Wüstenweiler
Ortsteil der Stadt Feuchtwangen
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Wüstenweiler ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Wüstenweiler liegt in der Gemarkung Heilbronn.[3]
Wüstenweiler Stadt Feuchtwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 11′ N, 10° 21′ O |
| Höhe: | 461 m ü. NHN |
| Einwohner: | 18 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91555 |
| Vorwahl: | 09852 |
Geografie
Durch den Weiler fließt der Wüstenbach, der mit dem Aichabach zum Schönbach zusammenfließt, einem linken Zufluss der Sulzach. Im Südwesten erhebt sich der Lindenberg, im Osten der Tränkbuck. Im Nordwesten liegt das Waldgebiet Hölle, 0,5 km südlich liegt das Waldgebiet Rabennest. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Feuchtwangen (1 km westlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde am 22. Februar 1366 in einer Urkunde des Feuchtwanger Stifts erstmals namentlich erwähnt.[5]
Wüstenweiler lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 3 Anwesen (1 Mahlmühle, 1 Halbhof, 1 Gütlein) und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.[6][7] Von 1797 bis 1808 gehörte der Ort zum Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.[8]
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Wüstenweiler dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Heilbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Wüstenweiler am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.[19]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Wüstenweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 493 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Wustenweyler. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 388 (Digitalisat).
- Anton Steichele (Hrsg.): Das Bisthum Augsburg historisch und statistisch beschrieben. Band 3. Schmiedsche Verlagsbuchhandlung, Augsburg 1872, OCLC 935210351, S. 377 (Digitalisat).
Weblinks
- Wüstenweiler. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 1. August 2023.
- Wüstenweiler in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Wüstenweiler in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2019.
- Wüstenweiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.