Zmuln

Ortschaft im Bezirk Sankt Veit an der Glan From Wikipedia, the free encyclopedia

Zmuln ist eine Ortschaft in der Gemeinde Liebenfels im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat 22 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]). Sie liegt auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Hardegg.

Schnelle Fakten Zmuln (Zerstreute Häuser) Ortschaft ...
Zmuln (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Zmuln (Österreich)
Zmuln (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Liebenfels  (KG Hardegg)
Koordinaten 46° 42′ 10″ N, 14° 14′ 40″ Of1
Höhe 640 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 22 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 7 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01488
Bild
Zmuln, Haus Nr. 2 und 3
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
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22

Lage

Zmulner See

Die Ortschaft liegt im äußersten Südwesten des Bezirks St. Veit an der Glan, nahe an der Grenze zu den Gemeinden Klagenfurt am Wörthersee im Süden und Glanegg im Westen. Sie umfasst den Bereich um den Hof Zmuln (Haus Nr. 2 und 3) westlich des Zmulner Sees, sowie verstreut nach Westen hin die Höfe Oberer Reidler (Haus Nr. 4), Wasserleiter (Haus Nr. 5 und 7), Schottstaller (Haus Nr. 6) und ganz im Westen Haus Nr. 8. Die Höfe Felfernigg (südlich von Nr. 6) und Doppelsteiner (westlich des Zmulnbergs) sind abgekommen.

Geschichte

Der Ortsname Zmuln leitet sich vom slowenischen smolna ab, das pechige Gegend bedeutet und wohl von Föhrenbeständen herrührt.[2]

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte der Ort als Teil der Steuergemeinde Hardegg zum Steuerbezirk Hardegg. Bei Gründung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kam Zmuln an die Gemeinde Hardegg. 1958 kam der Ort an die Gemeinde Liebenfels, die damals durch die Fusion der Gemeinden Liemberg, Hardegg und Pulst entstand.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 9 Häuser, 45 Einwohner[3]
  • 1880: 9 Häuser, 58 Einwohner[4]
  • 1890: 9 Häuser, 52 Einwohner[5]
  • 1900: 8 Häuser, 34 Einwohner[6]
  • 1910: 6 Häuser, 39 Einwohner[7]
  • 1923: 7 Häuser, 34 Einwohner[8]
  • 1934: 31 Einwohner[9]
  • 1961: 6 Häuser, 26 Einwohner[10]
  • 2001: 7 Gebäude (davon 4 mit Hauptwohnsitz) mit 17 Wohnungen; 15 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 5 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 2 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[11]
  • 2011: 7 Gebäude, 19 Einwohner, 6 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[12]
  • 2021: 7 Gebäude, 24 Einwohner, 9 Haushalte, 3 Arbeitsstätten[13]

Einzelnachweise

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