenn nicht die einzige Darstellung Utrillos zu sein, die nicht gemalt, gedruckt oder fotografiert ist. Abgesehen davon findet sich unter dem Lemma Medaille auch die Formulierung, dass eine Medaille zwar:"keine Zahlungsmittelfunktion besitzt, sondern u.a. als Sammlerobjekt sowie Ehren- und Verdienstauszeichnung dient." Das diese Le Dons Du Ciel Medaillen im Vergleich zu den Werken Utrillos keinen annähernd so hohen Wert besitzen tut aus meiner Sicht ihrem künstlerischen Wert und ihrer Funktion als Ehren- und Verdienstauszeichnung keinen Abbruch. Zwei Details zu ihr verdeutlichen evtl. den Unterschied zur zugebenermaßen etwas überspitzt dargestellten "Wald-und Wiesenmedaille", welche Kleinkleckersdorf anlässlich des dreizigjährigen Jubiläums des Schützenvereins hat machen lassen. Zum Einen wäre da mit Raymond Corbin ein Künstler, dessen Entwürfe mehrfach ausgewählt worden waren, millionenfach auf den Umlaufmünzen des französischen Francs unters Volk gebracht zu werden. Es handelt bei ihm also um einen anerkannten Fachmann und Künstler, der aus Sicht der französischen Wikipedianer so relevant ist, dass es über ihn einen Artikel gibt. Zum anderen wurde die Medaillen, noch einmal überspitzt formuliert, nicht im lokalen Pokal-und Medaillenshop aus dem Rohling gefräst, von dem auch der lokale Kegelclub seine Pokale bezieht, sondern sie wurden von der staatliche französische Münzprägeanstalt Monnaie de Paris geprägt. Abschließend möchte ich dir noch eine Beobachtung mit dir teilen. Als ich mir die Bilder auf der Münze genauer betrachtete, fielen mir auf der Seite, auf der sein Geburts-und Todesjahr zu lesen ist, vier, feine Linien auf, die alle mehr oder weniger von unten rechts ausgehen. Ich erinnerte mich bei der Recherche gelesen zu haben, dass Utrillo wohl oft solcher Art Hilfslinien genutzt haben soll, damit er die Perspektive- die Proportionen in seinen Werken korrekt malen konnte. Wenn ich mit meiner Interpretation nicht verkehrt liege, dann finde ich das eine sehr subtile Reminiszenz auf Utrillos Arbeitsweise. In einem Punkt muss ich dir allerdings recht geben- als Beleg für die Medaille taugen meine Links nicht. Die Staatliche Münzsammlung hatte aber anlässlich einer Werkschau zu Corbin im Jahr 1988 den Ausstellungskatalog "Raymond Corbin : dessins, médailles, sculptures" herausgegeben. Falls ich in diesem einen Vermerk auf die "Utrillo" Medaille finde, würde ich sie im Abschnitt Rezeption mit aufführen. Mit den besten Grüßen --Yeti-Hunter (Diskussion) 17:02, 10. Feb. 2026 (CET)
- Da kann ich schlecht einschätzen, wie relevant so eine Prägung ist. Heute hat man ja das Gefühl, dass Sammlermünzen massenhaft hergestellt werden. Und die einzelnen Münzen sind ja auch nicht besonders wertvoll (). Da würde ich also sagen, die Medaille müsste in der Utrillo-Literatur erwähnt werden, um ihre Bedeutung für die Rezeption Utrillos zu belegen. Oder es sollte zumindest weiterführende Artikel geben wie etwa zu Maurice Utrillo (Rose). --Magiers (Diskussion) 10:13, 10. Feb. 2026 (CET)
- Hallo Magiers, ich hinterfrage die Übersetzung der Bezeichnung La trinité maudite. Du hast als Übersetzung den Ausdruck die „verwünschte Dreiheit“ eingefügt. Meiner Meinung nach kann das französische trinité anstatt mit Dreiheit bezeichnender mit Dreieinigkeit übersetzt werden. Denn diese Trinität bestehend aus Utter (Stiefvater), Valdadon (Mutter) und Utrillo erscheint mir genau der Zustand zu sein, mit dem Beachboards das enge Verhältnis der drei beschreiben wollte. Der andere Ausdruck Dreifaltigkeit wäre mir zu theologisch belegt. Wie siehst du das? Mit den besten Grüßen--Yeti-Hunter (Diskussion) 19:01, 12. Feb. 2026 (CET)
- Hallo Yeti-Hunter, ich habe hier die Übersetzung aus dem Buch von Warnod wiedergegeben, aber Du hast recht, ganz gelungen finde ich die Übersetzung auch nicht, sondern eher so, als habe man hier bewusst den religiösen Bezug eliminieren wollen, der im Original natürlich steckt. Ich habe jetzt mal eine neuere Quelle für "verfluchte Dreieinigkeit" herausgesucht (auch "verflucht" ist eingängiger als das altertümliche "verwünscht"). Gruß --Magiers (Diskussion) 19:50, 12. Feb. 2026 (CET)
- Hallo Magiers, ein paar Kleinigkeiten sind mir in deinem Artikel noch aufgefallen. Nicht, dass er nach meinem Empfinden nicht jetzt schon mindestens "lesenswert" wäre, aber vielleicht kann ich helfen, ihn noch 1 oder 2 % lesenswerter zu machen. Für meine Anmerkungen habe ich keine Literatur zurate gezogen (auf die ich auch gar keinen Zugriff habe), sondern neben Typos vor allem darauf geachtet, ob mir der Artikel "stimmig" erscheint.
