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2. Fußball-Bundesliga 2019/20

46. Spielzeit der zweithöchsten deutschen Spielklasse im Männerfußball From Wikipedia, the free encyclopedia

Die 2. Bundesliga 2019/20 war die 46. Spielzeit der zweithöchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer. Sie wurde am 26. Juli 2019 mit dem Spiel der Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart und Hannover 96 eröffnet. Insgesamt werden 306 Liga- und vier Relegationsspiele absolviert.[1] Vom 23. Dezember 2019 bis zum 27. Januar 2020 wurde die Saison durch eine Winterpause unterbrochen.

Schnelle Fakten
2. Bundesliga 2019/20
MeisterArminia Bielefeld
AufsteigerArminia Bielefeld
VfB Stuttgart
Relegation ↑1. FC Heidenheim (0:0 und 2:2 gegen Werder Bremen)
Relegation ↓1. FC Nürnberg (2:0 und 1:3 gegen den FC Ingolstadt 04)
AbsteigerSV Wehen Wiesbaden
Dynamo Dresden
Mannschaften18
Spiele306 + 4 Relegationsspiele
 (davon 310 gespielt)
Tore846  2,73 pro Spiel)
Zuschauer4.582.378  14.782 pro Spiel)
TorschützenkönigFabian Klos (Arminia Bielefeld), 21 Tore
2. Bundesliga 2018/19
Bundesliga 2019/20
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Teilnehmende Vereine der 2. Bundesliga 2019/20

Zu einer weiteren Unterbrechung des Spielbetriebs kam es aufgrund der COVID-19-Pandemie nach dem 25. Spieltag (6. bis 9. März). Er wurde zum 16. und 17. Mai mit dem 26. Spieltag vor leeren Rängen wieder aufgenommen und endete mit dem 34. Spieltag am 28. Juni.

Veränderungen zur Vorsaison

Der 1. FC Nürnberg kehrte nach einem Jahr wieder in die 2. Liga zurück. Auch der VfB Stuttgart und Hannover 96 waren aus der Bundesliga abgestiegen. Kurioserweise erlebten der VfB und 96 bereits 2016 gemeinsam den Bundesliga-Abstieg und hatten ein Jahr später parallel den Wiederaufstieg geschafft. Das Trio ersetzte die Aufsteiger 1. FC Köln, SC Paderborn und 1. FC Union Berlin.

Auch die drei Drittliga-Aufsteiger waren allesamt Rückkehrer. Der VfL Osnabrück (zuletzt 2011), Karlsruher SC (zuletzt 2017) und der SV Wehen Wiesbaden (zuletzt 2009) ersetzten die abgestiegenen MSV Duisburg, 1. FC Magdeburg und FC Ingolstadt.

Saisonverlauf

Aufstiegskampf

Arminia Bielefeld befand sich ab dem 6. Spieltag auf dem Weg an die Tabellenspitze. Kurz vor Hinrundenschluss wurde diese dann erreicht und in der Folge nicht mehr verlassen. Bereits wenige Spieltage vor Schluss standen erst der direkte Aufstieg und im Anschluss die Zweitligameisterschaft fest. Um den zweiten und dritten Platz konkurrierten der Vorjahresabsteiger Stuttgart sowie der Hamburger SV, welche aber beide nie längere Siegesserien starten konnten und so immer weiter hinter Bielefeld zurückfielen. Einen Spieltag vor Saisonende war immer noch keine Entscheidung herbeigeführt, welche Mannschaft ebenfalls aufsteigen würde. Durch einen 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV zog der Vorjahresfünfte Heidenheim letztendlich auf den Relegationsplatz, während Stuttgart durch ein 6:0 in Nürnberg Platz 2 festigen konnte und Hamburg so lediglich eine Chance auf den 3. Rang blieb. Aus den Top 4 hatte darüber hinaus nur der VfB während der Saison seinen Cheftrainer entlassen. Am finalen Spieltag verlor zwar Heidenheim gegen Meister Bielefeld, Hamburg nutzte diese Chance jedoch nicht und musste sich gegen den SV Sandhausen mit 1:5 geschlagen geben. So hielt Heidenheim Rang 3 und trat gegen Werder Bremen in der Relegation an. Nach einem 0:0 in Bremen und einem 2:2 im Heimspiel verpasste Heidenheim aufgrund der Auswärtstorregel den Aufstieg.

