Zoe Mayer
deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdB
From Wikipedia, the free encyclopedia
Zoe Mayer (* 7. August 1995 in Karlsruhe[1]) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) und seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages. Zuvor war sie von 2014 bis 2021 Mitglied des Karlsruher Gemeinderates,[2] seit 2019 als Vorsitzende ihrer Fraktion.
Leben
Nach ihrem Abitur am Karlsruher Lessing-Gymnasium studierte Mayer Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo sie ihr Bachelor- und Masterstudium abschloss. Ab 2019 war sie am KIT Doktorandin im Bereich der energetischen Sanierung von Gebäuden. Sie wurde am 1. Februar 2023 zur Dr.-Ing. promoviert.[3][4]
Mayer lebt in Karlsruhe.
Politik
Mitgliedschaft bei den Grünen und Kommunalpolitik
Mayer trat 2010 mit 14 Jahren Bündnis 90/Die Grünen bei, um sich für Tierschutz einzusetzen,[5] und war von 2010 bis 2014 Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe. Bei den Kommunalwahlen 2014 wurde sie als jüngste Stadträtin in der Geschichte Karlsruhes gewählt.[6] Im Jahr 2019 wurde sie Vorsitzende ihrer Gemeinderatsfraktion.[7] Nach der Annahme ihres Bundestagsmandats trat sie 2021 als Stadträtin zurück.[8] Ihre politischen Schwerpunkte sind Tier- und Klimaschutzpolitik.[9][10]
Deutscher Bundestag
Mayer wurde bei der Bundestagswahl 2021 als Direktkandidatin der Grünen im Bundestagswahlkreis Karlsruhe-Stadt nominiert. Mit 30,0 Prozent der Erststimmen konnte sie den Wahlkreis erstmals für die Grünen gewinnen.[11][12][13] Sie war im 20. Deutschen Bundestag Schriftführerin und ordentliches Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft.
Im September 2024 wurde sie vom Kreisverband wieder als Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2025 aufgestellt[14] und errang erneut das Wahlkreismandat.
Im 21. Deutschen Bundestag ist Mayer in folgenden Gremien und Ausschüssen vertreten:[3]
- Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
- Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung