Zirknitz (Möll)

Fließgewässer in der Goldberggruppe in Kärnten, Nebenfluss der Möll From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Zirknitz oder der Zirknitzbach[2] ist ein linker Seitenfluss der Möll.

Schnelle Fakten
Zirknitz
Zirknitzbach
Zirknitzbach in Döllach

Zirknitzbach in Döllach

Daten
Lage Bezirk Spittal, Kärnten, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Möll Drau Donau Schwarzes Meer
Quelle Westlich des Altecks, Goldberggruppe (Große Zirknitz)
Mündung Bei Döllach in die Möll
46° 58′ 9″ N, 12° 53′ 38″ O

Einzugsgebiet 40,2 km²[1]
Linke Nebenflüsse Kleine Zirknitz
Rechte Nebenflüsse Große Zirknitz
Durchflossene Seen Kegelesee
Durchflossene Stauseen Großsee, Brettsee
Gemeinden Großkirchheim
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Die Zirknitz und das Zirknitztal liegen in der Goldberggruppe südlich des Alpenhauptkammes auf dem Gebiet der Gemeinde Großkirchheim. Ihre Quellflüsse sind die Große Zirknitz und die Kleine Zirknitz.

Großes Zirknitztal bei etwa 2000 m.

Die Große Zirknitz entspringt westlich des Altecks im Großen Zirknitztal. Die Kleine Zirknitz entspringt südlich des Altecks im Kleinen Zirknitztal.

Blick vom Panoramaweg unter dem Eckkopf ins Große Zirknitztal

Das Einzugsgebiet beträgt 40,2 km², woran die Große Zirknitz einen Anteil von 16,2 km² und die Kleine Zirknitz einen Anteil von 13,4 km² haben.[1]

Die höchsten Gipfel im Zirknitztal sind Roter Mann (3095 m ü. A.), Sandkopf (3090 m ü. A.) und Goldbergspitze (3073 m ü. A.).

Wirtschaft

Ochsnerhütte im Kleinen Zirknitztal

Im Tal leben nur wenige Leute (der Großkirchheimer Ortsteil Zirknitz zählte 2025 32 Einwohner[3]) und es wird landwirtschaftlich und touristisch nicht sehr intensiv genutzt. Die Gewässer sind jedoch in die Kraftwerksgruppe Fragant eingebunden. Insbesondere der Großsee wurde hierfür künstlich vergrößert. Bis ins 19. Jahrhundert wurde Gold abgebaut, wovon heute der Zahltisch auf 2114 m ü. A. zeugt, an dem die Knappen entlohnt wurden.[4][5]

Nachbartäler

Belege

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