Abstiegskampf

Der Aufsteiger Wehen Wiesbaden befand sich bereits ab dem 2. Spieltag im Abstiegskampf und konnte mit Ausnahme vom 20. Spieltag auch nie über den Relegationsplatz hinauskommen. Trotzdem war bis kurz vor Saisonschluss noch die Rettung möglich, ebenso wie beim Mitaufsteiger Karlsruhe. Rechnerisch konnten neben den beiden bis zuletzt auch noch St. Pauli, Osnabrück sowie der 1. FC Nürnberg in die 3. Liga absteigen; St. Pauli und Osnabrück retteten sich schließlich. Dies bedeutete am finalen Spieltag einen Vierkampf zwischen Nürnberg, Karlsruhe und Wehen sowie Dynamo Dresden, das am längsten den letzten Platz belegt hatte und sich nach 33 gespielten Partien nur noch höchstens auf den Relegationsrang schieben konnte. Dresden spielte gegen Osnabrück nur remis und war so als Tabellenletzter abgestiegen. Wehen spielte 5:3 gegen St. Pauli, musste aber ebenso absteigen, da Karlsruhe siegte und sich auf Platz 15 retten konnte. Nürnberg gewann ebenfalls nur einen Punkt und wäre auf einen Heimsieg des fränkischen Rivalen Greuther Fürth gegen den KSC angewiesen gewesen, um nicht um den Klassenerhalt spielen zu müssen. Somit stand der „Club“ am Saisonende auf Rang 16 und musste die Relegation gegen den Vorjahresabsteiger FC Ingolstadt 04 bestreiten. Nach einem 2:0-Sieg im Hinspiel unterlagen die Nürnberger im Rückspiel zwar mit 1:3, verblieben aber aufgrund der Auswärtstorregel in der 2. Bundesliga.

Statistiken

Tabellenführer
Tabellenletzter

Abschlusstabelle

Weitere Informationen Pl., Verein ...
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. PunkteAnm.
1. Arminia Bielefeld 34 18 14 2 065:300 +35 68 
2. VfB Stuttgart (A) 34 17 7 10 062:410 +21 58
3. 1. FC Heidenheim 34 15 10 9 045:360 +9 55( )
4. Hamburger SV 34 14 12 8 062:460 +16 54
5. SV Darmstadt 98 34 13 13 8 048:430 +5 52
6. Hannover 96 (A) 34 13 9 12 054:490 +5 48
7. FC Erzgebirge Aue 34 13 8 13 046:480 −2 47
8. VfL Bochum 34 11 13 10 053:510 +2 46
9. SpVgg Greuther Fürth 34 11 11 12 046:450 +1 44
10. SV Sandhausen 34 10 13 11 043:450 −2 43
11. Holstein Kiel 34 11 10 13 053:560 −3 43
12. SSV Jahn Regensburg 34 11 10 13 050:560 −6 43
13. VfL Osnabrück (N) 34 9 13 12 046:480 −2 40
14. FC St. Pauli 34 9 12 13 041:500 −9 39
15. Karlsruher SC (N) 34 8 13 13 045:560 −11 37
16. 1. FC Nürnberg (A) 34 8 13 13 045:580 −13 37( )
17. SV Wehen Wiesbaden (N) 34 9 7 18 045:650 −20 34 
18. Dynamo Dresden 34 8 8 18 032:580 −26 32
Stand: 28. Juni 2020[2]
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Zum Saisonende 2018/19:
(A)Absteiger aus der Bundesliga: VfB Stuttgart (Verlierer der Bundesliga-Relegation), Hannover 96, 1. FC Nürnberg
(N)Neuling, Aufsteiger aus der 3. Liga: VfL Osnabrück, Karlsruher SC, SV Wehen Wiesbaden (Sieger der Zweitliga-Relegation)
Zum Saisonende 2019/20:
 Aufsteiger in die Bundesliga 2020/21
( )Teilnehmer an den Relegationsspielen gegen den 16. der Bundesliga 2019/20
( )Teilnehmer an den Relegationsspielen gegen die drittbeste aufstiegsberechtigte Mannschaft der 3. Liga 2019/20
 Absteiger in die 3. Liga 2020/21

Tabellenverlauf

Verlegte Partien werden entsprechend der ursprünglichen Terminierung dargestellt, damit an allen Spieltagen für jede Mannschaft die gleiche Anzahl an Spielen berücksichtigt wird.

12345678910111213141516171819202122232425262728293031323334
VfB Stuttgart 4723211122333333333333222332223222
Hannover 96 131281012151315111214131516141214131314121214129976768676
1. FC Nürnberg 6101599111276981114141616161617131313151314151515151516151516
Hamburger SV 7311122211112122222222333223332344
1. FC Heidenheim 149121194577564644444544444444444433
Holstein Kiel 716121515161614161410121286101010109655878988101191111
71172533333221211111111111111111111
SSV Jahn Regensburg 15101381214131056775868757868910111011121212101012
FC St. Pauli 715171413101065812911131515151112121514121011101112131413131414
SV Darmstadt 98 76131116141516171511141310121312121111119766755555555
VfL Bochum 161416171717171715161616161513141114141614151315151212101086668
Dynamo Dresden 15181415141311121417171817171818181818181818181818181818181818181818
SpVgg Greuther Fürth 18866646101267567119787457655567697889
FC Erzgebirge Aue 32556574444454576566789786899791197
SV Sandhausen 713114365881113108978998101011111413141414111110121210
VfL Osnabrück 169374781113131515911955698910101112131313141314141313
Karlsruher SC 4148108999109810121011131515171716161617171616161515161615
SV Wehen Wiesbaden 13171818181818181818181718181717171716151617171716161717171717171717

Kreuztabelle

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

Weitere Informationen 2019/20 ...
2019/20 VfB Stuttgart Hannover 96 1. FC Nürnberg Hamburger SV 1. FC Heidenheim Holstein Kiel SSV Jahn Regensburg FC St. Pauli SV Darmstadt 98 VfL Bochum Dynamo Dresden SpVgg Greuther Fürth FC Erzgebirge Aue SV Sandhausen VfL Osnabrück Karlsruher SC SV Wehen Wiesbaden
VfB Stuttgart 2:13:13:2 13:00:11:12:02:11:3 12:13:12:03:05:1 10:0 13:01:2
Hannover 962:2 0:41:12:1 13:10:21:14:0 11:22:0 13:0 11:13:21:10:01:1 12:2
1. FC Nürnberg0:6 10:3 0:42:22:21:51:11:11:20:0 12:00:1 11:1 12:01:01:10:2
Hamburger SV6:23:04:1 0:13:3 10:0 12:10:21:11:02:12:04:01:5 11:1 12:03:2 1
1. FC Heidenheim2:24:02:22:1 1 3:00:04:1 11:01:02:30:01:03:0 10:23:13:11:0 1
Holstein Kiel3:2 11:21:1 11:10:1 1:2 11:22:11:12:12:0 11:11:11:12:42:11:2 1
Arminia Bielefeld0:11:01:1 11:13:0 12:1 6:01:11:0 12:04:0 12:23:11:11:1 12:21:0
SSV Jahn Regensburg2:31:02:2 12:23:12:2 11:3 1:03:0 13:11:20:21:2 11:03:32:1 11:0
FC St. Pauli1:10:11:0 12:00:0 12:13:01:1 1 0:11:10:01:32:1 12:03:12:23:1
SV Darmstadt 981:13:2 13:32:22:02:01:32:24:0 1 0:00:01:1 11:01:02:21:13:1 1
VfL Bochum0:12:13:11:33:0 12:1 13:32:32:0 12:2 2:22:2 12:04:41:13:33:3
Dynamo Dresden0:2 10:20:10:1 12:11:20:12:13:32:31:2 1:1 12:11:12:2 11:01:0
SpVgg Greuther Fürth2:01:30:02:2 10:0 10:32:41:03:03:13:12:0 0:21:2 10:2 11:2 12:1
FC Erzgebirge Aue0:02:1 14:33:01:11:20:01:03:11:3 11:2 14:13:1 3:1 11:01:0 13:2
SV Sandhausen2:13:1 13:21:10:12:20:0 10:0 12:21:01:10:1 13:22:2 0:10:20:0
VfL Osnabrück1:02:4 10:12:11:34:1 10:12:2 11:14:00:2 13:00:00:01:3 3:02:6
Karlsruher SC2:1 13:30:12:41:10:23:3 14:11:1 12:0 10:0 14:21:51:11:01:1 0:1
SV Wehen Wiesbaden2:1 10:30:6 11:10:03:62:50:55:3 10:00:12:3 11:11:00:1 12:01:2
Endstand[3]
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1 
Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden die Spieltage 26 bis 34 von der DFL verlegt und ab dem 16. Mai 2020 als Geisterspiele vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen.

