Zum Schellfischposten
Kneipe in Hamburg
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Zum Schellfischposten ist der Name einer in Hamburg-Altona gelegenen Kneipe, welche durch die Verwendung als Drehort von Serien und der Fernsehsendungen Inas Nacht überregional bekannt wurde.
Geschichte
Die Kneipe ist weit über 100 Jahre alt. Ihr Name geht auf die ehemalige Schellfischbahn zurück, deren Endpunkt in der Nähe des Fischmarkts Schellfischposten hieß[1] und von dort zum Bahnhof Altona führte[2]. Der heutige Schankraum ist der ehemalige Wartesaal für die Fahrgäste.[1][3] 1962 übernahm Georg „Schorsch“ Pohl die Kneipe. Dieser entwickelte die Idee, dass jeder Gast, der von großer Fahrt in den Schellfischposten mit einem Souvenir zurückkehrte, umsonst zechen durfte. Aus dieser Zeit sind noch viele Erinnerungsstücke im Schankraum erhalten und genießen heute Kultstatus.[4] Nach seinem Tod 1987 blieb die Kneipe in der Hand der Familie und ging in den Besitz von Ulla und Uwe Müller über.[4] Diese verpachteten den Betrieb zunächst an eine Mitarbeiterin, übernahmen dann jedoch selbst den Betrieb.[5]
Verwendung als Drehort
Der Schellfischposten diente unter anderem als Drehort für Krimiserien wie Großstadtrevier und Adelheid und ihre Mörder.[6]
Seit 2007 ist der Schellfischposten regelmäßiger Produktionsort der Fernsehsendung Inas Nacht. Moderatorin Ina Müller setzte gegenüber der damaligen Produktionsfirma die Altonaer Kneipe als Drehort durch, obwohl diese sie zunächst mit der Begründung, die Kneipe sei „zu klein“, abgelehnt hatte. Durch die Sendungsaufzeichnung steigerte sich die Bekanntheit der Kneipe, was auch dazu führte, dass viele Fans der Sendung die Kneipe zum Fotografieren aufsuchen, was den regulären Schankbetrieb stört. Als Reaktion darauf wurde das Fotografieren in der Kneipe untersagt.[5]