Zensweg
Ortschaft im Bezirk Sankt Veit an der Glan
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Zensweg ist eine Ortschaft in der Gemeinde Frauenstein im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 202 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
| Zensweg (Siedlung) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Frauenstein (KG Obermühlbach) | |
| Koordinaten | 46° 46′ 46″ N, 14° 21′ 29″ O | |
| Höhe | 580 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 202 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 82 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01567 | |
Zensweg | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Lage


Zensweg liegt im St. Veiter Hügelland, unmittelbar nördlich der Stadt St. Veit an der Glan, im Süden der Gemeinde Frauenstein und der Katastralgemeinde Obermühlbach. Jeweils etwa ½ km entfernt vom alten Ortskern liegen drei große Höfe: im Norden der Goderhof (oder Gader; Goderweg Nr. 1 und 2), im Nordwesten der Raderbauer (Marienweg 1; in der ÖK50 fälschlich als Kleeweiß bezeichnet) und im Südwesten der Doppelsbichler (Doppelsbichlerweg 1). Am Nordostrand der Ortschaft steht die Fundervilla (Kraiger-See-Straße 6). Ansonsten gibt es nur wenige Vulgonamen (Franzhof: Frauensteiner Straße 3; Hanslwirt: Kraiger-See-Straße 3; Adam: Kraiger-See-Straße 11; Tischlerkeusche: Obermühlbacher Straße 12); der Ort besteht vorwiegend aus Einfamilienhaussiedlungen.[2]
Geschichte
Östlich der heutigen Sonnenrainsiedlung wurden 1971 bei Grabungsarbeiten Kupfergusskuchen entdeckt, die vermutlich aus der Urnenfelderzeit stammen.[3]
Bei Gründung der Ortsgemeinden 1850 kam Zensweg an die Gemeinde Obermühlbach. Seit der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 gehört der Ort zur Gemeinde Frauenstein.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 11 Häuser, 85 Einwohner[4]
- 1880: 11 Häuser, 105 Einwohner[5]
- 1890: 12 Häuser, 98 Einwohner[6]
- 1900: 12 Häuser, 103 Einwohner[7]
- 1910: 11 Häuser, 118 Einwohner[8]
- 1923: 11 Häuser, 92 Einwohner[9]
- 1934: 104 Einwohner[10]
- 1961: 12 Häuser, 70 Einwohner[11]
- 2001: 60 Gebäude (davon 58 mit Hauptwohnsitz) mit 69 Wohnungen; 210 Einwohner und 23 Nebenwohnsitzfälle; 67 Haushalte; 4 Arbeitsstätten, 10 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[12]
- 2011: 68 Gebäude, 197 Einwohner, 74 Haushalte, 13 Arbeitsstätten[13]
- 2021: 82 Gebäude, 203 Einwohner, 81 Haushalte, 19 Arbeitsstätten[14]
