Zweierbeziehung

intensive soziale Beziehung von zwei Personen From Wikipedia, the free encyclopedia

Als Zweierbeziehung wird eine intensive soziale Beziehung zweier Personen bezeichnet.[1] In den Sozialwissenschaften wird hierfür auch die Bezeichnung Dyade bzw. dyadische Beziehung[2] verwendet.

Dieser Begriff beinhaltet nicht nur die Paarbeziehung, sondern auch die Elternteil-Kind-Beziehung.

Der Begriff Dyade wird auch häufig benutzt, um die Zweierbeziehung größerer sozialer Gruppen abzugrenzen, in die sie eingebettet ist (z. B. Familie).

Eine wichtige Datenerhebung zu Zweierbeziehungen in Deutschland ist Pairfam.[3][4][5][6]

Siehe auch

Literatur

  • T. Ledermann, J. G. Bodenmann, M. Eid: Methoden zur Analyse von Zusammenhängen bei dyadischen Daten und deren Anwendung in der Paarforschung. Unveröff. Diss., Universität Freiburg, 2007.
  • T. Ledermann, G. Bodenmann: Moderator- und Mediatoreffekte bei dyadischen Daten. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie. Band 37, Nr. 1, 2006, S. 27–40.
  • F. J. Neyer: Zum Umgang mit dyadischen Daten: neue Methoden für die Sozialpsychologie. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie. Band 29, 1998, S. 291–306.
  • C. Rohde-Dachser: Dyade als Illusion? Überlegungen zu einigen Strukturbedingungen der Zweierbeziehung am Beispiel von Partnerschaft und Psychoanalyse. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse. 1981.
Wiktionary: Zweierbeziehung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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