Ľubotín

Gemeinde in der Slowakei From Wikipedia, the free encyclopedia

Ľubotín (bis 1927 slowakisch „Lubotiňa“ oder „Lubotýn“; ungarisch Lubotény – bis 1907 Lubotin) ist eine Gemeinde im Nordosten der Slowakei mit 1308 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024), die zum Okres Stará Ľubovňa, einem Teil des Prešovský kraj gehört und zur traditionellen Landschaft Šariš gezählt wird.

Schnelle Fakten Wappen, Karte ...
Ľubotín
Wappen Karte
Ľubotín (Slowakei)
Ľubotín (Slowakei)
Ľubotín
Basisdaten
Staat: Slowakei Slowakei
Kraj: Prešovský kraj
Okres: Stará Ľubovňa
Region: Tatry
Fläche: 10,86 km²[1]
Einwohner: 1300 (31. Dez. 2025)[2]
Bevölkerungsdichte: 119,68 Einwohner je km²
Höhe: 492 m n.m.
Postleitzahl: 065 42
Telefonvorwahl: 0 52
Geographische Lage: 49° 16′ N, 20° 53′ O
Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022):
SL
Kód obce: 526878
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Gemeindeteile
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Ján Harčarik
Adresse: Obecný úrad Ľubotín
Na rovni 302/1
065 42 Ľubotín
Webpräsenz: www.lubotin.sk
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Geographie

Kirche in Ľubotín

Die Gemeinde befindet sich am Übergang vom westlich gelegenen Bergland Ľubovnianska vrchovina in die südlich gelegenen Leutschauer Berge und den östlich gelegenen Čergov. Der Ort selbst erstreckt sich im Tal des Baches Ľubotínka, der hinter dem Dorf in den Poprad mündet. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 492 m n.m. und ist 20 Kilometer von Stará Ľubovňa, 37 Kilometer von Bardejov sowie 44 Kilometer von Prešov entfernt.

Verwaltungstechnisch gliedert sich die Gemeinde in die Gemeindeteile Ľubotín und Podpílie (1969 eingemeindet, von der Gemeinde Plaveč ausgegliedert).

Geschichte

Der Ort wurde zum ersten Mal 1330 als Lubotin schriftlich erwähnt, der Bach war zu dieser Zeit schriftlich bekannt (z. B. 1287 Lubicyn). Das Dorf entwickelte sich auf der Stelle einer älteren Siedlung und gehörte zum Herrschaftsgebiet der Burg Kamenica. In einem Steuerverzeichnis von 1427 ist eine Steuer von 17 Porta fällig. 1600 hatte das Dorf 12 bewohnte Häuser, eine Mühle, eine Schule, eine Kirche sowie eine Pfarrei.

1828 sind 75 Häuser und 565 Einwohner verzeichnet. Neben Landwirtschaft und Viehzucht gab es im 19. Jahrhundert ein Salzlager sowie eine Anlegestelle für Flöße, nach 1918 gab es Sägen und Schmieden.

Bevölkerung

Weitere Informationen Jahr, Anzahl der Personen ...
Bevölkerungsstatistik (10-Jahreszeiträume)[3]
Jahr1995200520152025
Anzahl der Personen1296135713501300
Unterschied +4,70 % −0,51 % −3,70 %
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Weitere Informationen Jahr, Anzahl der Personen ...
Bevölkerungsstatistik
(2-Jahreszeitraum)[3]
Jahr20242025
Anzahl der Personen13081300
Unterschied−0,61 %
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Ergebnisse nach der Volkszählung 2001 (1319 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 92,87 % Slowaken
  • 5,91 % Roma
  • 0,91 % Russinen
  • 0,15 % Ukrainer
  • 0,15 % Tschechen

Nach Konfession:

  • 85,82 % römisch-katholisch
  • 11,60 % griechisch-katholisch
  • 0,76 % konfessionslos
  • 0,68 % orthodox
  • 0,45 % evangelisch
  • 0,45 % keine Angabe

Bauwerke

  • römisch-katholische Mariä-Namen-Kirche aus dem Jahr 1905

Einzelnachweise

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