Zombie Invasion War

Fernsehfilm von Nick Lyon (2012) From Wikipedia, the free encyclopedia

Zombie Invasion War (Originaltitel Rise of the Zombies) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2012 von Nick Lyon nach einem Drehbuch von Keith Allan und Delondra Mesa. Der Film wurde von The Asylum produziert.

TitelZombie Invasion War
OriginaltitelRise of the Zombies
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Zombie Invasion War
Originaltitel Rise of the Zombies
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Nick Lyon
Drehbuch Keith Allan,
Delondra Mesa
Produktion David Michael Latt,
David Rimawi
Musik Chris Ridenhour
Kamera Alexander Yellen
Schnitt James Kondelik
Besetzung
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Handlung

Aufgrund eines Virus, dass sich über das Trink- und Abwasser in den Kanalisationen San Franciscos ausgebreitet hatte, kam es zu einem Zombie-Ausbruch. Auf Alcatraz Island entstand ein Zufluchtsort. Zu den Überlebenden gehört unter anderen Dr. Lynn Snyder. Diese erhält eines Tages eine Nachricht Doctor Arnold, einem Wissenschaftler, der an einem Heilmittel gegen das Virus arbeitet. Dr. Dan Halpern untersucht derweil Körperteile der Zombies um zu verstehen, wie diese funktionieren. Allerdings stocken seine Forschungsergebnisse, da er lediglich an toten Zombies forschen kann und er „lebende“ Zombies für seine Nachforschungen braucht. Seine Situation verschlechtert sich, als Captain Caspian veranlasst, alle Zombie-Leichen zu verbrennen.

Die vermeintlich sichere Insel wird eines Tages von Zombies überfallen, da diese mit der Flut auf die Insel gespült wurden. Die Invasion kann erfolgreich abgewehrt werden, allerdings forderte der Sieg viele Tote. Zwei der Inselbewohner werden zu allem Übel vom Virus infiziert, darunter Halperns Tochter Julie. Die Überlebenden haben nun Zweifel an der Sicherheit auf der Insel und setzen auf das Festland über. Lediglich Dr. Halpern bleibt auf der Insel zurück, um die beiden Infizierten zu untersuchen. Dabei wird er schließlich von seiner Tochter gebissen. Um zu vermeiden, selbst ein Zombie zu werden, tötet er sich und alle Anwesenden mit einer Granate.

Die Überlebenden auf dem Festland trennen sich, da alle verschiedene Ziele anstreben. Snyder will Dr. Arnold aufsuchen, da sie glaubt, dass dieser das Heilmittel bereits finalisiert hat. Währenddessen pocht Caspian darauf, Vorräte zu beschaffen und dann an einen Evakuierungspunkt zu gelangen. Im Verlauf ihrer Reise werden Caspian und einige aus der Gruppe infiziert und die Gruppe schrumpft. Der angestrebte Evakuierungspunkt entpuppt sich als unsicher und von Zombies überlaufen. Ashley, die mit der Gesamtsituation überfordert ist, begeht Suizid.

Die letzten Überlebenden der Gruppe sind Snyder, Kyle und Marshall. Zu dritt entdecken sie Dr. Arnolds Zufluchtsort. Diese befindet sich in der Kläranlage, wo der Ausbruch des Virus einst begann. Dr. Arnold enthüllt, dass er tatsächlich ein Heilmittel gefunden hat, dass er basierend auf Tierversuche schuf. Als die Fünf zu einem Hubschrauber auf dem Dach der Anlage fliehen, werden Kyle und Marshall angegriffen. Dr. Arnolds Impfstoff rettet ihnen allerdings das Leben. Die Gruppe entkommt aus der Stadt und Arnold bittet um ein Labor, um sein Heilmittel in großen Mengen herzustellen. Er zeigt sich optimistisch, dass alles möglich ist.

Hintergrund

Produktion

Gedreht wurde in Los Angeles und San Francisco.

Veröffentlichung

Im Juli 2012 wurde bekannt gegeben, dass der fertige Film im Oktober im Rahmen des Syfy-Programmblocks „31 Days of Halloween“ gezeigt werden würde.[2] Seine Fernsehpremiere fand am 27. Oktober 2012 auf dem Syfy-Channel statt und wurde von 1,28 Millionen Zuschauern gesehen.[3]

Rezeption

„Blut- und gedärmetriefender B-Movie-Schocker voller drastischer Verstümmelungen und anderer Grausamkeiten ohne jeden ironisierenden Filter.“

Die New York Daily News verglich den Film mit The Walking Dead und merkte an, dass er blutiger und grausamer sei und dass Zombie Invasion War im Vergleich dazu „Walking Dead wie Dora die Entdeckerin aussehen lässt“. Gelobt wurde außerdem die „hervorragende Besetzung“ und die „Dialoge sind zwar kein Shakespeare, aber sie passen zum Geist der Geschichte, zumindest bis die meisten von ihnen in zwei Hälften gehackt, lebendig gefressen oder Ähnliches werden.“[5] Mike Hale von der The New York Times meinte, der Film stehe „weitgehend in der altehrwürdigen Tradition des Horror-Genres mit ausgedehnten Verfolgungsjagden“ und The Walking Dead sei „im Vergleich dazu harmlos“. Der Film habe „glaubwürdige Actionsequenzen“ und das Drehbuch biete „kleine Momente des Witzes“.[6] James Luxford von The National bezeichnete den Film als „durch und durch einen B-Movie“ und ist der Meinung, dass „Handlung und Drehbuch werden nur die eingefleischtesten Zombie-Fans ansprechen.“[7]

Im Popcornmeter, der Zuschauerwertung auf Rotten Tomatoes, hat der Film bei mehr als 250 Abstimmungen eine Wertung von 17 %.[8] In der Internet Movie Database hat der Film bei knapp 3500 Stimmabgaben eine Wertung von 3,6 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: November 2025).[9]

Einzelnachweise

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