Yan Jiankui

chinesische Sprinterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Yan Jiankui (chinesisch 严剑葵; * 19. März 1976 in Cangwu) ist eine ehemalige chinesische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Sie siegte zwei Mal bei den Asienspielen und wurde dreimal Asienmeisterin über 100 und 200 Meter sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel und zählt damit zu den erfolgreichsten Sprinterinnen ihres Landes.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Yan Jiankui
Nation China Volksrepublik Volksrepublik China
Geburtstag 19. März 1976 (50 Jahre)
Geburtsort Cangwu, China
Größe 164 cm
Gewicht 55 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Status zurückgetreten
Karriereende 2005
Medaillenspiegel
Asienspiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Asienmeisterschaften 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Ostasienspiele 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
World University Games 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Asienmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Logo der Asian Games
 Asienspiele
Gold Bangkok 1998 4 × 100 m
Bronze Bangkok 1998 200 m
Gold Busan 2002 4 × 100 m
Asienmeisterschaften
Gold Fukuoka 1998 100 m
Gold Fukuoka 1998 200 m
Bronze Jakarta 2000 4 × 100 m
Gold Colombo 2002 4 × 100 m
Bronze Colombo 2002 200 m
Logo der Ostasienspiele
 Ostasienspiele
Gold Busan 1997 200 m
Gold Busan 1997 4 × 100 m
Gold Osaka 2001 4 × 400 m
Silber Osaka 2001 200 m
Logo der FISU
 World University Games
Gold Peking 2001 4 × 100 m
Juniorenasienmeisterschaften
Gold Jakarta 1994 4 × 100 m
Bronze Jakarta 1994 200 m
letzte Änderung: 24. November 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Yan Jiankui vermutlich im Jahr 1994, als sie bei den Juniorenasienmeisterschaften in Jakarta in 23,84 s die Bronzemedaille im 200-Meter-Lauf gewann und mit der chinesischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 44,75 s siegte. 1996 nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Atlanta teil und schied dort mit 23,30 s im Viertelfinale über 200 Meter aus und kam im 100-Meter-Lauf mit 11,46 s nicht über die Vorrunde hinaus. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Paris mit 24,18 s im Halbfinale über 200 Meter aus und im Mai siegte sie in 23,44 s bei den Ostasienspielen in Busan über 200 Meter sowie in 45,05 s auch im Staffelbewerb. Daraufhin schied sie bei den Weltmeisterschaften in Athen mit 22,97 s im Viertelfinale über 200 Meter aus und belegte mit der Staffel in 43,32 s im Finale den achten Platz. 1998 siegte sie bei den Asienmeisterschaften in Fukuoka in 11,39 s über 100 Meter sowie in 23,00 s auch im 200-Meter-Lauf. Anschließend belegte sie beim IAAF World Cup in Johannesburg in 11,47 s und 23,19 s jeweils den achten Platz über 100 und 200 Meter und wurde auch mit der asiatischen Auswahlstaffel über 4-mal 100 Meter in 47,12 s Achte. Im Dezember gewann sie bei den Asienspielen in Bangkok in 23,15 s die Bronzemedaille über 200 Meter hinter der Sri-Lankerin Damayanthi Dharsha und ihrer Landsfrau Li Xuemei. Zudem siegte sie dort im Staffelbewerb in 43,36 s gemeinsam mit Liang Yi, Li Yali und Li Xuemei.

2000 belegte sie bei den Asienmeisterschaften in Jakarta in 23,64 s den vierten Platz über 200 Meter und gewann mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 44,80 s gemeinsam mit Su Yiping, Chen Yuxiang und Chen Yueqin die Bronzemedaille hinter den Teams aus Sri Lanka und Indien. Im Jahr darauf gewann sie bei den Ostasienspielen in Osaka in 23,39 s die Silbermedaille über 200 Meter hinter ihrer Landsfrau Liu Xiaomei und siegte mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:30,51 min. Anschließend belegte sie bei der Sommer-Universiade in Peking in 23,99 s den achten Platz über 200 Meter und siegte im Staffelbewerb in 43,72 s. 2002 gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Colombo in 23,85 s die Bronzemedaille über 200 Meter hinter der Sri-Lankerin Susanthika Jayasinghe und Lyubov Perepelova aus Usbekistan und siegte mit der Staffel in 43,94 s gemeinsam mit Ni Xiaoli, Huang Mei und Qin Wangping. Anschließend wurde sie mit der Staffel beim IAAF World Cup in Madrid in 43,82 s Fünfte. Im Oktober schied sie bei den Asienspielen in Busan mit 23,96 s in der Vorrunde über 200 Meter aus und siegte im Staffelbewerb in 43,84 s gemeinsam mit Zeng Xiujun, Huang Mei und Qin Wangping. 2005 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 29 Jahren.

1996 wurde Yan chinesische Meisterin im 100-Meter-Lauf sowie 1996 und 1998 über 200 Meter.

Persönliche Bestleistungen

  • 100 Meter: 11,22 s (+1,4 m/s), 6. Juni 1998 in Peking
    • 60 Meter (Halle): 7,37 s, 24. Februar 1996 in Peking
  • 200 Meter: 22,85 s (0,0 m/s), 26. April 1998 in Shijiazhuang
    • 200 Meter (Halle): 23,73 s, 7. März 1997 in Paris
  • 400 Meter: 52,44 s, 18. November 2001 in Guangzhou

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