Winfried Hartmann

deutscher Politiker, MdL From Wikipedia, the free encyclopedia

Winfried Hartmann (* 8. Mai 1936 in Arnsberg, Westfalen; † 25. Januar 2026 in Meppen, Niedersachsen[1]) war ein deutscher Politiker (CDU).

Leben

Hartmann besuchte das Gymnasium Laurentianum Arnsberg und weitere humanistische Gymnasien in Recklinghausen und Münster. Er legte im Jahr 1956 seine Abiturprüfung ab. Im Anschluss begann er sein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Münster und Freiburg. Sein Referendarexamen legte er im Jahr 1960 in Hamm ab. Daran schloss sich seine Referendarzeit in Warendorf, Münster, Berlin, Den Haag und Hamm an. Im Jahr 1965 legte er seine Assessorenprüfung in Düsseldorf ab und wurde im Anschluss Assistent am Institut für Kommunalwissenschaften der Universität Münster bei Hans Julius Wolff. Später wurde er Regierungsassessor bei der Bezirksregierung Münster, beim Kreis Borken sowie im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. In den Jahren 1967 bis 1974 war er als Kreisdirektor allgemeiner Vertreter des Oberkreisdirektors des Landkreises Meppen; zuletzt war er als Kreisverwaltungsdirektor tätig. Von 2001 bis 2024 war Hartmann als Rechtsanwalt in Meppen zugelassen.

Hartmann wurde bereits 1953 Mitglied der Jungen Union und wurde 1969 Mitglied der CDU. Er war Vorsitzender es CDU-Stadtverbandes Meppen. Ferner war er Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen des Deutschen Bibliotheksverbandes und Vorsitzender des Bibliotheksverbundes „Meppener Modell“.

Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindungen K.St.V. Ravensberg Münster und K.St.V. Brisgovia Freiburg im KV.

Öffentliche Ämter

Hartmann war von der 8. bis zur 10. Wahlperiode (1974 bis 1986) für den Wahlkreis Meppen Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Hier war er Mitglied des Ausschusses für Rechts- und Verfassungsfragen, des Ausschusses für öffentliches Dienstrecht und des Wahlprüfungsausschusses; von 1978 bis 1986 war er der Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses. Von 1983 bis 1985 war er zudem Vorsitzender eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Thema Sondermüllbeseitigung, der sich insbesondere mit der Sonderabfalldeponie Münchehagen befasste.

Quelle

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 141.

Einzelnachweise

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