Xue Long 2

Chinesisches Eisbrecher-Forschungsschiff From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Xue Long 2 (chinesisch 雪龍2, Pinyin Xuě Lóng 2, englisch Snow Dragon 2) ist ein Eisbrecher-Forschungsschiff des Chinesischen Polarforschungszentrums. Er ergänzt die Xue Long, Chinas ersten Eisbrecher.[3]

Schnelle Fakten Schiffsdaten, Schiffsmaße und Besatzung ...
Xuě Lóng 2
Schiffsdaten
Flagge China Volksrepublik Volksrepublik China
Schiffstyp Eisbrecher, Forschungsschiff
Rufzeichen BSIA9
Heimathafen Shanghai, China
Eigner Chinesisches Polarforschungszentrum
Bauwerft Jiangnan Shipyard, China Volksrepublik Volksrepublik China
Stapellauf 10. September 2018[1]
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 122,5[2] m (Lüa)
118,5 m (Lpp)
Breite 22,3 m
Seitenhöhe 11,8 m
Tiefgang (max.) 7,85 m
Verdrängung 14.300 Tonnen[2]
Vermessung 12.769 BRZ / 3.830 NRZ
 
Besatzung 90
Maschinenanlage
Maschine Dieselelektrischer Antrieb
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat 15.000 kW (20.394 PS)
Höchst­geschwindigkeit 15 kn (28 km/h)
Energie­versorgung 2 × Wärtsilä 16V32
2 × Wärtsilä 12V32
Propeller 2 × ABB-Propellergondel
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 4.950 tdw
Ausstattung
Infrastruktur

Hubschrauberlandeplatz

Sonstiges
Klassifizierungen China Classification Society
Registrier­nummern IMO-Nummer: 9829241
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Geschichte

Der 5-Millionen-Euro-Designvertrag für Chinas erstes im Inland gebautes Polarforschungschiff wurde 2012 mit dem finnischen Ingenieurbüro Aker Arctic unterzeichnet, der Bau durch die chinesische Werft Jiangnan Shipyard begann jedoch erst im Dezember 2016.[3][2][4] Am 11. Juli 2019 wurde das Schiff in Dienst gestellt.[5] Die Xue Long 2 dient als Versorgungsschiff für Chinas Forschungseinrichtungen in der Arktis und Antarktis.[2] Das Schiff, das Eis mit einer Dicke von bis zu 1,5 Metern brechen kann[2], war auch an der MOSAiC-Expedition beteiligt.[6]

Am 1. November 2025 startete China seine 42. Antarktis-Expedition. Unterstüttz wird die Expedition von dem Eisbrecher Xue Long. Die Expedition wird voraussichtlich nach Abschluss der Aufgaben im Mai 2026 nach China zurückkehren.[7][8]

Einzelnachweise

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