Relegation

Beide Relegationen endeten nach Toren unentschieden und wurden durch die Auswärtstorregel entschieden. Der 1. FC Heidenheim und 1. FC Nürnberg verblieben in der 2. Bundesliga.

Aufstieg

Die beiden Relegationsspiele zwischen dem 16. der Bundesliga und dem 3. der 2. Bundesliga wurden am 2. und 6. Juli 2020 ausgetragen.[4]

Weitere Informationen Datum, Ergebnis ...
Datum Ergebnis Tore
2. Juli 2020 Werder Bremen 0:0 1. FC Heidenheim  
6. Juli 2020 1. FC Heidenheim 2:2 (0:1) Werder Bremen 0:1 Theuerkauf (3., Eigentor), 1:1 Kleindienst (85.), 1:2 Augustinsson (90.+4'), 2:2 Kleindienst (90.+8', Foulelfmeter)
Gesamt: Werder Bremen (a)2:2(a) 1. FC Heidenheim  
Aufgrund der Auswärtstorregel blieb der 1. FC Heidenheim in der 2. Bundesliga.
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Abstieg

Die beiden Relegationsspiele zwischen dem 16. der 2. Bundesliga und der drittbesten aufstiegsberechtigten Mannschaft der 3. Liga wurden am 7. und 11. Juli 2020 ausgetragen.[5]

Weitere Informationen Datum, Ergebnis ...
Datum Ergebnis Tore
7. Juli 2020 1. FC Nürnberg 2:0 (2:0) FC Ingolstadt 04 1:0, 2:0 Nürnberger (22., 45.)
11. Juli 2020 FC Ingolstadt 04 3:1 (0:0) 1. FC Nürnberg 1:0 Kutschke (53.), 2:0 Schröck (62.), 3:0 Krauße (66.), 3:1 Schleusener (90.+6')
Gesamt: 1. FC Nürnberg (a)3:3(a) FC Ingolstadt 04  
Aufgrund der Auswärtstorregel blieb der 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga.
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Torschützenliste

Bei gleicher Anzahl von Treffern sind die Spieler alphabetisch geordnet.

Weitere Informationen Pl., Spieler ...
Pl.SpielerMannschaftTore
01. Deutschland Fabian Klos Arminia Bielefeld 21
02. Deutschland Manuel Schäffler SV Wehen Wiesbaden 19
03. Deutschland Philipp Hofmann Karlsruher SC 17
04. Turkei Serdar Dursun SV Darmstadt 98 16
05. Deutschland Marvin Ducksch Hannover 96 15
06. Deutschland Kevin Behrens SV Sandhausen 14
Argentinien Nicolás González VfB Stuttgart
Deutschland Tim Kleindienst 1. FC Heidenheim
09. Deutschland Marcos Álvarez VfL Osnabrück 13
Kongo Republik Silvère Ganvoula VfL Bochum
Stand: Saisonende[6]
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Stadien, Zuschauer, Sponsoring und Ausstatter

