Wolthausen
Ortsteil von Winsen (Aller)
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Wolthausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Winsen (Aller) im niedersächsischen Landkreis Celle, der an der Örtze liegt und früher von diesem Fluss entscheidend geprägt wurde.
Wolthausen Gemeinde Winsen (Aller) | |
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| Koordinaten: | 52° 42′ N, 9° 59′ O |
| Höhe: | 39 m |
| Eingemeindung: | 1. Februar 1971 |
| Postleitzahl: | 29308 |
| Vorwahl: | 05143 |


Geschichte
Vom 16. Jahrhundert bis 1960 trieb hier die Örtze das Wasserrad einer Getreidemühle an. Heute wird eine Turbine mit Generator zur Stromerzeugung angetrieben. Eine Fischtreppe, die dieses Wehr umgeht, mit acht Stufen, rund 1 m breit und etwa 24 m lang, geeignet auch für wirbellose Kriechtiere, wurde im August 2012 fertiggestellt.
Zur Regulierung des Örtzewassers, zwecks Verhinderung der Überschwemmung von Wiesen und Weiden, wurde 1872 südlich von Wolthusen ein Wehr von insgesamt 4,88 m Weite errichtet. Ein Umflutkanal mit einer Länge von 2160 m überbrückt eine Flusslänge von rund 6500 m. Die von der Regulierung betroffene Fläche umfasst rund 108 ha. Zwei Kanalbrücken erschlossen die hinter dem Kanal liegenden Wiesen und Weiden. Von 1896 bis 1974 bestand die Freie Örtze-Kanal-Genossenschaftin Wolthausen. 1963 wurde beschlossen, die Bewässerung einzustellen. Das Wehr wurde 1964 instand gesetzt.
Der Ort wird von der Bundesstraße 3 durchquert.
Am 1. Februar 1971 wurde Wolthausen in die Gemeinde Winsen (Aller) eingegliedert.[1]
Politik
Ortsrat
Die Ortschaft Wolthausen hat einen gemeinsamen Ortsrat mit dem Nachbarort Stedden, der aus sieben Mitgliedern besteht.
Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:[2]
Ortsrat 2021 Insgesamt 7 Sitze
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Ortsbürgermeister
Der Ortsbürgermeister ist Christian Peters (CDU).
Baudenkmäler
- Hofanlage An der Örtze 5 mit Haupthaus von 1838 in Fachwerk, Scheune als altes Vierständer-Hallenhaus von 1748 und Stall von 1893
- Hofanlage Wittbeck 2 vom 19. Jahrhundert in Fachwerk
- Ehemalige Schule Wolthausen von 1851 in Fachwerk
- Wassermühle Wolthausen als Getreidemühle aus dem 16. Jh. und gegenüber als ehemalige Sägemühle aus dem 18. Jh.