- Ich hoffe ja, dass es auch noch eine Stufe höher geht. ;)
- === Einleitung ===
- "seine späteren Werke lassen sich jedoch keiner Stilrichtung zurechnen und blieben eigenständig, unabhängig von modernen Kunstströmungen einem traditionellen Realismus verhaftet" - nach meinem Gefühl gehört hinter "Kunstströmungen" ein Komma, oder einfach "blieben eigenständig einem traditionellen Realismus verhaftet"
- M.E. ist der Satz so ok. Statt dem Komma kann man ein "und" setzen.
- Die "weiße Periode" gilt als sein "Hauptwerk"? Sagt man das so? Vielleicht besser "gilt als der Höhepunkt seines Schaffens" o.ä.?
- "Hauptwerk" ist m.E. ein üblicher Begriff, siehe Duden.
- === Leben ===
- "Sein Vater ist bis heute nicht verifiziert" - klingt für mich komisch - besser vielleicht "identifiziert"?
- Ich meine es im Sinne "nicht offiziell bestätigt". Es gibt Spekulationen, aber eben keine Beweise.
- "Der uneheliche Sohn fühlte sich in der neuen Umgebung unwillkommen" - also ist er von der Großmutter wieder zur Mutter gekommen? Wann - 1893?
- Das ist alles so nicht ganz klar. Ich denke, man muss sich das Leben einfach sehr unstet vorstellen, mal bei der Großmutter, mal bei der Mutter, dann im Internat.
- "Dem Jungen fehlte es an akademischer Ausbildung, doch seine erst noch unwilligen Experimente auf der Leinwand zeigten früh Originalität und Eigenwilligkeit" - "mangelnde akademische Ausbildung" und "Originalität und Eigenwilligkeit" sehe ich nicht als Widerspruch, eher im Gegenteil.
- Jein. Ich denke, auf einer erlernten Basis entwickelt man leichter einen eigenen Stil als wenn man erst mal alle technischen Schwierigkeiten alleine meisten muss. Aber ich habe hier noch "bemerkenswerte Fähigkeiten" eingefügt, um den Widerspruch stärker hervorzuheben.
- "im Montmagny"? Nicht eher "in Montmagny"?
- Da hast Du natürlich recht.
- Wieviel waren denn damals drei bis fünf Francs?
- Sicher mehr als heute, aber ich möchte hier nicht allzu präzise werden (etwa mit Vorlage:Inflation), es geht ja nur darum, dass es egal nach welchem Maßstab nicht viel war.
- Wie alt war denn seine Mutter, als sie Utter heiratete? Und dann muss sie sich ja vorher von Mousis hat scheiden lassen, oder war sie Witwe?
- Hier war noch ein Fehler versteckt. Die Beziehung begann 1909, als Valadon bereits getrennt lebte, geheiratet haben sie erst 1914. Die Alter kann man ja aus den jeweiligen Artikeln ableiten. Ich würde es nicht zu prominent hervorheben. Es war halt ein Altersunterschied wie zwischen ihr und ihrem Sohn.
- "Der neue Stiefvater" ist zwar sachlich sicherlich richtig, aber klingt doch merkwürdig, wenn der drei Jahre jünger ist als sein "Sohn". "Er zeigte Verständnis" - naja, wenn meine Mutter mir einen Stiefvater vor die Nase gesetzt hätte, der drei Jahre jünger ist als ich, hätte ich seinem Verständnis was gehustet. Lässt sich dieses Verhältnis zwischen den drei nicht präzisieren? Wo lebten sie denn dann? Die Rue Cortot ist in Paris? Wo ist die Avenue Junot?
- Die Bezeichnung "Stiefvater" habe ich aus der Literatur, aber in gewisser Weise hat Utter ja schon auch als solcher fungiert, zum Beispiel, als sie später die Geschäfte für ihn führten. Ich denke, man muss sich Utrillo ziemlich lebensuntüchtig vorstellen, da ist es dann egal, ob es eine ältere Vatersperson ist oder ein Gleichaltriger, in dem er eine gewisse Stütze findet. Aber geprägt wurde die Beziehung sicher in erster Linie durch die Mutter.
- "weiße Epoche"? Nicht eher "weiße Periode" (wie auch schon weiter oben)?
- Ja, das sollte man natürlich einheitlich halten. Es sind wahrscheinlich uneinheitliche Übersetzungen.
- L'Église Saint-Séverin eine Kirche? Die Lokalität der Auktion? Für wieviele Bilder hat er denn die 50.000 Francs kassiert?
- Das ist ein einzelnes Bild. Ich habe jetzt auch eine Abbildung gefunden, die gut an diese Stelle passt.
- Zweifel an "Geschäftstüchtigkeit" oder "Geschäftsfähigkeit"?
- Geschäftsfähigkeit ist natürlich der richtige Ausdruck. Steht auch bei Warnod so.
