Wilsberg: Mogelpackung

Folge der Krimireihe Wilsberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Mogelpackung ist die 89. Folge der Fernsehfilmreihe Wilsberg. Die Folge ist seit dem 29. März 2026 in der ZDFmediathek verfügbar und wurde am 4. April 2026 im ZDF erstausgestrahlt.[1]

TitelMogelpackung
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge89 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 89 der Reihe Wilsberg
Titel Mogelpackung
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 89 Minuten
Produktions­unternehmen Warner Bros. ITVP
im Auftrag des ZDF
Regie Bettina Braun
Drehbuch Jürgen Kehrer,
Emily Reimer
Musik Matthias Weber
Kamera Felix Beßner
Schnitt Jörg Kroschel
Premiere 4. Apr. 2026 auf ZDF
Besetzung
Episodenliste
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Handlung

Das Mietshaus, in dem Overbeck wohnt, wurde vor kurzem an eine Immobilienfirma verkauft. Er und die anderen Bewohner fürchten im Anschluss an die Sanierungsarbeiten eine deutliche Mietsteigerung. Der Großneffe der verstorbenen Eigentümerin Feldkamp pocht indes darauf, Alleinerbe des Hauses zu sein, und engagiert Georg Wilsberg, einem möglichen Betrug nachzugehen. Als sich Georg zur Wohnung der früheren Eigentümerin Zutritt verschafft, findet er den erschlagenen Rafael Jähnig, Chef des durch die Immobilienfirma eingesetzten Entrümpelungsunternehmens. Der anfängliche Verdacht gegen den Großneffen lässt sich nicht erhärten.

Tessa Tilker war am Vorabend des Mordes mit ihrem wiedergetroffenen Studienfreund Julius Steinbrink zum Essen verabredet, der sie nach einem Telefonat aber plötzlich zurückließ und später nicht mehr zu erreichen ist, sodass sie sich sorgt. Mittlerweile findet Georg heraus, dass Steinbrink als Notar an dem Hausverkauf beteiligt und Jähnig der Verkäufer war. Als Georg und Tessa zu ihm fahren, finden sie nur eine durchwühlte Wohnung vor und die Schwester von Jähnig, die mit ein paar Schlägertypen ebenfalls nach dem Verschwundenen sucht. Der verängstigte Steinbrink taucht abends unerwartet bei Tessa auf und erzählt, dass die Jähnigs ihn immer wieder in kriminelle Geschäfte verwickeln wollte, mit Jähnigs Tod habe er nichts zu tun.

Am nächsten Tag wird Steinbrink entführt, Tessa soll Geld aus seinem Tresor als Lösegeld übergeben. Georg hilft ihr und findet im Tresor auch das Testament der Eigentümerin. Bei der Geldübergabe gelingt es Overbeck, die Jähnigs zu verhaften und Steinbrink zu befreien. Es stellt sich heraus, dass Steinbrink in die Verkaufsgeschäfte verwickelt war, einen Kaufvertrag zwischen Feldkamp und Jähnig fingierte, sodass dieser später legal weiterverkaufen konnte, wobei ein Teil des Geldes erst nach Entmietung des Hauses fließen sollte. Durch die neue Aussage der Hausbewohnerin Becker, die Steinbrink zur Tatzeit gesehen haben will, wird er zum Hauptverdächtigen.

Georg wundert sich über die neue Zeugenaussage. Er sucht die Frau auf und verdächtigt die langjährige Mieterin, den verhassten Jähnig erschlagen zu haben, nachdem Steinbrink gegangen war. Sie vergiftet Georgs Tee, doch als er diesen dem eintreffenden Overbeck anbietet, schlägt sie ihm die Tasse aus der Hand. Sie gesteht die Tat und wird von Overbeck verhaftet. Da Frau Feldkamp das Haus im Testament dem Tierheim vermacht hat, dessen Förderverein die Chefin der Immobilienfirma vorsitzt – was bei fortgesetzter Entmietung einen Imageschaden bedeuten würde – gelingt es Georg, die besten Konditionen für die Mieter auszuhandeln.

Produktion

Die Dreharbeiten fanden in der Zeit vom 10. Oktober 2024 bis zum 12. November 2024 in Köln, Münster und Umgebung in Nordrhein-Westfalen statt.[2]

Der Running Gag Bielefeld findet sich in der 27. Minute, in der Isabel Wolfangel in der Mitteilung der Ergebnisse der Spurensicherung sagt, dass das Opfer Rafael Jähnig aus Bielefeld komme.

Rezeption

Kritiken

Die Redaktion der TV Spielfilm zeigt den Daumen nach oben. Sie schreibt, der Film profitiere „sehr von dem Charme seiner herzigen Charaktere“.[3]

Tilmann P. Gangloff vergibt bei seiner Besprechung auf tittelbach.tv dreieinhalb von sechs möglichen Sternen.[4]

Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de fünf von zehn Sternen. Das Aufgreifen eines beliebten gesellschaftlichen Themas funktioniere, mehr als Durchschnitt sei der Krimi allerdings nicht, vieles sei wieder einmal sehr konstruiert.[5]

Einschaltquote

Bei ihrer Erstausstrahlung am 4. April 2026 sahen 5,68 Millionen Zuschauer die Episode, was einen Marktanteil von 29,2 % für den Sender bedeutete. Dies war der Spitzenplatz an diesem Samstag.[6]

Einzelnachweise

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