Weitere Informationen Verein, Stadion (Sponsorenname) ...
VereinStadion
(Sponsorenname)
Kapazität[7]Zuschauerpro SpielAuslastungausverkauftTrikotsponsorÄrmelsponsorAusstatterDauerkarten[8]
01.VfB StuttgartMercedes-Benz Arena60.449671.54639.50365,30 %1/17 *Mercedes-Benz BankMercedes-Benz EQJako30.000
02.Hamburger SVVolksparkstadion57.000567.80433.40058,60 %2/17 **EmiratesPopp FeinkostAdidas23.800
03.1. FC NürnbergMax-Morlock-Stadion50.000385.03322.64945,30 %0/17 *Nürnberger VersicherungGodelmannUmbro21.000
04.FC St. PauliMillerntor-Stadion 229.546382.74322.51476,20 %10/17 *CongstarAstraUnder Armour15.000
05.Hannover 96HDI-Arena49.000359.60021.15343,20 %1/17 **Heinz von HeidenHDIMacron19.000
06.Dynamo DresdenRudolf-Harbig-Stadion 332.066354.01620.82464,90 %1/17 *ALL-INKL.COMAOK PlusCraft18.000
07.Arminia BielefeldSchücoArena26.515254.28514.95856,40 %1/17 **SchücoJAB AnstoetzJoma08.500
08.VfL BochumRuhrstadion
(Vonovia Ruhrstadion)
27.599225.14713.24448,00 %0/17 *TricorpViactivNike06.900
09.VfL OsnabrückBremer Brücke 416.100191.24611.25069,90 %4/17 *sunmakerSievertPuma07.550
10.SV Darmstadt 98Stadion am Böllenfalltor 5
(Merck-Stadion am Böllenfalltor)
17.968185.72410.92561,00 %3/17 *Software AGJeezCraft11.000
11.Karlsruher SCWildparkstadion15.330156.80109.22460,20 %1/17 **KLAIBER MarkisenCG GruppeMacron06.500
12.1. FC HeidenheimVoith-Arena15.000153.85009.05060,30 %1/17 *KneippVoithNike06.500
13.FC Erzgebirge AueErzgebirgsstadion16.485139.70008.21849,80 %2/17 **WätaSLeonhardt GroupNike02.300
14.SSV Jahn RegensburgArena Regensburg
(Continental Arena) 6
15.210137.05508.06253,00 %2/17 **NettoDallmeierSaller04.700
15.Holstein KielHolstein-Stadion15.034136.88808.05253,60 %2/17 **familaLotto Schleswig-HolsteinPuma07.000
16.SpVgg Greuther FürthSportpark Ronhof 7
(Sportpark Ronhof Thomas Sommer)
16.626120.64507.09742,70 %1/17 **Hofmann PersonalBVUK.hummel04.850
17.SV SandhausenHardtwaldstadion
(BWT-Stadion am Hardtwald)
15.414096.93505.70237,00 %0/17 *sunmakerBWTPuma02.750
18.SV Wehen WiesbadenBrita-Arena 809.100063.36003.72741,00 %1/17 **BritaSVANike01.700
Gesamt484.01404.528.076014.79854,99 %33/306197.0500
Stand: Endstand[9]
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2 
Beim ausverkauften Heimspiel gegen den Hamburger SV befanden sich aus Sicherheitsgründen nur 29.226 Zuschauer im Millerntor-Stadion.
3 
Beim ausverkauften Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue befanden sich aus Sicherheitsgründen nur 30.753 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion.
4 
Bei den ausverkauften Heimspielen gegen Arminia Bielefeld und den Hamburger SV befanden sich aus Sicherheitsgründen nur 15.800 Zuschauer im Stadion Bremer Brücke, beim ausverkauften Heimspiel gegen den VfB Stuttgart nur 15.801.
5 
Das Stadion am Böllenfalltor wird im laufenden Spielbetrieb umgebaut. Beim ersten Heimspiel bot die Spielstätte 16.768 Zuschauern Platz, ab dem zweiten 17.968, die jedoch aus Sicherheitsgründen nicht vollständig nutzbar sind. Dies ist in den Zuschauerschnitt mit einberechnet.[10]; beim ausverkauften Heimspiel gegen den Hamburger SV befanden sich aus Sicherheitsgründen nur 14.875 Zuschauer im Stadion.
6 
Der Sponsorenvertrag mit dem Automobilzulieferer Continental lief zum 1. Januar 2020 aus.[11]
7 
Beim ausverkauften Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg befanden sich aus Sicherheitsgründen nur 15.000 Zuschauer im Sportpark Ronhof.
8 
Beim ausverkauften Heimspiel gegen den Hamburger SV befanden sich aus Sicherheitsgründen nur 8.200 Zuschauer in der Brita-Arena.
* 
Davon je 4 Geisterspiele.
** 
Davon je 5 Geisterspiele.