- 1928 Hinwendung zur Religion, 1933 Taufe, 1935 Heirat, erst ab dann Änderung des Lebenswandels. Was änderte sich denn konkret? Verzicht auf Alkohol? Keine Ausschweifungen mehr?
- Das Thema Religion wird in meinen Quellen eigentlich nirgends detaillierter ausgeführt. Die Rolle von Valore wird ja in einigen Zitaten ausgeführt, von "Fürsorge" bis "Krankenwärterin" und "Gefängnis". Dass er dem Alkohol abgeschworen hat, glaube ich nicht, aber solange er unter Aufsicht ist, kann er wenigstens nicht in Bars randalieren oder sich den Kopf auf einem Polizeirevier einschlagen.
- In dem Absatz wird auf die beiden Frauen mit ihren Künstlernamen referiert. Ist das Absicht?
- Es sind die Namen, unter denen beide bekannt sind. Ich denke, es wäre eher verwirrend, durchgehend die bürgerlichen Namen zu verwenden.
- === Weiße Periode ===
- "Das Ende der weißen Periode fällt allgemein mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 zusammen." Meinst du damit, dass nach übereinstimmender Ansicht der Kritiker die Periode 1914 endet?
- Ja, das kann man umformulieren.
- === Farbige Periode ===
- Sind Olivgrün und Schiefergrau wirklich noch "Ockertöne"? "Die Farbigkeit tritt in den Hintergrund" - stand sie bei Utrillo denn jemals im Vordergrund?
- Ich verstehe es so, dass die Ockertöne zwischen den Farben liegen, ich habe das jetzt etwas umformuliert. Tatsächlich stand die Farbe in der weißen Periode mehr im Vordergrund (so widersinnig das klingt), im Sinne, dass die Weißtöne nuancierter gestaltet wurden. Ich denke, man sieht das auch gut selbst, wenn man die Bilder vergleicht: In den späteren Bildern wird viel weniger an den Farben gearbeitet, da geht ihm alles viel schneller und routinierter von der Hand.
- "Geprägt würden die Bilder von strengen, geometrischen Linien, die Straßen und Fassaden voneinander abgrenzen." Was kann ich mir unter einer "strengen, geometrischen Linie" vorstellen? Mit dem Lineal gezogene Geraden? Oder auch Kreise? Ist gemeint, dass sein Stil "linearer" wird, also die Linien allgemein mehr betont als zuvor? Hinter "[...] hat die früheren Gaben ersetzt ...'" fehlt ein Punkt.
- Ja, Utrillo hat viel mit Lineal und Zirkel gearbeitet. Ich verstehe das so, dass es in einer bestimmten Phase nach der weißen Periode besonders stark war (selbst kann ich das nicht ganz so nachvollziehen, in den Kathedralen ist diese strenge Geometrie auch schon stark wahrnehmbar), aber dann wieder nachgelassen hat (die späteren Bilder sind allgemein ziemlich rasch hingworfen).
- "Wagner sieht in ihnen nur 'den Wert von Staffagefiguren'" - besser vielleicht "Wagner gibt ihnen nur ..."?
- Ja, das klingt besser.
- So, erstmal Schluss für heute, bevor meine Konzentration ganz hinüber ist. Ich hoffe, du kannst mit meinen Anmerkungen etwas anfangen! Ich werde vermutlich morgen oder übermorgen weitermachen.
- Viele Grüße --Ashtroyde (Diskussion) 17:44, 27. Feb. 2026 (CET)
- Hallo Ashtroyde, Danke für Deine Durchsicht. Weil es sehr viele Details sind, quetsche ich meine Anmerkungen mal oben hinein. Viele Grüße! --Magiers (Diskussion) 13:48, 28. Feb. 2026 (CET)
- Dann mal weiter. Erstmal noch ein paar Ergänzungen zu den gestrigen Anmerkungen:
- Im Abschnitt über die weiße Periode sprichst du von "alleinstehenden Mauern". Ich nehme an, damit sind "freistehende" (oder "frei stehende") Mauern gemeint?
- Das habe ich geändert.
- Seine letzten 20 Lebensjahre werden sehr kurz abgehandelt: Erst starb seine Mutter, dann ihr Mann, schließlich er selber. Mag ja sein, dass es aus der Zeit nichts Wesentliches mehr zu berichten gibt. Für mich klingt der Absatz aber ein wenig zu kursorisch.
- Tatsächlich wird der Zeitraum in der Literatur immer sehr kurz abgehandelt, bei Warnod, die sonst durchaus ausführlich ist, etwa auf einer einzigen Seite. Ich würde es hier also auch dabei belassen wollen, wenn keine konkreten Ereignisse fehlen.
