Zeitzenhof

Gemeindeteil der Gemeinde Reckendorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Zeitzenhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Reckendorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Zeitzenhof liegt in der Gemarkung Laimbach.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Reckendorf ...
Zeitzenhof
Gemeinde Reckendorf
Koordinaten: 50° 2′ N, 10° 51′ O
Höhe: 255 m ü. NHN
Einwohner: 8 (1. Jan. 2025)[1]
Postleitzahl: 96182
Vorwahl: 09544
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Geografie

Die Einöde liegt am Röthengraben, der unmittelbar westlich als linker Zufluss in die Baunach mündet. Unmittelbar westlich verläuft die Bahnstrecke Breitengüßbach–Maroldsweisach entlang der Baunach. Im Osten liegt der Daschendorfer Forst. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Untermanndorf (0,7 km nordwestlich) bzw. nach Reckendorf (1,6 km südlich).[4]

Geschichte

Zeitzenhof wurde im Jahre 1349 erstmals urkundlich erwähnt, als die Äbtissin Elisabeth vom Bamberger Kloster Theodor am Kaulberg gegen Eckehardt von Schöffstal klagte, weil dieser sich an ihrem „Holz“ bedient hatte und den Klosterfrauen dadurch beträchtlicher Schaden zugefügt wurde.[5]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Zeitzenhof aus einem Anwesen. Der Gutshof unterstand keinem Hochgericht, er war centfrei. Das Rittergut Reckendorf der Freiherren von Greiffenclau war Grundherr.[6]

Im Jahre 1802 kam Zeitzenhof an das Kurfürstentum Bayern, 1810 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Zweiten Gemeindeedikts (1818) wurde Zeitzenhof der Ruralgemeinde Laimbach zugewiesen. Ein Anwesen unterstand bis 1848 dem Patrimonialgericht Gereuth.[7] Am 1. Juli 1971 wurde die Zeitzenhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Reckendorf eingemeindet.[8]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001852001861001871001885001900001925001950001961001970001987002025
Einwohner 11789108767776 *8
Häuser[9] 222211111
Quelle [7][7][7][10][11][12][13][14][15][16][17][18][1]
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Religion

Zeitzenhof ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Heilige Dreifaltigkeit (Rentweinsdorf) gepfarrt.[6][16]

Literatur

Fußnoten

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