Winfried Radeke
deutscher Komponist, Kirchenmusiker und Regisseur
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Winfried Radeke (* 30. November 1940 in Berlin) ist ein deutscher Komponist, Kirchenmusiker, Dirigent und Regisseur.
Radeke gründete 1977 die Neuköllner Oper in Berlin, an der er bis 2007 als Künstlerischer Leiter und Direktoriumsmitglied wirkte. Er schuf als Komponist vornehmlich Theater- und Chormusik. Langjährig leitete er ab 1977 darüber hinaus auch das Collegium Musicum der (West-)Berliner Universitäten.
Werke
- Bühnenwerke
- Die Vögel (Aristophanes), Krabat (Preußler), Die Nacht des Cherub[1] (Heinrich von Kleist), Bracke (Klabund), Hautkopf (Tanzoper)
- Umfangreiche Bearbeitungen
- Die Gans von Kairo (Mozart), Amphitryon (Franz Doelle), Die Bettleroper (Pepusch), The Sound of Music (Richard Rodgers), Così fan tutte (Mozart), Die Geisterinsel (Johann Friedrich Reichardt), Macbeth (Verdi)
- Kinderopern
- Hexe Hillary geht in die Oper (Peter Lund), Hexe Hillary und der beleidigte Kontrabass, Der Frosch muss weg, Arme Ritter, Pechvogel und Glückskind
- Weitere Werke
- Eine Sinfonie für Chor und großes Orchester
- Eine Messe (2000)
- Ein Requiem
- Drei Oratorien
- Kinderliederbuch mit CD: Paula heißt meine Ente (2000)
- Regie und/oder Musikalische Leitung
- Der Kaiser von Atlantis (Viktor Ullmann), Molière – Der eingebildet Kranke mit Originalmusik von Charpentier und Lully, Die falschen Fuffziger (Pigor/Radeke)
- Regiearbeiten am Opernhaus Halle 1990, 1992, 1999
Auszeichnungen
- 1995: Deutscher Kritikerpreis
- 1997: B.Z.-Kulturpreis
- 1998: Kritikerpreis der Berliner Zeitung
- 2008: Bundesverdienstkreuz am Bande
Weblinks
- Werke von und über Winfried Radeke im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Homepage von Winfried Radeke ( vom 4. Oktober 2016 im Internet Archive)
- Porträt anlässlich des 80. Geburtstags von Gunda Bartels im Tagesspiegel vom 30. November 2020