- Mir fällt auf, dass ich noch so gar kein Gefühl für Utrillo als Mensch habe. Nicht, dass ich dies für einen "nur" lesenswerten Artikel für unverzichtbar halte (anders sähe es bei einer geplanten Kandidatur für "ausgezeichnet" aus), aber vielleicht lässt sich durch ein paar Sätze an geeigneten Stellen sein Charakter doch skizzieren? Gestern hatte ich schon das Verhältnis von Utrillo, seiner Mutter und Utter angesprochen, wovon ich kein Bild habe, und du zitierst ein paar Stimmen zu seiner Ehe (wie alt war eigentlich seine Frau?). Eine solche Skizze könnte vielleicht an solchen Fragen aufgehängt werden wie er denn gemalt hat? Ob er morgens losgezogen ist und sich hat inspirieren lassen? Ob seine Bilder geplant waren, ob er z.B. auf das richtige Licht gewartet hat? Weitere mögliche Anknüpfungspunkte: Wie äußerte sich seine Alkoholsucht? Hat er randaliert, hat er Streit gesucht, warum konkret wurde er immer wieder von der Polizei aufgegriffen (oder "verhaftet"?)? Wer hat ihn in die Heilanstalten eingeliefert? Warum ist er immer wieder aus seinen Anstellungen rausgeflogen? Pflichtvergessenheit und Saumseligkeit? Renitenz? Versuchte Betrügereien? Wie gesagt, ich erwarte keine Antworten auf alle diese Fragen, aber vielleicht lässt sich an der einen oder anderen Stelle sein Charakter doch ein wenig mehr beleuchten.
- Das kann ich gut nachvollziehen. Über Utrillo kursieren viele Legenden, und es ist nicht ganz einfach, Fakten von Mythen zu trennen. Ich habe mich beim Lebensabschnitt bewusst an der eher knappen Darstellung von Courthion orientiert. Warnod ist teilweise viel ausführlicher und emotionaler, aber genau da kommt die Gefahr ins Spiel, dass der reale Utrillo eher verklärt wird. Ich habe jetzt trotzdem an ein paar Stellen versucht, noch etwas mehr zu seinem Wesen einzubringen, zu den Motiven für seine Malerei, zu den Konflikten innerhalb der Familie oder auch Utrillos Haltung gegenüber anderen Menschen. Ich denke, man muss ihn wirklich in allererster Linie als schwer alkoholkrank betrachten und die meisten Ereignisse und auch Konflikte sind eine Folge dieser Sucht.
- So, jetzt weiter mit der
- === Einordnung in die zeitgenössische Kunst ===
- Was bitte kann ich mir unter "kontemplativer Hingabe an die Unverletzlichkeit der Natur" vorstellen? Wo ist da die "Scheidelinie zur Demontage des klassischen Bildbegriffs"? Bitte entschuldige, aber diese kontemplative Hingabe von Klaus Werner klingt für mich wie Geschwafel. Gibt's da kein klareres Zitat?
- Ich kann mir schon etwas darunter vorstellen, also eine gewisse andächtige Betrachtung der Stadt (Natur passt hier aber nicht recht), ohne einem traditionellen Realismus zu folgen. Aber ich gebe zu, das Zitat ist etwas schwurbelig, und en Gedankengang zum nachfolgenden Widerspruch unterbricht es sowieso. Ich werfe es einfach raus.
- Alfred Werner: Utrillo war kein "Fauve"? Sagt man das so? Vielleicht "kein Fauvist"?
- Ja, doch, siehe den Artikel Fauvismus.
- Nächster Absatz: Ich halte die Verlinkung von "Maurer" für überflüssig.
- Ist selbsterklärend, aber ich finde es trotzdem auch weiterführend.
- "Ehrgeiz des Dilettanten": Ist das ein etablierter Topos? Worin äußert sich dieser Ehrgeiz, wo ist der Unterschied etwa zu dem Ehrgeiz eines Profis?
- Ich sehe das nicht unbedingt als Gegensatz, Profis können auch ehrgeizig sein, aber der Dilettant dilettiert eben, auch wenn er noch so ehrgeizig ist. Ob das auch auf andere Künstler zutrifft, weiß ich nicht, aber bei Utrillo finde ich es schon recht passend: Seinen frühen Arbeiten merkt man an, dass er sie wichtig nimmt, dass er mit seinen Mitteln experimentiert - und trotzdem oder gerade deswegen wirken sie immer ein wenig unprofessionell.
- Du erwähnst mehrfach die Verwendung von Sand und Gips, was ich etwas redundant finde. Mir ist bewusst, dass solche Redundanz in einem Artikel manchmal schwer vermeidbar ist, aber vielleicht lässt es sich doch an der einen oder anderen Stelle herauskürzen?
- Bei der erstmaligen Erwähnung des "Hügels" zu Beginn des letzten Absatzes dieses Abschnitts würde ich diesen auch in Anführungszeichen setzen.
- Das finde ich eigentlich nicht. Das sieht so aus, als sei die Bezeichnung zitiert oder irgendwie unpassend. Aber der Montmartre ist ein Hügel. Das sagt ja auch unser Artikel Montmartre.
- Tradition der Montmartre-Maler: Erste Generation sind die Impressionisten, zweite Henri de Toulouse-Lautrec (er alleine? Nicht noch andere?) und dritte dann Utrillo (erneut: Er alleine und niemand sonst?).
- Naja, natürlich waren immer auch andere Maler aktiv. Das sind jetzt eben die herausragenden Vertreter ihrer jeweiligen Generation. Aber sowas kann man immer auch anders sehen oder zusammenfassen.
- === Kathedralen ===
- Ist "Träger" wirklich zu verlinken?
- Das sehe ich wieder so wie bei "Maler", als Erklärung nicht notwendig, aber weiterführend (auch im Unterschied zu etwa Bildträger).
