Zervreila
Besiedlung
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| Zervreila | ||
|---|---|---|
| Staat: | ||
| Kanton: | ||
| Region: | Surselva | |
| Kreis: | Lumnezia/Lugnez | |
| Politische Gemeinde: | Vals GR | |
| Koordinaten: | 727172 / 158501 | |
| Höhe: | 1780 m ü. M. | |
| Karte | ||
Zervreila (auch Zerfreila, Zafreila) war eine Siedlung in der Gemeinde Vals im Schweizer Kanton Graubünden. Sie lag auf einer Höhe von 1780 m ü. M.[1]
Dokumentiert ist eine Dauerbesiedlung zwischen dem 14. Jahrhundert und dem 18. Jahrhundert. Seither fanden noch Alpbestossungen statt.[2] Im Spätmittelalter und in der älteren Neuzeit bildete Zervreila mit Leis eine der vier Nachbarschaften der Gerichtsgemeinde Vals. Die Kapelle St. Bartholomäus wurde vor 1640 errichtet.
1957 versank Zervreila mit den beiden Weilern Unterboden (Under Boda) und Oberboden (Ober Boda) in den Fluten des aufgestauten Zervreilasees.
Literatur
Jürg Simonett: Zervreila. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Belletristik:
- Josef Jörger: Der hellig Garta. Chur 1920 (schildert den Untergang des Bergdorfs).
