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Östliche Kettenviper

Art der Gattung Orientalische Vipern (Daboia) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Östliche Kettenviper (Daboia siamensis) gehört zu den Orientalischen Vipern (Daboia). Sie kommt in Thailand, Myanmar, Kambodscha, Südchina, Taiwan und Indonesien vor. Sie wurde ursprünglich als Unterart der Kettenviper angesehen, gilt seit 2007 jedoch als eigene Art.[1]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Östliche Kettenviper

Eine Östliche Kettenviper in Thailand

Systematik
ohne Rang: Toxicofera
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Vipern (Viperidae)
Unterfamilie: Echte Vipern (Viperinae)
Gattung: Orientalische Vipern (Daboia)
Art: Östliche Kettenviper
Wissenschaftlicher Name
Daboia siamensis
(Smith 1917)
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Aussehen

Die Schlange wird bis zu 1,60 Meter lang. Sie ist hellbraun und besitzt dunkelbraune Flecken. Größere Flecken haben einen Farbverlauf in einen schwarzen Rand, der wiederum weiß umrandet ist.[2]

Verbreitungsgebiet

Die Art kommt in Thailand, Myanmar, Kambodscha, Südchina, Taiwan und Indonesien vor. Sie wird von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft, jedoch der Populationstrend als abnehmend. In Thailand wird die Art für ihre Schlangenhaut gefangen. Zu den Schutzgebieten, in denen sie vorkommt, zählen der Popa Mountain National Park und das Minsontaung Wildlife Sanctuary in Myanmar.[3]

Lebensweise

Die Östliche Kettenviper ist ovovivipar (ei-lebendgebärend). Sie ernährt sich vor allem von Nagetieren. Daneben können auch Tiere wie Hauskatzen, Skorpione, Landkrabben und andere Gliederfüßer zu ihrer Beute werden.[3]

Gift

Bei einem Biss gibt die Schlange ca. 70 mg Gift ab, welches für einen Menschen tödlich ist.[2] Ein Biss der Schlange sollte unbedingt behandelt werden.[4] Das Gegengift ist dasselbe, das auch für die Kettenviper verwendet wird.[5]

Einzelnachweise

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