- Die Basilika von Saint-Denis finde ich wegen dem Glockenturm gerade nicht symmetrisch. Wieso steht die Achse des Giebels orthogonal / rechtwinklig auf der des Glockenturms? Für mich ist ersteres die Senkrechte von der Spitze des Dreiecks nach unten und parallel zur ebenso senkrechten Achse des Turms. Was sind die Lüftungsschlitze? Hatten diese alten Kirchen bauliche Elemente mit dieser expliziten Funktion? Waren die nicht "auch so schon" zugig genug?
- Frag mich jetzt nicht nach baulichen Details. Ich gebe hier nur eine Quelle wieder. Bis auf den einen Turm ist die restliche Darstellung ja schon symmetrisch, und Giebel bezieht sich nach meinem Verständnis auf das gesamte dreieckige Element. Aber ich kann zur Klarstellung hier auch "Querachse" einfügen.
- Sie sind "mit akribischer Genauigkeit ausgeführt", aber Details werden vernachlässigt? Wie passt das zusammen? Glanzlichter und Heiligenschein kann ich zumindest bei der Basilika von Saint-Denis nicht wahrnehmen, aber vielleicht hat da ein Kunsthistoriker bessere Augen oder andere Kriterien als ich?
- "vernachlässigt" ist hier wohl nicht das richtige Wort. Ich habe es etwas umformuliert. Ja, den Heiligenschein sehe ich auch nicht wirklich, aber da lassen wir den Autor mal schwärmen. ;)
- === Place du Tertre ===
- Was sagt eine Inschrift "Weine - Tabak - Liköre" über die Lebensart des oder der Bewohner aus? Dass er / sie die Lebensart eines Verkäufers von Wein, Zigaretten und Schnaps haben? Dass das alles Säufer und Kettenraucher sind? Du siehst, ich versuche, der Aussage etwas mehr Sinn zu geben als nur den trivialen Hinweis auf die Profession des Inhabers.
- Es ist vielleicht etwas schwurbelig ausgedrückt, aber "Weine Liköre" haben für den Alkoholiker Utrillo eben eine besondere Bedeutung. Utrillo malt keine Menschen in festlicher Ausgelassenheit, aber er malt Gebäude, die dafür stehen.
- === Le Lapin Agile ===
- Wieder Gips und Kalk. Wie schon erwähnt, lässt sich das nicht an ein oder zwei Stellen streichen?
- Ich weiß nicht. Der Artikel ist ja lang. Insbesondere an den späteren Stellen bezieht es sich konkret auf das vorliegende Bild (wie ja auch immer wieder die Vielfalt der Weißtöne).
- Genitiv von "Montmartre" mit finalem "s". Ich meine mich zu erinnern, dass das auch noch an ein oder zwei anderen Stellen auftaucht. Ich würde generell unflektiert "des Montmartre" empfehlen.
- Du hast recht, es sollte zumindest einheitlich sein.
- "Miserabilismus": Ich nehme an, dass da im Original "misérabilisme" steht? Lässt sich keine ungefähre deutsche Übersetzung finden, mit "misérabilisme" in Klammern dahinter? Die KI liefert als Übersetzung "Betonung des Elends" oder "Elendsdarstellung" (und sogar "Elendismus") , während ein guter alter Thesaurus so etwas wie "Erbärmlichkeit" vorschlägt.
- Ich habe den Begriff ja anschließend zu erklären versucht ("einer Betonung des Elends in Utrillos Werken"). Man könnte die wenig gebräuchliche Übersetzung natürlich durch das französische Wort ersetzen, aber verständlicher macht es das ja auch nicht. Optimal wäre es, wenn es irgendwann mal ein Artikelpendant zu gäbe.
- === Le Moulin de la Galette ===
- Inschrift: Nicht "contrefaçons" mit Cedille (wie auch weiter unten)? "Fabrique" als "Manufaktur"? Die französische WP übersetzt die "Manufaktur" mit "manufacture", und frz. "Fabrique" wird in der BKS u.a. als "Usine" bestimmt. Vielleicht wollte Utrillo seine "Massenproduktion" durch "fabrique" karikieren? Auch die Übersetzung von "Spécialités des paysage" scheint mir nicht treffend. Vielleicht ist das ein Wortspiel, dessen Sinn mir aber mangels Französischkenntnissen entgeht. Leider kann ich dir hier keinen Vorschlag machen. "rue Cortot" würde ich mit großem "R" schreiben.
- Stimmt, das Schwänzchen ist dem c irgendwie verlorengegangen. Die Übersetzung habe ich zumindest teilweise von Schüller weiter unten. Aber so ganz gelungen scheint sie mir auch nicht. Manufaktur finde ich eigentlich ganz treffend, aber aus den "Spécialités des paysage" kann man vielleicht auch einfach "Landschaftsmalerei" machen.
- === Ausstellungen und Kunstmarkt ===
- Ich mag deine Gliederung des Artikels sehr, war nur an dieser Stelle anfänglich irritiert, dass du "Ausstellungen und Kunstmarkt" von den "Ausstellungsorten" getrennt hast. Anscheinend unterscheidest du zwischen temporären (Verkaufs-)Ausstellungen und nichtkommerziellen Dauerausstellungen. Vielleicht lässt sich das in den Abschnittsüberschriften zum Ausdruck bringen?