Höchstwerte der Saison

Wissenswertes

  • Mit Saisonbeginn wurde der Video-Assistent als zusätzliche Unterstützung für Schiedsrichter während des Spiels eingeführt. Der Video-Assistent wurde in der Vorsaison „offline“ getestet, ab dieser Saison wird eine direkte Verbindung zwischen dem Hauptschiedsrichter auf dem Feld und einem Video-Assistenten im sogenannten Kölner Keller hergestellt. Dabei werden nicht sämtliche strittige Szenen vom Video-Assistenten bewertet, sondern nur solche, bei denen es um mögliche Tore, rote Karten (nicht aber gelb-rote Karten), Elfmeter oder Spielerverwechslungen geht.[12][13] Damit wurde der Video-Assistent nach zwei Jahren Einsatz in der Bundesliga auch in der 2. Bundesliga eingeführt.[14]
  • Arminia Bielefeld zog durch den 8. Bundesligaaufstieg mit dem bisherigen Rekordhalter 1. FC Nürnberg gleich und wurde durch die insgesamt 4. Meisterschaft Rekordmeister der 2. Bundesliga (zusammen mit Freiburg, Köln und Nürnberg).
  • Arminia Bielefeld musste in der Saison nur zwei Niederlagen hinnehmen; dies ist die niedrigste Anzahl aller Teams in der Geschichte der 2. Bundesliga (zusammen mit dem eigenen Abschneiden in der Saison 1979/80 in der 2. Liga Nord und dem von Hertha BSC in der Saison 2012/13).

Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Aufgrund der COVID-19-Pandemie empfahl der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am 8. März 2020, Veranstaltungen mit mindestens 1.000 Besuchern abzusagen.[15] Das vorerst letzte Zweitligaspiel fand am Montag, dem 9. März in Stuttgart statt, als der VfB Stuttgart vor 54.302 Zuschauern auf Arminia Bielefeld traf. Die DFL gab bekannt, dass die Saison rechtzeitig zu Ende gespielt werden müsse, um den Vereinen Planungssicherheit zu garantieren.[16] In den folgenden Tagen vor dem 26. Spieltag (13. bis 15. März) folgten die örtlichen Gesundheitsämter Spahns Empfehlung und verboten solche Veranstaltungen gemäß dem Infektionsschutzgesetz, wovon die Heimspiele aller Zweitligisten betroffen waren.

Von Hannover 96 infizierten sich Timo Hübers und Jannes Horn mit dem SARS-CoV-2-Coronavirus. Das Gesundheitsamt Hannover stellte am 12. März die gesamte Profimannschaft und die Physiotherapeuten für 14 Tage unter häusliche Quarantäne.[17] Der 26. Spieltag sollte vor leeren Rängen stattfinden, wobei das Spiel von Hannover 96 abgesagt wurde.[18] Nachdem auch Fabian Nürnberger vom 1. FC Nürnberg positiv auf das Virus getestet und die gesamte Mannschaft des 1. FC Nürnberg am 13. März vom Nürnberger Gesundheitsamt für 14 Tage unter häusliche Quarantäne gestellt worden war, wurde die Verlegung des Spieltags der Bundesliga und 2. Bundesliga beschlossen.[19]