- Ich nenne den unteren Abschnitt jetzt "Museen".
- "Beschlagnahmen"? Oder "Beschlagnahmungen"?
- Jean Fabris ist "nach ihrem Testament Alleinerbe" - besser vielleicht "nach ihrem Tode"?
- Kann ich ändern.
- === Rezeption ===
- "Besonders einige Bilder_ aus dem Jahre 1930". "Früher in "jenem" Jahr ..."?
- Der Verweis auf das Jahr kann hinten auch weg.
- Französische Post: "... eine Abbildung [...] nach einem Gemälde von Utrillo [...] zu sammeln, und 1983 zu Utrillos 100. Geburtstag ..." wären meine Verbesserungsvorschläge.
- In "Wenn Paris erzählen könnte" von 1956 spielte Utrillo sich selbst? Gestorben ist er 1955. Natürlich können die entsprechenden Aufnahmen bereits 1955 entstanden sein, und der Film wurde erst 1956 veröffentlicht, und das wird wohl auch gemeint sein. Aber vielleicht kannst du noch ein paar Worte dazu verlieren, so im Sinne von "letzter öffentlichkeitswirksamer Auftritt" oder "letzte Aufnahmen" oder so?
- === Ausstellungsorte ===
- Die Überschrift dieses Abschnitts hatte ich ja oben schon angesprochen.
- So, das war's erstmal. Über die letzten drei Abschnitte bin ich ein bisschen oberflächlicher weggegangen, was einerseits schwindender Konzentration zuzurechnen ist, andererseits glaube ich, dass da auch nicht mehr allzuviel zu finden ist. Ich habe heute auch schon genug Erbsen gezählt und will dich nicht zu sehr quälen.
- Ein schönes Wochenende, --Ashtroyde (Diskussion) 11:45, 28. Feb. 2026 (CET)
- Vielen Dank nochmal fürs Durcharbeiten des Artikels. Auch wenn ich nicht allen Vorschlägen gefolgt bin, hat es in jedem Fall noch zu ein paar Korrekturen und Präzisierungen geführt. Insbesondere zur Persönlichkeit Utrillos habe ich jetzt noch ein, zwei Stellen ergänzt. Vielleicht fällt mir dazu mit etwas Abstand auch noch mehr ein. Viele Grüße! --Magiers (Diskussion) 20:32, 28. Feb. 2026 (CET)
- Freut mich sehr, dass du mit meinen Anmerkungen etwas anfangen konntest!
- Ich habe den Artikel bzw. die Versionsgeschichte gerade noch einmal überflogen und finde, dass du da sehr geschickt ein paar Schlaglichter auf Utrillos Verhalten / Persönlichkeit geworfen hast.
- Zum Zusammenleben der verfluchten Dreieinigkeit hattest du mir oben in deiner Antwort geschrieben, dass Utrillo sehr lebensuntüchtig war und ihm deshalb jeder Halt willkommen. Vielleicht kannst du das in dem Zusammenhang noch einbauen, damit nicht nur ich, sondern auch andere Leser dies erfahren können.
- Am Ende des Absatzes wird jetzt erwähnt, dass Utter ausgezogen sei. Das kommt sehr plötzlich und unvermittelt. Vielleicht kannst du es mit dem voranstehenden Text besser zusammenbinden mit einer Formulierung wie "Ihr Zusammenleben war konfliktbeladen, so dass Utter sich im Jahr XY von Utrillo und seiner Mutter trennte (oder "aus der gemeinsamen Wohnung auszog" oder ähnlich). Dazu sagte / schrieb er: ..."
- Schließlich: Die Fußnote [104] ist jetzt sehr eigenwillig plaziert. Ich könnte es selbst korrigieren, will aber in deinen Artikel nicht hineinpfuschen, solange er mit dem orangenen Werkzeugsymbol versehen ist. --Ashtroyde (Diskussion) 09:30, 1. Mär. 2026 (CET)
- Vielen Dank nochmal fürs Durcharbeiten des Artikels. Auch wenn ich nicht allen Vorschlägen gefolgt bin, hat es in jedem Fall noch zu ein paar Korrekturen und Präzisierungen geführt. Insbesondere zur Persönlichkeit Utrillos habe ich jetzt noch ein, zwei Stellen ergänzt. Vielleicht fällt mir dazu mit etwas Abstand auch noch mehr ein. Viele Grüße! --Magiers (Diskussion) 20:32, 28. Feb. 2026 (CET)
Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn, auch als Maria Heilbrunn und Mariä Heimsuchung Heilbrunn bekannt, steht im Dorf Heilbrunn in der Marktgemeinde Anger im Bezirk Weiz in der Oststeiermark. Sie ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarre Heilbrunn. Die Pfarre gehört zum Seelsorgeraum Weiz der Region Oststeiermark in der Diözese Graz-Seckau. Sie ist dem Patrozinium Mariä Heimsuchung unterstellt. Der Ursprung der Kirche geht auf eine vermeintlich heilsame Quelle zurück, an der sich ab 1620 eine Marienverehrung nachweisen lässt. Eine Kapelle wurde 1672 errichtet, welche der wachsenden Zahl an Wallfahrern wiederum 1755 zu einer Kirche ausgebaut wurde. Durch den Josephinismus wurden in den 1780er-Jahren die Wallfahrten verboten und kamen erst wieder ab dem 19. Jahrhundert auf. Da die örtliche Bevölkerung aber auf vier Pfarren aufgeteilt war, wurde 1787 eine eigenständige Pfarre eingerichtet und bis 1790 eine neue Kirche gebaut. Vor der Kirche wurde auch ein Gnadenbrunnen errichtet, aus dem das Wasser der Quelle fließt.
Nachdem ich mich bisher hauptsächlich mit Kirchen in der Westeiermark beschäftigt habe, hat es mich diesmal in die Oststeiermark verschlagen. Ich war dafür selbst zweimal vor Ort und Bilder zur Kirche werden in den nächsten Tagen noch folgen. Genauso wie der noch fehlende Abschnitt zur Pfarre und den Wallfahrten noch fehlt und in nächster Zeit nachgereicht wird. Ich möchte trotzdem gleich mal schauen ob es sonst noch offensichtliche Mängel im Artikel gibt bzw. wo es noch Bedarf an Nachbesserungen gibt. LG -- Liuthalas (Diskussion) 09:43, 21. Feb. 2026 (CET)
Spätschicht (Kurzgeschichte)
Spätschicht, im englischsprachigen Original Graveyard Shift, ist eine 1970 erstmals veröffentlichte Kurzgeschichte des amerikanischen Autors Stephen King. Sie erschien zunächst im Oktober 1970 in dem Männermagazin Cavalier und wurde später in Kings erster Kurzgeschichtensammlung Night Shift (1978; deutsch: Nachtschicht) aufgenommen.
Der Artikel zu der 20-Seiten-Geschichte aus der Frühphase von Stephen King entstand im Herbst 2024 im Rahmen eines Miniaturenwettbewerb. Er wurde noch während des Wettbewerbs von Benutzer:Jossi2 mit Material angefüllt, aktuell sollten wir beide mit je etwa 50% am aktuellen Stand beteiligt sein. Ich könnte mir vorstellen, den Artikel bei den Lesenswerten Artikeln kandidieren zu lassen. Was würde dafür noch fehlen? Ich pinge mal an @Magiers, Mautpreller:. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 16:45, 23. Feb. 2026 (CET)
Streets of Minneapolis
Streets of Minneapolis (englisch für „Straßen von Minneapolis“) ist ein Rocksong des US-amerikanischen Musikers Bruce Springsteen aus dem Jahr 2026, der von ihm nach und zu zwei aktuellen Fällen von Tötungen durch Bundespolizisten an Renée Good und Alex Pretti in der Stadt Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota geschrieben und produziert wurde.
Ich hatte den aus aktuellem Anlass den Artikel vor etwa einem Monat auf der Basus des englischsprachigen Artikels erstellt und in dann in Wikipedia Diskussion:Hauptseite/Schon gewusst zur Diskussion gestellt, die dann wegen der Aktualität des Themas, um das es in dem Liedtexts des Songs geht sehr umfangreich wurde. Es gab dann 11x Pro, 11x Kontra und 3x Abwartend. Grund war die zwar stetig absinkende aber insgesamz zu hohe Popularität des Artikels, so dass er nicht in "Schon gewusst" erscheint. @Psittacuso hatte vorgeschlagenden Artikel vor einer Kandidatur als Lesenswerten Artikel hier ins Review zu stellen. Vielleicht fällt beispielsweise @Roland Rattfink, @Brettchenweber, @Matthias v.d. Elbe, @IllCom, @Alraunenstern, @IWL04, @Phi, @Gustav von Aschenbach oder @SEM auch noch etwas dazu ein? ----Urmelbeauftragter✉ 18:39, 27. Feb. 2026 (CET)
- Ich finde den Artikel schon sehr gut gelungen. Ein paar Vorschläge wären noch:
- Ich würde den Hintergrund-Abschnitt als erstes bringen und dort auch den Beginn des "Geschichts"-Abschnittes mit einbauen
- Die Teile des Geschichts-Abschnitts, die sich mit den Lyrics beschäftigen, könnten stattdessen mit den letzten Sätzen des "Hintergrund"-Abschnitts ("Der Titel des Songs ist eine Anspielung ...") in einen zweiten Abschnitt "Künstlerische Aspekte"/"Komposition"/... kommen. Hier wären vielleicht auch ein paar Sätze zu Instrumentenausstattung, Rhythmus etc gut.
- In den Hintergrund/Geschichtsabschnitt könnte vielleicht auch noch was zur Vermarktung kommen- gab es eigentlich eine richtige, physische Single? Oder blieb es beim digitalen Release?
- Die Weltwoche halte ich hier nicht für zitierfähig, wenn es um Songinhalte geht.