Auf einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung am 16. März wurde beschlossen, den Spielbetrieb zunächst bis zum 2. April auszusetzen. Die DFL ging jedoch nicht davon aus, dass der Spielbetrieb am ersten April-Wochenende wieder möglich sein würde.[20][21] Am 31. März beschloss die DFL-Mitgliederversammlung, dass die Liga bis zum 30. April pausiert würde, was einschließlich den 31. Spieltag betraf.[22] Zudem bildete die DFL eine Task Force Sportmedizin / Sonderspielbetrieb unter der Leitung des Sportmediziners Tim Meyer, die ein verbindliches Konzept zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs erarbeitete und am 23. April vorstellte.[23] Das Konzept sieht etwa vor, dass sich während der Geisterspiele maximal 300 Personen im Stadion-Innenraum, auf den Tribünen und auf dem Gelände befinden dürfen. Die Spieler und Betreuer werden engmaschig auf das Coronavirus getestet, was zum damaligen Stand laut dem DFL-Geschäftsführer Christian Seifert „nicht einmal 0,4 Prozent“ der deutschlandweiten Testkapazitäten ausmachte. Damit trat die DFL Kritikern entgegen, die argumentierten, dass der Profifußball anderen Berufsgruppen einen Zugang zu Tests verwehren würde. Die verbesserte Sicherheit der beteiligten Personen vor einer Ansteckung rechtfertige eine Einstufung der Kontaktpersonen von Infizierten in die Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) des Robert Koch-Instituts, womit auf eine Gruppenquarantäne nach einem positiven Fall verzichtet werden könnte. Die Entscheidung darüber obliegt dem örtlichen Gesundheitsamt. Einen genauen Wiederaufnahmetermin setzte die DFL nicht an.[24][25]

Ob die Bundesliga und 2. Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen dürfe, wurde in der Politik und Gesellschaft kontrovers diskutiert. Gegner warfen dem Fußball u. a. eine Sonderstellung vor.[26] Am 29. April akzeptierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das DFL-Konzept. Laut dem Minister Hubertus Heil (SPD) sei eine Fortsetzung der Saison „aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht nicht mehr problematisch“.[27] Anfang Mai wurden bei einer ersten Testwelle vor dem Start des Mannschaftstrainings bei den 36 Vereinen 1.724 Tests durchgeführt, von denen 10 positiv waren.[28] Am 6. Mai entschieden die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie die jeweiligen Landesvertreter, dass die Saison-Fortsetzung für die Bundesliga und 2. Bundesliga ab der zweiten Mai-Hälfte möglich sei.[29]

Der Spielbetrieb wurde zum 16. und 17. Mai mit dem 26. Spieltag wieder aufgenommen (am 17. Mai hätte ursprünglich der 34. Spieltag stattgefunden) und wurde am 28. Juni mit dem 34. Spieltag beendet.[30] Somit war die 2. Bundesliga die erste europäische Profiliga, die gemeinsam mit der Bundesliga ihre Saison nach der Unterbrechung fortsetzte.

Am 9. Mai wurde für die Mannschaft von Dynamo Dresden nach zwei positiven Testreihen vom örtlichen Gesundheitsamt eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet.[31] Auf einer DFL-Mitgliederversammlung am 14. Mai wurden weitere Beschlüsse getroffen. So würde die Saison, falls sie nicht bis zum 30. Juni beendet werden könnte, auch darüber hinaus verlängert werden. Darüber hinaus wurde das Auswechselkontingent für den Rest der Spielzeit von drei auf fünf Spieler erhöht. Auch soll es möglich sein, Partien aus „zwingenden rechtlichen, organisatorischen und/oder sicherheitstechnischen Gründen kurzfristig“ in einem anderen Stadion auszutragen.[32]

Cheftrainer

Interimstrainer sind berücksichtigt, sofern sie ein Spiel absolvierten. Die mit einem N markierten Cheftrainer übernahmen ihre Mannschaft neu zum Saisonbeginn. Die Vereine sind nach der Abschlusstabelle sortiert.

Kader

Einzelnachweise

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