- Viele Grüße, --SEM (Diskussion) 11:16, 28. Feb. 2026 (CET)
- Schöner Artikel! Ein paar Sätze zum Aufbau des Liedes (Anzahl der Strophen und Verse, Reimschema), zum Takt, zum Tempo, zur Tonart, zur Melodie und zum Gesang (ruhig, aggressiv oder melancholisch) wären noch schön. War Springsteen eigentlich der einzige Musiker mit einem derartigen Song oder wurde das Thema auch von anderen Bands verarbeitet? --Brettchenweber (Diskussion) 12:22, 28. Feb. 2026 (CET)
- @SEM und @Brettchenweber: Entschuldigung. Ich bin anderweitig so eingebunden, hoffe aber, dass ich in den nächsten Tagen mal dazu komme mir das Ganze mal anzuschauen und zu überlegen, was ich da machen kann. Viele Grüße ----Urmelbeauftragter✉ 14:09, 6. Mär. 2026 (CET)
Ein Schritt nach Gomorrha
Ein Schritt nach Gomorrha ist eine Erzählung von Ingeborg Bachmann, die 1961 in ihrem ersten Erzählband Das dreißigste Jahr erstmals veröffentlicht wurde. Darin wird die Begegnung der verheirateten Wiener Künstlerin Charlotte und der Studentin Mara geschildert, die nach einer Einladung bis zum Morgengrauen zusammenbleiben. Der Text wurde und wird aus unterschiedlichen Richtungen rezipiert. Ein Schritt nach Gomorrha zählt zu den frühesten feministischen Äußerungen der deutschsprachigen Literatur der Nachkriegszeit.
Ende 2024 habe ich diesen Artikel über die wenig bekannte Erzählung in den ANR verschoben. Im Jahr von Bachmanns 100. Geburtstag möchte ich ihn nun hier zur Diskussion stellen, um ihn dann eventuell für das Prädikat Lesenswert kandidieren zu lassen. Besonders interessiert haben mich die zahlreichen Interpretationen der Erzählung, die Strömungen von den 1960er Jahren bis heute abbilden. Auch der Bezug zu anderen Bachmann-Texten und die Rezeption haben ihren Platz im Artikel. Unter anderem wegen der umfangreichen Interpretationsgeschichte ist der Artikel lang, jedenfalls im Vergleich zu den wesentlich früher entstandenen Artikeln über andere Bachmann-Erzählungen. Zieht man die Einzelnachweise ab, hat er aber nur halb so viele Bytes wie jetzt. Ob ich ihn einfach so lasse? Oder für eine kosmetische Kürzung die EN soweit möglich auf Subreferenzierung umstelle? Oder braucht er auch eine inhaltliche Straffung? Oder... ? --
LG -- Benutzerin:Reisen8 • Benutzerin Diskussion:Reisen8 • Wikiliebe?! 18:38, 11. Mär. 2026 (CET)
- Hallo Reisen, die Kennzeichnung, dass sich der Artikel im Review befindet, fehlte. Das habe ich jetzt nachgeholt. Liebe Grüße und viel Erfolg. --Fiona (Diskussion) 08:58, 14. Mär. 2026 (CET)
- Dank dir! Bin ziemlich neu hier...--
LG -- Benutzerin:Reisen8 • Benutzerin Diskussion:Reisen8 • Wikiliebe?! 11:36, 14. Mär. 2026 (CET)
- Dank dir! Bin ziemlich neu hier...--
Hallo Reisen8, aufgrund des imposanten Umfangs des Artikels habe ich mich bisher noch nicht überwinden können, ihn in aller Gründlichkeit zu lesen. Ich habe aber auf die Schnelle checken können, dass Bachmanns Erzählband Das Dreißigste Jahr und damit auch die Erzählung Ein Schritt nach Gomorrha recht bald nach seinem Erscheinen in verschiedene Sprachen übersetzt wurde. Bereits 1963 erschien er unter dem Titel A los treinta años bei Seix Barral, Barcelona. 1964 kam er unter dem englischen Titel The Thirtieth Year, übersetzt von en:Michael Bullock, beim Verlag Alfred A. Knopf (New York) heraus. (Die New York Times berichtete damals darüber, aber ich habe leider keinen Zugang zu deren Online-Archiv) 2004 wurde er unter dem türkischen Titel Otuzuncu Yaş in einer Übersetzung von Kâmuran Şipal verlegt. In einer Übersetzung von Marie-Simone Rollin erschien der Erzählband dann 2010 auch als La Trentième Année auf Französisch. Wie der Zyklus in den jeweiligen Ländern rezipiert wurde geht aus diesen Angaben zwar nicht hervor, aber zumindest wurde damit für mich klar, dass diese Erzählungen und deren Interpretation kein rein deutschsprachiges Thema sind. Ob die Existenz dieser fremdsprachigen Ausgaben nun auch im Artikel zu Ein Schritt nach Gomorrha auftauchen sollte, oder ob im Artikel zum Erzählband vielleicht die passendere Stelle wäre um dies zu aufzuführen vermag ich gerade nicht einzuschätzen. Mit den besten Grüßen --Yeti-Hunter (Diskussion) 17:44, 14. Mär. 2026 (CET)
- Hallo Yeti-Hunter, danke für die Rückmeldung! Einige fremdsprachige Titel aus der Rezeption habe ich im Artikel, soweit sie für mich verfügbar waren und sich zu Ein Schritt nach Gomorrha, nicht nur zum Erzählband als Ganzes äußern, berücksichtigt, z. B. Dinah Dodds, Leena Eilittä, Ritta Jo Horsley, Kirsten Krick-Aigner. Grüße --
LG -- Benutzerin:Reisen8 • Benutzerin Diskussion:Reisen8 • Wikiliebe?! 08:20, 15. Mär. 2026 (CET)